Eine lange Flugreise ist nie besonders angenehm oder erholsam, aber es war die Kosten und Muehen auf jeden Fall wert. Weihnachten mit der ganzen Familie, das ist schon was sehr Nettes.
Am Heiligen Morgen sind wir in Frankfurt gelandet, wo uns meine Eltern abgeholt haben. Noch mal zwei Stunden im Auto sitzen und endlich waren wir am Ziel. Ich hatte im Flugzeug wie immer nicht schlafen koennen, sondern hatte mir zwei Filme angeschaut und gelesen. Durch die Zeitverschiebung von sechs Stunden ist fuer uns die Nacht sowieso mehr oder weniger ausgefallen.
Nach so langem Sitzen und Aufenthalt in Flughaefen, Flugzeugen und im Auto waren meine Beine ganz kribbelig nach Bewegung und mein Blut musste unbedingt mit frischer Luft versorgt werden. Wir sprangen also gleich nach unserer Ankunft in meinem Elternhaus in die Laufsachen und drehten eine 10-km-Runde. Danach waren wir noch mueder, aber schoen war es trotzdem.
Ich habe es tatsaechlich noch bis nach zehn ausgehalten bevor ich ins Bett gefallen bin. In der Nacht schlief ich wie ein Stein und konnte schon mal ein bisschen von dem ausgefallenen Schlaf nachholen. Dann stand ein 25-km-Lauf auf dem Plan, den ich am fruehen Nachmittag in Angriff nahm. Ich wohne ja nun schon laenger nicht mehr in Kamen und erinnerte mich nicht mehr an alle Wege, aber mit Hilfe meiner Eltern bekam ich doch noch eine schoene Runde zusammen. Es war ein sehr schoener Lauf, aber ich stellte auch fest, dass es hier ein ganz anderes Laufen ist.
Es mag ein bisschen am Jet-Lag und meiner Restmuedigkeit gelegen haben, aber insgesamt war ich etwas langsamer als in Florida, dafuer ging mein Puls auch nicht so hoch. Ich konnte praktisch muehelos Kilometer um Kilometer laufen, mit denen ich sonst kaempfen muss. Langeweile konnte erst gar nicht aufkommen, weil es im Gegensatz zu meinen Laeufen in Florida nie lange geradeaus ging. Immer wieder gab es Abzweigungen, staendig andere Aussichten, die Landschaft aenderte sich alle paar Minuten geringfuegig und auch die Untergruende wechselten von Asphalt zu Schotter, ein bisschen Matsche dazwischen. Eine sehr abwechslungsreiche Strecke. Ich kam nach Luenen-Beckinghausen, zum Datteln-Hamm-Kanal, an dem mir der Ostwind feste um die Nase blies, bog dann wieder zur alten Zechenhalde ab, die jetzt ein Naherholungsgebiet ist, lief durch das Naturschutzgebiet am Beversee und schliesslich auf die Fahrradtrasse - eine alte Zechenbahn - wieder in Richtung Heimat. Ich hatte Musik und lief froehlich vor mich hin, voellig in Gedanken und Erinnerungen versunken und mal so gar nicht auf Geschwindkeit bedacht. Ausserdem hatte ich viel mehr an, sodass ich den Armschwung doch ziemlich vernachlaessigte. Wahrscheinlich war ich auch deswegen langsamer. Noch ein Unterschied zu Florida: Ich hatte gar keinen Durst unterwegs. In Florida ist es undenkbar, 25 km zu laufen ohne zwischendurch zu trinken, hier war es heute gar kein Problem. Nur als ich dann wieder nach Hause kam, habe ich gleich eine Flasche Iso-Getraenk und Wasser runter geschuettet.
Ich bin jetzt wirklich froh, hier zu sein. Auch wenn es nur fuer eine Woche ist.
Ausserdem bin ich froh, dass der Silvesterlauf erst am letzten Tag ist. Da habe ich noch ein bisschen Zeit, mich einzugewoehnen, ein paar mehr Kaeltelaeufe zu unternehmen und allen Schlaf nachzuholen, der mir noch fehlt.
Allen Lesern wuensche ich Frohe Weihnachten und ein paar schoene Laeufe ueber die Feiertage!
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25 Dezember 2008
Weihnachten in Deutschland
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Kerstin
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27 Dezember 2007
Späte Bescherung
This has been a pretty good day in all areas.
First thing I did was run 6 miles, partly on trails and on the golf course. The sun was rising up so beautifully over this little lake I ran to. On the golf course I was able to pick a tangerine right off the tree. I should have taken it home as I has another half mile to run, but I ate it right there, so the last mile didn’t go too well.
Later I went out working with Ashley and we got to employer presentations. I enjoy working with her so much more than driving around by myself. It was fun today.
We got done around one o’clock and it turned out that Jon was already at home. They don’t have a whole lot to do right now, so he had the afternoon off. He made some wings (for himself) and some mushrooms (for me) on the grill and it was so warm that we could eat lunch on our back porch together.
I worked a little bit more updating my spreadsheet and then went on a nice 17 mile bike ride to and along the beautiful Indian river.
When I came home Jon had picked up a package from the post office that contained all his parents’ christmas presents. We had fun unwrapping them and actually had a little bit of the christmas feeling that didn’t really come up in Key West.
We drove out to the barn together, cleaned Brownie’s pen and went for a little walk and bareback ride. We couldn’t go very far with Jon’s broken toe, but he took many pictures of Brownie and me and it was so nice spending time with him.
For dinner we made Smoky Chipotle Mac-n-Cheddar, which was voted best homemade Macaroni-Cheese by Jon. I really liked it, too and we have enough leftovers for lunch tomorrow.
We both enjoyed the fact that we could spend a bigger part of the day together than usual and it looks like we’ll be able to do that tomorrow again.
26 Dezember 2006
Frö-hö-liche Weihnacht überall!
25.12.2006
Am ersten Weihnachtstag sind wir mit meinen Eltern zum Möhnesee gefahren und haben dort einen Spaziergang gemacht.
Und nach der ganzen Feierei in den letzten Tagen tat ein Abend auf dem Sofa vor dem Fernseher auch mal ganz gut...
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Kerstin
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19 Dezember 2006
Coming home for Christmas
San Francisco - London - Düsseldorf, so hieß unsere Flugroute am Freitag und Samstag, denn "there's no place like home for the holidays" und nachdem wir letztes Jahr Weihnachten bei Jons Eltern verbracht haben, sind wir diesmal nach Deutschland gekommen und feiern im Land meiner Vorfahren. Damit sich der irrsinnig lange Flug um die halbe Welt (10.000 km in 10 Stunden) auch lohnt, haben wir uns direkt mal für fast drei Wochen bei meinen Eltern einquartiert.
Deutschland im Dezember ist jetzt vom Wetter her und landschaftlich nicht so unheimlich schön, aber endlich mal wieder "zu Hause" zu sein, das macht schon vieles wieder wett. Außerdem wissen wir nun wieder besser, was wir an Kalifornien haben.
Jedenfalls sind wir gut angekommen und haben den Jetlag ganz gut wegggesteckt. Obwohl man uns ja eine komplette Nacht "gestohlen" hat. Wir sind so gegen 10 Uhr abends Pazifik-Zeit in London angekommen, nur dass da natürlich schon der nächste Morgen war. Bier kriegt man am Flughafen aber jederzeit und wir waren so gestresst, dass wir erstmal 30 Pfund "versoffen" haben. Die Sicherheitskontrollen rauben einem echt den letzten Nerv und wir hatten zwei Rucksäcke plus Laptoptasche als Handgepäck. In London hieß es dann erstmal: Nur eine Tasche pro Person und so mussten wir allen Krempel in einen Rucksack und die Laptoptasche umpacken (reinstopfen, dass die Reißverschlüsse kaum noch zugehen, ist wohl besser gesagt) und dann noch stundenlang warten. Ätzend (aber irgendwie auch verständlich)
Während des Fluges konnten wir mal wieder nicht schlafen, aber das kann ich sowieso nie.
Aber, wie gesagt, der Jetlag hält sich gut in Grenzen. Jedenfalls sind wir schon am selben Tag erst kurz vor zehn ins Bett gegangen und haben in der Nacht ganz gut geschlafen.
Wir sind aber auch nachdem wir hier angekommen sind, direkt mal 5 km gelaufen und am Sonntag 17 km. Das hilft schon. Da kriegt man erstmal genug Sauerstoff ins Blut. Und Pizza essen waren wir auch mit meinen Eltern.
Ansonsten sind wir am Datteln-Hamm-Kanal spazieren gegangen,
haben uns in Dortmund in den vorweihnachtlichen Einkaufstrubel gestürzt und auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein getrunken
und jetzt fahren Jon, der nun endlich auch mal meine Heimat kennen lernt, und ich ein paar Tage in die Eifel, in der wir ja auch zwei Jahre lang Tür an Tür zu Hause waren.
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Kerstin
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08 Dezember 2006
Holiday Parade of Lights in Pacific Grove
7.12.2006
Durch die historische und weihnachtlich beleuchtete Innenstadt des entzückenden kleinen Küstenstädtchens, in dem ich arbeite, zog eine festliche Parade. Dafür sind Jon und ich nach dem Klettern extra noch mal wieder gekommen.
Nach der gut besuchten Veranstaltung war unter 30 Minuten Wartezeit kein Tisch in keinem Restaurant in Pacific Grove mehr zu ergattern, also fuhren wir wieder nach Hause und probierten das Neue in unserer Straße aus. Eins muss man ja sagen: Der Koch weiß, was er tut!
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Kerstin
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03 Dezember 2006
Christmas Shopping und erstes Gras
2.12.06
Weihnachten steht ja nun auch wieder vor der Tür und diesmal wollten wir ausnahmsweise nicht alles in letzter Minute besorgen. In einer Situation, in der man immer mindestens eine Familie hat, die man Weihnachten nicht sieht, sondern an die man Geschenke per Post verschicken muss, geht last-minute-shopping sowieso nicht besonders gut.
Letztes Jahr waren wir in Iowa, doch diesmal verschlagen uns die frohen Feiertage sogar auf einen anderen Kontinent: Am 15. Dezember geht unser Flug von San Francisco über London nach Düsseldorf und good old Germany hat mich - wenigstens mal für drei Wochen - wieder.
Wenn man dann noch bedenkt, dass Jon und ich nächstes Wochenende einen 12-km-Lauf bei San Francisco haben, blieb eigentlich fast nur noch dieses Wochenende, um nach Salinas in die Mall zu fahren und Geschenke zu kaufen. Ich werde jetzt hier natürlich nicht verraten, was wir da für Herrlichkeiten besorgt haben (ein bisschen Überraschung muss auch sein), aber einen ganz besonders wunderbaren Laden muss ich hier doch mal bildlich vorstellen:
Nach dieser wertvollen Erfahrung wollten wir eigentlich noch mit Brownie spazieren gehen, doch als wir auf der Sycamore Farm ankamen, bemerkte Jon einen Nagel im linken Hinterreifen. Der Reifen war schon halb platt und so musste er stattdessen erstmal das Ersatzrad einbauen. Brownie profitierte von dieser neuesten Entwicklung insofern, als dass ich die Zeit nutzte, um ihn vom frischen Gras, das gerade anfängt zu sprießen, fressen zu lassen.
Danach war es für weitere Aktivitäten zu spät und wir fuhren mit dem Ersatzrad vorsichtig nach Hause.
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Kerstin
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