
Bei unserem letzten Besuch haben wir sie noch auf dem Arm gehalten und mit dem Flaeschchen gefuettert, heute laeuft sie schon alleine durch die Gegend und haelt ihre "mampa" (grandma) auf Trab.
24 September 2007
Emily
21 September 2007
Nur fliegen ist schoener...
Von Orlando ueber Memphis ging die Reise am Dienstag Nachmittag in den Mittleren Westen nach Omaha zu Jons Eltern.
Ganz dem Klischee entsprechend tragen die Menschen in Orlando Mickymausohren, waehrend Memphis dem King und dem Barbeque gewidmet ist.




Am naechsten Tag konnten wir dann auch Jons Schwester Jennifer und unsere 17 Monate alte Nichte Emily treffen, die wir seit ueber einem Jahr nicht mehr gesehen haben und die seitdem ganz schoen gewachsen ist!
09 August 2007
Verwandtenbesuch an der Space Coast
Jons Vater aus Iowa war fuer ein paar Tage hier und wir haben einige schoene Ausfluege gemacht.
Am Samstag hat er uns morgens nach Orlando zu einem 10-km-Lauf begleitet.
Von dort aus sind wir zum Merritt Island Wildlife Refuge gefahren.
Am Cape Canaveral National Seashore konnte ich dem kuehlen Nass einfach nicht widerstehen.
Natuerlich sind wir die ganze Zeit in seinem dicken Pickup-Truck durch die Gegend gefahren, denn in ein kleineres Auto passt er ja kaum rein...

Freundlicherweise hat er Jon beim Rasenmaehen und bei der Reparatur einiger Geraete geholfen.

Sonntag waren wir wieder am Strand, Dienstag beim Baseball und gestern dann das Highlight:
Wir konnten (fuer Jon und mich zum zweiten Mal) den Abschuss eines Space Shuttles vom Cape Canaveral aus beobachten.
Mehr Bilder hier!
08 Juli 2006
Brownie
Ausnahmsweise mal auf Englisch, denn das ist Jons Version der Dinge, in denen wir aber im Wesentlichen übereinstimmen:
Basically, in about 2-3 weeks (hopefully less) we'll be getting a horse. To be more exact, it's a 7-8 year old Appaloosa gelding (castrated male for those like me that didn't know beforehand) named Brownie.
Normally we'd probably not go out and do something like this, but the situation (opportunity?) unfolded in front of us such that it made it hard to say no. I think about 5 big things fell together almost perfectly to get me to say yes to all of this and go ahead with it...
Wir haben einen Weideplatz mit direktem Zugang zum Garland Ranch Regional Park für ihn (Stall ist bei dem milden Klima hier nicht nötig), einen Transport quer durchs Land (noch wohnt Brownie in Iowa) und nun haben wir auch schon Halfter, Putzzeug und Mineralfutter gekauft.
Brownie wird am Montag tierärztlich untersucht, damit er alle für die Einreise nach Kalifornien nötigen Papiere hat und der Transport wird voraussichtlich in der Woche vom 24. Juli stattfinden.
Mein alter Adjuster Endurance, den Walle seit meiner Abreise hatte, wird hergeschickt. Zaumzeug und Reitkleidung hatte ich sowieso schon mitgebracht, also steht dem Kauf nichts mehr im Wege.
Jetzt muss ich nur noch warten, dass Brownie wohlbehalten in Carmel Valley ankommt!
Eingestellt von
Kerstin
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Labels: Brownie, Carmel Valley, Foto, Iowa, Kalifornien, USA
02 Juli 2006
Sommerurlaub im Mittleren Westen
Gartenarbeit und Prairie Rose
25.6.2006
Jon mäht den Rasen im Vorgarten. Steve hat hinten im Garten gemäht.
Danach fahren wir zum Prairie Rose See, machen einen Spaziergang und Steve angelt ohne Erfolg.
Waubonsie State Park
26.6.2006
Zum diesem Park fahren wir eine Stunde lang Richtung Missouri. Die Hügel und Klippen sind durch angewehten Staub entstanden und beeindruckten schon die Entdecker Lewis und Clark. Hier findet zwischen all den Mais- und Sojabohnenfeldern ein Stück relativ unberührter Prärie und schöne Wanderwege.
Auf dem Rückweg fahren wir noch ein bisschen weiter, an Hamburg vorbei nach Missouri, um dort Feuerwerk zu kaufen.
Abends werden wir dann noch von Jons Großeltern zum Essen in ein Restaurant eingeladen. Unterwegs dorthin begegnen uns ein Käfer auf Spinnenbeinen.
We stood in the windy city...
27./28.6.2006
... the gipsy boy (naja, es war wohl doch eher Jon) and I.
Chicago liegt an einem der grossen See, dem Lake Michigan und hat viel zu bieten: Hochhaeuser mit Aussichtplattform im 94. Stock, viele Mussen, Bootsfahrten auf dem See, deren anderes Ende man vom Ufer aus nicht mal erahnen kann, Einkaufsmeilen, unzaehlige hervorragende Restaurants und dazu eine Jugendherberge mitten im Stadtzentrum. Alles gut und schoen. Nur leider laesst die medizinische Versorgung zu wuenschen uebrig...
Dabei hatte alles so gut angefangen. Am Dienstag Mittag waren wir aus Jons Heimatdorf aufgebrochen in die grosse weite Welt - seine Tante hat uns freundlicherweise ihr Auto zur Verfuegung gestellt - und sind erstmal in Ames gelandet.
Dort hat Jon studiert und natuerlich musste er mir stolz seine Uni zeigen. Da sieht man mal, dass sich Studiengebuehren DOCH zum Wohl der Studenten auszahlen. Alle Gebaeude sind makellos in Schuss, der Campus gepflegt und gruen, in der riesigen Bibliothek stehen den Studenten alle Buecher zur Verfuegung, die sie sich nur wuenschen koennten (bei uns war immer mindestens die Haelfte ueberhaupt nicht vorhanden), die Cafeteria ist sauber, es gibt Computer ohne Ende, die die Studenten benutzen duerfen und niemand muss bei Vorlesungen stehen. Im Gegenteil, die Professoren kennen ihre Studenten mit Namen. Alles sehr ungewohnt fuer mich, so war das in meiner Uni nicht.
Jons Cousine Stacy und ihr Mann Shane, die wir schon in San Francisco getroffen hatten, wohnen in Ames und so verbrachten wir den Abend und die Nacht in ihrem Garten und Haus, tranken amerikanisches, mexikanisches und irisches Bier und unterhielten uns gut.
Am naechsten Morgen dann weiter nach Osten.
Die Perros Brüder braten die berühmten und bei Jon äußerst beliebten Hamburger "Big Baby", die vor Fett nur so triefen. Perros Bros. denkt man sich eigentlich als griechischen Schnellimbiss, aber soweit ich das mitbekommen habe, wird hauptsächlich amerikanisches Fast Food verkauft.
Schon kurz vor Chicago fing mein Ruecken an wehzutun, doch mit Waermepflastern und Ibuprofen aus der naechsten Drogerie konnte ich mich wenigstens an diesem Tag noch gut halten.
Nach dem Einchecken in der Jugendherberge - wir sind jetzt auch endlich wieder Mitglieder - wollten wir erstmal die Stadt unsicher machen und gingen ueber den "Loop" und die "Magnicifent Mile", die Michigan Avenue mit einem kurzen Abstecher zum See zum John Hancock Center, dem zweitgroessten Hochhaus von Chicago. Das Groesste hatten wir uns eigentlich fuer den naechsten Tag vorgenommen...
Ein neues Polizeipferd soll hier scheinbar an das Schrecknis von Eisenbahnzügen über seinem Kopf gewöhnt werden. So ganz geheuer ist es ihm allerdings noch nicht.
Wir schauten uns die Stadt von oben an und fanden dann per Zufall ein schoenes kleines spanisches Restaurant, eine perfekte Abwechslung zum staendigen Ami-Essen.
Auf dem Rueckweg wurden wir fast Opfer eines furchtbaren Gewitters, wenn wir nicht geistesgegenwaertig ins naechste Taxi gesprungen waeren, das uns zur Herberge zurueck brachte.
Am naechsten Morgen wollte ich aufstehen. Mit Betonung auf dem Wort "wollte". Denn es ging nicht. Mein Ruecken protestierte. Als ich mich endlich aus dem Bett gequaelt hatte, konnte ich kaum gehen. Chicago Sightseeing ade!
Ich hatte sowas schon mal und sah gleich, dass es sinnlos war, irgendwie selber an meinem Ruecken rumdoktorn zu wollen. Ich brauchte jemanden, der ihn schnell wieder einrenkt. Im Krankenhaus verschrieb man mir Hammer-Schmerzmittel und schickte mich weg. "Wenn es in drei Wochen nicht besser wird, gehen Sie wieder zum Arzt", riet man mir. Es mag ja ein Vorurteil sein, aber Aerzten, die juenger sind als ich, bringe ich sowieso schon mal ein gewisses Misstrauen entgegen. Wenn diese mich aber noch nicht mal richtig untersuchen und meinen, ich braeuchte nicht geroengt werden, weil ich ja nicht gefallen sei, schrumpft der Halbgott in Weiss doch erst recht zu einem kleinen Jungen zusammen, der ein bisschen Doktor spielen will.
Wir setzten uns ins Auto und fuhren so schnell wie moeglich zu Jons Eltern zurueck, denn der Dorfarzt ist zufaelligerweise auch noch Orthopaede und konnte meinen Ruecken am naechsten Morgen wieder einrenken.
1.7.2006
Jon und sein Vater gehen ohne mich angeln.
2.7.2006
Richtig reiten kann ich mit meinem Rücken zwar noch nicht wieder, aber wir schauen uns Brownie trotzdem noch mal genau an, bevor wir ihn kaufen. Die endgültige Entscheidung kann aber erst in Kalifornien fallen, wenn wir einen Pensionsstall mit Anschluss an Reitwege gefunden haben.
Brownie kann sich auf Kommado drehen und weicht auch zur Seite, wenn ich das will.
Brownie lässt sich auch ohne Sattel und Trense von mir reiten.
So einen Pferdeanhänger braucht man in Amiland, wenn man ständig auf Rodeos unterwegs ist. Sprit ist billig und das entsprechende Zugfahrzeug ist bei diesen Leuten vorhanden.
Trotzdem habe ich immer noch Schmerzen und so mussten wir saemtliche weiteren Plaene fuer diesen Urlaub aufgeben. Es ist sowieso viel zu heiss und schwuel und so sitze und liege ich im Haus rum und warte darauf, dass es meinem Ruecken wieder besser geht.
Morgen, am 3. Juli, fliegen wir wieder nach Hause und ich bin mal gespannt, was mein Ruecken zu dem langen Flug in dem Sadinenbuechsen-Flugzeug zu sagen hat.