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23 Januar 2010

Niklas' erster Fünfer


Jedenfalls seit er auf der Welt ist. In meinem Bauch hatte er ja schon einiges an Rennerfahrung gesammelt, so auch bei den ersten beiden Läufen der Titusville Race Series.
Heute stand nun der dritte an und weil es mir so gut geht und man auch fürs Gehen Punkte bekommt führte unser heutiger Familienausflug mal wieder ins 30 Minuten entfernte Titusville. Laufen soll ich ja noch nicht wieder, aber gegen einen 5 km langen "Spaziergang" mit meiner süßen Maus kann ja keiner was einzuwenden haben. Mit elf Tagen wird es ja auch langsam Zeit, in dieser Richtung erste Erfahrungen zu sammeln.

Natürlich waren wir am Vortag wieder nicht vor elf ins Bett gekommen und Niklas bestand darauf, um fünf Uhr morgens gestillt zu werden (natürlich nicht das einzige Mal in dieser Nacht), sodass wir doch mit einem ordentlichen Schlafdefizit anreisten, das der guten Laune aber keinen Abbruch tat.

Es war ein wunderschöner Morgen, sonnig, trocken und relativ kühl ohne zu kalt zu sein. Gerade richtig für einen Lauf, Spaziergang, Ausfahrt im Kinderwagen. Von meiner üblichen Nervosität war nichts zu spüren und das Aufwärmen konnte ich mir diesmal auch sparen. Stattdessen war ich mal wieder über die getönten Fenster und den vielen Platz im Auto froh der Niklas und mir bei seiner letzten Mahlzeit vor dem Rennen genug Privatsphäre gab. Insgesamt waren wir wieder mal positiv überrascht, wie einfach es ist, unser Baby überall mit hinzunehmen.

Um acht war es schließlich soweit. Ich hatte mich ganz hinten am "Walkers" Hütchen aufgestellt und dann fiel der Startschuss.

Ein großes Glück durchströmte mich als wir uns in Bewegung setzten, zum ersten Mal mit Niklas im Kinderwagen, der übrigens wirklich hervorragend leichtläufig ist. In einem Rennen mit meinem Sohn dabei zu sein war ein großartiges Gefühl.
Dass sich die meisten Läufer direkt mal absetzten und eine immer größer werdende Lücke entstand machte mir sowas von überhaupt nichts aus. Ich ging meinen schnellsten Schritt und Niklas war sowieso von der Bewegung direkt eingeschläfert worden.

Die Strecke eignete sich hervorragend für unsere Zwecke, denn einen 5-km-Rundkurs hat man nicht allzu oft.

LANDKARTE HIER KLICKEN!

Dazu war sie auch noch besonders schön, an ruhigen Seitenstraßen entlang, im Morgenlicht und Sonnenschein einfach klasse. Ich muss es zugeben: Nach 10 Minuten Gehen joggte ich probeweise ganz langsam eine Minute lang. Ging richtig gut. Fünf Minuten flottes Gehen, eine Minute langsames Joggen, das war ein guter Kompromiss. Es fiel mir ganz leicht und ich glaube nicht, dass ich es damit übertrieben habe. Niklas, der das mit dem Joggen im Kinderwagen noch nicht kannte, machte ab und zu mal ein überraschtes Geräusch, wachte dabei aber nicht mal wirklich auf.


Vielleicht einen Kilometer vor dem Ziel gab es dann noch eine schöne Überraschung: Jon, der natürlich schon ewig vorher angekommen war kam uns entgegen, sodass wir den Rest der Strecke zusammen zurücklegen konnten.

Das war am schönsten: Mit der ganzen Familie im Rennen. Ich bin so froh, dass wir diese ganzen tollen Sachen zusammen machen können.
Jon erzählte mir von seinem eigenen Lauf: Obwohl er nicht wirklich sooo viel trainiert hatte war ihm doch mit 19:31 an diesem perfekten Laufmorgen eine neue (Florida) PB gelungen. Nur als siebzehnjährigem Highschool Läufer in Iowa war er noch schneller. Da war ich natürlich besonders stolz auf ihn.

Im Ziel war einiges an Zuschauern versammelt, die mich begeistert auf den letzten Metern anfeuerten. Ich beschleunigte meinen Laufschritt (Wir LAUFEN ins Ziel, hab ich damals beim Distanzreiten gelernt) noch ein bisschen und kam über beide Ohren grinsend nach 42 Minuten ins Ziel. Das ist eine Minute schneller als meine 10-km-Bestzeit, aber ich möchte trotzdem behaupten, dass dieses erste Mal mit Niklas mein bestes Rennen überhaupt war. Vor allem vom Gefühl her, das mich irgendwelche Zeiten sofort vergessen ließ.

Ich hatte dieses Mal natürlich nichts gewonnen, aber Jons Zeit war gut genug für den dritten Platz in seiner Altersgruppe. Passenderweise gab es diesmal als Preise für alle Platzierten Teddybären. Da kann man sich ja denken, für wen er seinen gewonnen hatte.


Auf der Heimfahrt öffnete Niklas dann schließlich so ziemlich zum ersten Mal an diesem Tag seine Augen für länger und konnte sich seinen neuen Plüschkumpan auch mal anschauen.

25 Dezember 2008

Weihnachten in Deutschland

Eine lange Flugreise ist nie besonders angenehm oder erholsam, aber es war die Kosten und Muehen auf jeden Fall wert. Weihnachten mit der ganzen Familie, das ist schon was sehr Nettes.
Am Heiligen Morgen sind wir in Frankfurt gelandet, wo uns meine Eltern abgeholt haben. Noch mal zwei Stunden im Auto sitzen und endlich waren wir am Ziel. Ich hatte im Flugzeug wie immer nicht schlafen koennen, sondern hatte mir zwei Filme angeschaut und gelesen. Durch die Zeitverschiebung von sechs Stunden ist fuer uns die Nacht sowieso mehr oder weniger ausgefallen.
Nach so langem Sitzen und Aufenthalt in Flughaefen, Flugzeugen und im Auto waren meine Beine ganz kribbelig nach Bewegung und mein Blut musste unbedingt mit frischer Luft versorgt werden. Wir sprangen also gleich nach unserer Ankunft in meinem Elternhaus in die Laufsachen und drehten eine 10-km-Runde. Danach waren wir noch mueder, aber schoen war es trotzdem.

Ich habe es tatsaechlich noch bis nach zehn ausgehalten bevor ich ins Bett gefallen bin. In der Nacht schlief ich wie ein Stein und konnte schon mal ein bisschen von dem ausgefallenen Schlaf nachholen. Dann stand ein 25-km-Lauf auf dem Plan, den ich am fruehen Nachmittag in Angriff nahm. Ich wohne ja nun schon laenger nicht mehr in Kamen und erinnerte mich nicht mehr an alle Wege, aber mit Hilfe meiner Eltern bekam ich doch noch eine schoene Runde zusammen. Es war ein sehr schoener Lauf, aber ich stellte auch fest, dass es hier ein ganz anderes Laufen ist.
Es mag ein bisschen am Jet-Lag und meiner Restmuedigkeit gelegen haben, aber insgesamt war ich etwas langsamer als in Florida, dafuer ging mein Puls auch nicht so hoch. Ich konnte praktisch muehelos Kilometer um Kilometer laufen, mit denen ich sonst kaempfen muss. Langeweile konnte erst gar nicht aufkommen, weil es im Gegensatz zu meinen Laeufen in Florida nie lange geradeaus ging. Immer wieder gab es Abzweigungen, staendig andere Aussichten, die Landschaft aenderte sich alle paar Minuten geringfuegig und auch die Untergruende wechselten von Asphalt zu Schotter, ein bisschen Matsche dazwischen. Eine sehr abwechslungsreiche Strecke. Ich kam nach Luenen-Beckinghausen, zum Datteln-Hamm-Kanal, an dem mir der Ostwind feste um die Nase blies, bog dann wieder zur alten Zechenhalde ab, die jetzt ein Naherholungsgebiet ist, lief durch das Naturschutzgebiet am Beversee und schliesslich auf die Fahrradtrasse - eine alte Zechenbahn - wieder in Richtung Heimat. Ich hatte Musik und lief froehlich vor mich hin, voellig in Gedanken und Erinnerungen versunken und mal so gar nicht auf Geschwindkeit bedacht. Ausserdem hatte ich viel mehr an, sodass ich den Armschwung doch ziemlich vernachlaessigte. Wahrscheinlich war ich auch deswegen langsamer. Noch ein Unterschied zu Florida: Ich hatte gar keinen Durst unterwegs. In Florida ist es undenkbar, 25 km zu laufen ohne zwischendurch zu trinken, hier war es heute gar kein Problem. Nur als ich dann wieder nach Hause kam, habe ich gleich eine Flasche Iso-Getraenk und Wasser runter geschuettet.
Ich bin jetzt wirklich froh, hier zu sein. Auch wenn es nur fuer eine Woche ist.
Ausserdem bin ich froh, dass der Silvesterlauf erst am letzten Tag ist. Da habe ich noch ein bisschen Zeit, mich einzugewoehnen, ein paar mehr Kaeltelaeufe zu unternehmen und allen Schlaf nachzuholen, der mir noch fehlt.

Allen Lesern wuensche ich Frohe Weihnachten und ein paar schoene Laeufe ueber die Feiertage!

KARTE HIER KLICKEN!

03 März 2008

Everglades Bootstour


Eine etwas andere Karte ist auf unserer Bootstour im Everglades National Park entstanden.
Am besten schaut man sie sich als Satellitenbild an!

27 Januar 2008

Fliegen!

I had to get up early to get in my last run in New Orleans before we flew back home to Florida.
My parents picked us up at the airport and we went to downtown Disney and Orlando for some sightseeing and dinner. At seven we went back to the airport where they got their rental car that they’ll be driving as long as they’re here.

18 Januar 2008

Orlando - New Orleans

I ran, rode the horse and packed my suitcase today before my parents drove Jon and me to the airport in Orlando from where we flew to Orlando.
Although the flight was not even two hours long the whole trip was still tiring and I was glad when we got in the rental car and to the hotel in the French Quarter. We went to Bourbon Street for dinner, but didn’t party hard because we were so tired and I have a 30k road race along the Mississippi on Sunday morning that I need to rest up for.

17 Januar 2008

Geburtstagsausflug nach Silver Springs

It’s my dad’s birthday today, so I took the day off and as his present went to Silver Springs with my parents to a neat park where we saw all kinds of different animals, took three glass bottom boat tours on the river, learned about the wild Florida and had a lot of fun.
It was a long drive all the way up north to Ocala, but it also gave my dad the opportunity to get used to driving in America before they’re taking us to the airport tomorrow and spend the next week alone in our house.

16 Januar 2008

Erster Alltag

I met Ashley so early today – at 7:30am – that I didn’t run in the morning but when I came back home around noon. Work wasn’t great today, one of these days that you just want to get over with.
But it was nice spending time with my parents when we took Brownie for a walk in the jungle later in the afternoon.
My dad and I cooked dinner together. He’s a very good cook and it was fun. Everybody loved the butternut squash mac’n’cheese!

Besuch aus Deutschland

My schedule was so full today, it was almost overwhelming, but somehow I got it all done.
Intervals early in the morning went well. I really like this plan that gives me different workouts every Tuesday. That way it never gets boring.
Working with Ashley and Lori was also successful. We did the presentations and got more appointments set up.
The farrier who was was supposed to be at the barn at 4pm didn’t show up, of course. But as much as I’ve learned so far in the horse world over the past 20 years, farriers usual don’t show up at the time they said they would or they just don’t show up at all. So I waited until 4:40 and went home because we had to go to Orlando to pick up my parents at the airport.
I haven’t seen them for a year and they’re going to stay with us for the 90 days their visa waiver allows them to stay.
It was great to finally see them. We’ve been talking on the phone every week though, so it didn’t even feel like we haven’t met for that long.
We took them to Chipotle for supper and went to bed early. They were exhausted from the long flight and the jet-lag.

13 Januar 2008

Nichts los am Sonntag

We didn’t get much done today, it was one of these calmer Sundays that go by so fast and you don’t know where all the hours went.
In the morning I called my parents to make last arrangements before we pick them up from the airport in Orlando on Tuesday evening. They’ll be snowbirds living with us for a while and I can’t wait to see them because it’s been a year since we’ve last met.
My weekly long run, 18 miles today, was not fun because I had to do it alone – Jon’s toe is still broken – and I didn’t feel very good, was tired and cranky. When I finally got it done I took a shower and a much needed nap right away.

I always like to go to Waffle House after a long run, so we hit the one in Cocoa Beach and went shopping for groceries and a new vacuum cleaner in the afternoon.
I haven’t tried it out yet, that can wait until tomorrow but have just been playing around on the internet, hanging out on the couch and relaxing after a busy week. It’s definitely nice to get some rest before the next adventure starts!

29 Dezember 2007

Startbereit

I got up early, called my parents, rode my bike 8 miles in the foggy morning with hardly any traffic, cleaned up the bath room and made waffles for breakfast. It’s still very warm so we could eat on the back porch.
Jon and I drove to Carole’s house in Viera to pick up a shelf unit that she doesn’t need any more but we do. The truck is a good vehicle to do that.
After putting up the shelf in my office I drove to the barn where I was supposed to go on a trail run with Shelly, but she wasn’t there – she’d got lost in Orlando as she told me later. So I cleaned up Brownie’s pen and rode in the arena and the four acres of land right next to our barn. It was so warm that Brownie was soaked with sweat when I got done, so I gave him a little shower with the garden hose and went home to go run for three miles, the last run before the ultra marathon tomorrow.
I’m still in the process of packing and getting ready for the trip and since Jon is now able to go with me we’ll be leaving town here pretty soon for New Port Richey on Florida’s west cost. The weather for tomorrow is supposed to be warm and humid, too. We’ll see how this is going to effect my run.

27 Dezember 2007

Späte Bescherung

This has been a pretty good day in all areas.
First thing I did was run 6 miles, partly on trails and on the golf course. The sun was rising up so beautifully over this little lake I ran to. On the golf course I was able to pick a tangerine right off the tree. I should have taken it home as I has another half mile to run, but I ate it right there, so the last mile didn’t go too well.
Later I went out working with Ashley and we got to employer presentations. I enjoy working with her so much more than driving around by myself. It was fun today.
We got done around one o’clock and it turned out that Jon was already at home. They don’t have a whole lot to do right now, so he had the afternoon off. He made some wings (for himself) and some mushrooms (for me) on the grill and it was so warm that we could eat lunch on our back porch together.
I worked a little bit more updating my spreadsheet and then went on a nice 17 mile bike ride to and along the beautiful Indian river.
When I came home Jon had picked up a package from the post office that contained all his parents’ christmas presents. We had fun unwrapping them and actually had a little bit of the christmas feeling that didn’t really come up in Key West.
We drove out to the barn together, cleaned Brownie’s pen and went for a little walk and bareback ride. We couldn’t go very far with Jon’s broken toe, but he took many pictures of Brownie and me and it was so nice spending time with him.
For dinner we made Smoky Chipotle Mac-n-Cheddar, which was voted best homemade Macaroni-Cheese by Jon. I really liked it, too and we have enough leftovers for lunch tomorrow.
We both enjoyed the fact that we could spend a bigger part of the day together than usual and it looks like we’ll be able to do that tomorrow again.

24 September 2007

Emily


Bei unserem letzten Besuch haben wir sie noch auf dem Arm gehalten und mit dem Flaeschchen gefuettert, heute laeuft sie schon alleine durch die Gegend und haelt ihre "mampa" (grandma) auf Trab.

21 September 2007

Nur fliegen ist schoener...

Von Orlando ueber Memphis ging die Reise am Dienstag Nachmittag in den Mittleren Westen nach Omaha zu Jons Eltern.
Ganz dem Klischee entsprechend tragen die Menschen in Orlando Mickymausohren, waehrend Memphis dem King und dem Barbeque gewidmet ist.


Am naechsten Tag konnten wir dann auch Jons Schwester Jennifer und unsere 17 Monate alte Nichte Emily treffen, die wir seit ueber einem Jahr nicht mehr gesehen haben und die seitdem ganz schoen gewachsen ist!

09 August 2007

Verwandtenbesuch an der Space Coast

Jons Vater aus Iowa war fuer ein paar Tage hier und wir haben einige schoene Ausfluege gemacht.
Am Samstag hat er uns morgens nach Orlando zu einem 10-km-Lauf begleitet.

Von dort aus sind wir zum Merritt Island Wildlife Refuge gefahren.

Am Cape Canaveral National Seashore konnte ich dem kuehlen Nass einfach nicht widerstehen.

Natuerlich sind wir die ganze Zeit in seinem dicken Pickup-Truck durch die Gegend gefahren, denn in ein kleineres Auto passt er ja kaum rein...

Freundlicherweise hat er Jon beim Rasenmaehen und bei der Reparatur einiger Geraete geholfen.

Sonntag waren wir wieder am Strand, Dienstag beim Baseball und gestern dann das Highlight:
Wir konnten (fuer Jon und mich zum zweiten Mal) den Abschuss eines Space Shuttles vom Cape Canaveral aus beobachten.

Mehr Bilder hier!

07 April 2007

Schnee in Texas und Geburtstagsgruesse

Als meine Ausreitpartnerin Ashleigh mir jede Art von Wetter fuer die Reise durch Texas prophezeit hat, hat sie nicht gelogen.
Ich hab ja nicht schlecht gestaunt, als ich gerade vor die Tuer gegangen bin und mir weisses Zeug entgegen kam.
Es schneit!


Jetzt schnell wieder weiter nach Sueden, wo hoffentlich besseres Wetter ist! Gut, dass wir doch noch Winterreifen drauf haben.

Ausserdem:
Herzlichen Glueckwunsch zum Geburtstag fuer alle moeglichen weiblichen Verwandten, die leider auf ganz Europa verteilt und telefonisch nicht zu erreichen sind!
Die Blumen sind noch aus Monterey.

17 Januar 2007

Zum Geburtstag viel Glueck!

Fuer den besten Vater der Welt!

07 Januar 2007

31. Berliner Silvesterlauf

31.12.2006
In der Hauptstadt meines Heimatlandes am letzten Tag des Jahres ein Rennen zu laufen - das ist schon was Besonderes und wir wollten uns es auf keinen Fall nehmen lassen, das Jahr sportlich ausklingen zu lassen.
Für den 9,9 km langen Silvesterlauf - auch Pfannkuchenlauf genannt - hatten wir uns schon im November angemeldet und machten uns jetzt am Silvestermorgen mit der S-Bahn von unserem Hostel in der Stadtmitte aus auf den Weg zum Momsenstadion am Grunewald.
S-Bahn zum Momsenstadion Vor dem Rennen Jon kämpft mit der Startnummer
Zu diesem Lauf kommen viele Leute in bunten Kostümen und schon vor dem Rennen wurde die Platzierung für das beste Kostüm vorgenommen.
Die Maus hat nicht gewonnen. Eine Kapelle sorgt für Musik. Die drei besten Männerkostüme
Bevor der Hauptlauf, an dem wir teilnehmen wollten, überhaupt losging, gab es noch verschiedene kürzere Rennen, unter anderem spezielle für Kinder und Frauen.
Streckenradler und Ansager vor dem Kinderlauf Start auf die 2km-Strecke 9,9 km über zwei Berge Jon im Stadion Fleißige Helfer händigen Berliner an die Teilnehmer aus.
Meine Verwandten wollten sich unseren Lauf nicht entgehen lassen und trafen uns am Start.
Das Rennen selber fing langsam an, weil wir uns zu spät am Start aufgestellt haben und zehn Minuten lang erstmal damit beschäftigt waren, andere Läufer zu überholen. Bei 1005 Teilnehmer ist das auch so eine Sache für sich, vor allem, wenn es über relativ schmale Straßen und Waldwege geht. Die Strecke führte uns über zwei ziemlich gemeine Berge, die man in Berlin so eigentlich kaum erwartet hatte und fast durchgängig durch den Wald, auch eine für die Großstadt eher untypische Angelegenheit. Außerdem gab es unterwegs zwar viele Zuschauer, die uns anfeuerten, aber keine Wasserstation. Nach der Hälfte der Strecke konnte ich nur noch an das kühle Nass denken und lief wohl wahrscheinlich schon deswegen schneller, um eher etwas trinken zu können. Mit dem Ergebnis, 52:04 Minuten, kann ich jedenfalls zufrieden sein.
Am Start Kerstin und Jon vor dem Rennen Es geht los! Bergauf Jon kommt ins Ziel Jon mit Urkunde Kerstin kommt ins Ziel Kerstin mit Urkunde nach dem Rennen
Die Verpflegung allerdings war auch nach dem Rennen recht mager: Für jeden Teilnehmer gab es genau einen Berliner und - nach längerem Schlangestehen - auch einen Becher Tee. Man konnte im Stadion duschen, aber wir hatten keine Hadntücher dabei. Alles etwas anders, als wir es aus Kalifornien gewohnt sind.
Wir hatten sowieso keine Zeit, lange zu bleiben,
Jon auf der Spreebrücke Blick nach Osten von der Spreebrücke Friedrichstadtpalast Einzigartiges Berliner Ampelmännchen Graffiti Charlottenburger Straße
denn wir waren noch mit Melanie verabredet, die ebenfalls auf Verwandtenbesuch in Brandenburg war und am Nachmittag mit ihrem Freund Volker nach Berlin kam.
Es war nicht so einfach, am Silvestertag ein offenes Cafe zu finden - alles bereitete sich schon auf den Abend vor - aber irgendwann konnten wir doch unsere heiße Schokolade trinken und um die Wette quasseln. Wir haben uns ja schon ewig nicht gesehen.
Den Jahreswechsel verbrachten wir schließlich bei meinem alten Kollegen Frank und seiner Frau Katrin beim Thailänder und in ihrer Wohnung, da Söhnchen Paul wie immer um sieben ins Bett musste. Vom Fenster aus konnten wir das riesige Spektakel des Berliner Feuerwerks bewundern.
Happy New Year! Happy New Year! Happy New Year! Happy New Year! Happy New Year! Happy New Year! Happy New Year! Happy New Year!