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08 Dezember 2009

Alligatoren in den Viera Wetlands

Morgens bin ich immer wieder um einen kleinen See, den Clearlake, gelaufen.
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Zusammen mit unseren Gästen Nate und Michelle haben wir am Nachmittag einen Spaziergang in den Viera Wetlands gemacht und dabei viele wilde Tiere gesehen.
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21 Januar 2009

Romiro Canyon Trail

Jon and I drove to Catalina State Park just north of Tucson. We hiked up Romiro Canyon Trail, a 7.2 mile long one-way trail with an elevation gain of 3,300 ft. It took us pretty much all day to climb up and back, but it was one of the highlights of the whole trip and definitely worth it. I was surprised how well I was able to do this strenuous mountain hike only three days after the marathon. It was a rather cool day though – for Arizona – and there wasn’t much sunshine.


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19 Januar 2009

Coronado National Forest


We drove up into the mountains to Summerhaven, taking pictures at every vista point on the way and hiking in the Coronado National Forest.
What a nice day!


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16 Januar 2008

Erster Alltag

I met Ashley so early today – at 7:30am – that I didn’t run in the morning but when I came back home around noon. Work wasn’t great today, one of these days that you just want to get over with.
But it was nice spending time with my parents when we took Brownie for a walk in the jungle later in the afternoon.
My dad and I cooked dinner together. He’s a very good cook and it was fun. Everybody loved the butternut squash mac’n’cheese!

30 Mai 2007

Bis ans Ende der Welt

Endlich online: Der ausführliche Bericht über meine Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Viel Spaß beim Lesen!

08 Mai 2007

2. Montagswanderung

Alles, was man in Koeln zum zweiten Mal macht, hat schon Tradition.
Ich bin zwar hier nicht in Koeln, aber auch meine zweite Wanderung an einem Montag im Tuskegee National Forest war ein voller Erfolg und so sehe ich nicht ein, warum ich das nicht jeden Montag wiederholen soll. Natuerlich nicht immer im gleichen Wald, das waere ja irgendwann auch ein bisschen langweilig und ausserdem sind wir ja nur noch (oder nicht mal mehr) zwei Wochen hier, bevor wir nach Florida weiter ziehen.
Aber jeden Montag eine mindestens 10 Meilen lange Wanderung hoert sich im Prinzip nach einer guten Idee an, solange ich nicht arbeite.

Gestern bin ich also wieder in den Wald gefahren und bei zum Glueck gar nicht mehr schwuelen, herrlichen Wetter war es wieder ein Genuss, durch den National Forest zu streifen. Diesmal hab ich mir den Bold Destiny/Bedford V. Cash Memorial Horse Trail ausgesucht, einen 15 Meilen langen Rundweg fuer Reiter und Wanderer. Reiter und Wanderer waren aber wie gewoehnlich an einem normalen Montag nicht unterwegs, also hatte ich den Wald mal wieder wieder fuer mich.
Bilder
Und als ob das nicht genug gewesen waere, habe ich dann noch am naechsten Wanderweg, dem Pleasant Hill Trail, angehalten, schnell die Laufsachen angezogen und bin noch mal 3 Meilen durch den Wald gelaufen. Das war auch herrlich, nach der langen Wanderung auch mal schneller unterwegs zu sein. Besonders schoen war auch, einmal nicht auf der Base zu laufen, wo ich mittlerweile jeden Stock und Stein auswendig kenne.

30 April 2007

Bartram National Recreation Trail

Alabama hat tatsaechlich auch schoene Seiten und viel Natur zu bieten.
Aber die schoenen Seiten erschliessen sich einem nicht von selber. Man muss sie suchen und man muss bereit sein, auch mal ein Stueck zu fahren. Sie springen nicht ins Auge wie in Kalifornien und sind auch nicht spektakulaer.

So bin ich heute 80 km weit gefahren, um im Tuskegee National Forest wandern zu gehen. Das ist ein grosser Wald oestlich von Montgomery und es gibt tatsaechlich auch drei markierte Wanderwege. Mein neuer Alabama-Atlas hat aber nur einen aufgelistet: den 8.6 Meilen langen Bartram National Recreation Trail.
Das Wetter ist seit ein paar Tagen nicht mehr so furchtbar schwuel, sondern einfach schoen sommerlich warm und der Weg fuehrt die ganze Zeit durch den Wald, liegt also groesstenteils im Schatten und so hatte ich keine Probleme mit der Hitze.

Wie ich ja schon vorher bemerkt hatte, haben es die Alabamer nicht so mit dem Wandern und auch in anderen Teilen der Welt ist Montag Nachmittag fuer die meisten Leute nicht die Zeit fuer Outdoor-Aktivitaeten und so hatte ich den Trail die meiste Zeit fuer mich alleine. Es gibt keine schweren Steigungen und auch sonst bis auf ein paar zu ueberkletternde umgefallene Baumstaemme keine weiteren Schwierigkeiten und so konnte ich flott gehen und dabei vollkommen entspannen.
Nach sieben Meilen kam ich an ein Flussufer mit weissem Sandstrand, dem perfekten Ort fuer eine Pause und zum Umkehren.

Der Rueckweg war noch entspannender, denn nun musste ich kaum noch auf den Weg achten und konnte meine Gedanken in alle Richtungen schweifen lassen. Ich kam mir wieder vor wie auf dem Weg nach Santiago. Beim Wandern kann ich eben doch immer noch am besten relaxen. Meine Fuesse muessen nur in Bewegung sein, am besten in der Natur und dann kommt alles andere wie von selber. Diese Wanderung war ganz besonders gut fuer meine Seele.

Mehr Bilder!

Als ich dann wieder in Montgomery war, war es auch schon Zeit zum Abendessen. Jon wartete schon auf mich und wir fuhren zum Montgomery Brew Pub, wo leckeres Essen und lokale Bierspezialitaeten serviert werden.

08 April 2007

Amistad National Recreation Area

Frohe Ostern aus Texas!


Ein ziemlich ereignisloses, entspanntes Wochenende in Del Rio, Texas, leider gänzlich ohne bunte Eier, geht zu Ende. Die Sehenswürdigkeiten hier beschränken sich auf Drive-Through Getränkemärkte - das einzig florierende Geschäft in einer sterbenden Gegend, in der mindestens die Hälfte aller Läden für immer geschlossen und private Wohnhäuser aufgegeben und dem Verfall überlassen sind - die Grenze zu Mexiko und die "Amistad National Recreation Area", einen großen internationalen Stausee am Rio Grande, wo Jon und ich zum Abendbrot im Auto gepicknickt und dann noch einen Spaziergang gemacht haben.

Morgen geht es weiter nach San Antonio, wo wir ein paar Tage bei einem Freund von Jon bleiben wollen.

Zum Laufbericht

02 April 2007

Grand Canyon


Wir waren ja schon mal am Grand Canyon, aber wenn man in der Naehe ist, schaut man sich den gerne auch ein zweites Mal an.
Heute war ich auch nicht krank und wir konnten eine kurze Wanderung auf dem Bright Angel Trail machen. Es wurde aber so dermassen davor gewarnt, wie steil und anstrengend der doch waere, dass wir uns nicht mal bis zum Drei-Meilen-Haus getraut haben. Lag auch an den anderen Leuten, die uns voellig abgekaempft entgegen kamen, als wir auf dem Weg nach unten waren. Als wir dann umgekehrt sind, war es nicht halb so steil und anstrengend wie wir gedacht haetten und mit Sicherheit wesentlich weniger steil als die Berge, die Brownie sich immer geweigert hat hochzutraben. Da hat es mich schon ein bisschen geaergert, dass wir nicht weiter gegangen sind.
Dafuer sind wir dann noch ein bisschen auf dem Rim Trail entlang spaziert - nicht ohne uns ueber die doch recht unpassende Fussbekleidung einiger weiblicher Besucher zu wundern - und vorher haben wir uns auch noch den Watch Tower am westlichen Ende des Parks angeschaut, der beim letzten Mal schon geschlossen war.
Bilder vom Watch Tower und vom Canyon Rand
Jons Bilder von der Wanderung folgen!

26 März 2007

Vielseitiges Carmel

Das Städtchen südlich von Monterey hat eine größere Ausdehnung, als man vielleicht annehmen würde und eine erstaunliche Vielfalt an Landschaft. Da gibt es Carmel-by-the-Sea mit dem herrlichsten Strand, an dem ich heute Morgen zum letzten Mal laufen war.

Dann sind da noch die Carmel Highlands, sozusagen das Tor zur Big Sur Küste mit Point Lobos, einer kleinen aber wunderschönen Halbinsel, die die Bucht von Carmel einrahmt und im Kleinen alles hat, was Big Sur so einzigartig macht. Da bin ich dann nach dem Laufen zum letzten Mal spazieren gegangen.

Und zu guter Letzt darf man natürlich auch Carmel Valley nicht vernachlässigen, wo sich der liebliche Carmel River durch ein weites Tal windet, steile Berge rechts und links, herrliche Natur und viele Pferdehöfe. Hier wohnt Brownie (noch) und hier habe ich dann auch heute meinen letzten Ausritt in Kalifornien unternommen, denn den Sattel musste ich nach dem Ritt mit nach Hause nehmen, damit er morgen mit in den Umzugswagen kommt. Brownie bleibt erstmal hier, bis wir in Florida eine neue Bleibe für ihn gefunden haben.

Mehr Bilder gibt es hier!

Und jetzt muss ich wirklich mal zusehen, dass ich meine Sachen für die lange Reise gepackt kriege. Bis Ende Mai werden wir aus Koffern leben und wenn morgen die Umzugsfirma kommt, sollte alles was wir im Auto mitnehmen wollen, sich auch darin befinden. Die sind nämlich gnadenlos und packen alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist. Gerüchte berichten, dass sogar schon volle Mülleimer (!) eingepackt worden sein sollen...

22 März 2007

Laufen oder Wandern zu den Sykes Hot Springs?

21.3.2007

Das war die Frage nach der Fortbewegungsart an meinem ersten arbeitsfreien Tag - bzw. meinem ersten Tag als echte amerikanische Hausfrau - den ich ja doch standesgemaess feiern musste. Nein, nicht mit Lockenwicklern, Staubsaugen und Seifenopern, sondern mit einem langen Ausflug in den Wald.
Der grosse Sueden - El Sur Grande - oder modern Big Sur - lockte mit heissen Quellen, die Jon und ich kurz nach unserer Ankunft hier im Oktober 2005 schon mal besucht hatten. Die schwefelhaltigen Sykes Hot Springs sind ausschliesslich zu Fuss zu erreichen, und zwar ueber den 10 Meilen (oder 16 km) langen schmalen Wanderweg "Pine Ridge Trail" am Rand der Schlucht des Big Sur Flusses. Zweimal muss man den Fluss unterwegs ueberqueren, einmal ueber Baumstaemme, einmal ueber Steine und die Hoehenunterschiede und Steigungen sind schon recht ordentlich, aber gerade fuer Kalifornien noch gut machbar.
Die heissen Quellen sind ein aeusserst beliebtes Wanderziel und vor allem am Wochenende ist hier fast das ganze Jahr ueber die Hoelle los. Menschen mit dicken Rucksaecken schleppen sich die 10 Meilen in die Wildnis, leben in Zelten und baden in den heissen Quellen.
Den Rucksack und das Zelten wollte ich mir diesmal ersparen, denn man wird ja nicht juenger und ausserdem bin ich nachts auch lieber bei Jon zu Hause als alleine im Zelt im Wald. Und auf einen dicken Rucksack hatte ich ja nun absolut keine Lust.
Also hiess es, die Strecke an einem Tag hin und zurueck zu laufen. Etwas ueber 30 km, das sollte ja fuer einen Marathonlaeufer kein Problem sein.
Am Abend vorher lag ich also wach im Bett und fragte mich, ob ich denn nun wandern oder laufen sollte. Denn davon hing natuerlich meine Kleiderwahl ab.
Andererseits konnte ich mich aber immer noch entscheiden. Schwitzen wuerde ich vor allem bergauf sowieso und zu kalt fuer meine Lauf-Caprihose wuerde es schon nicht werden.
Heute Morgen stand ich also wieder frueh auf, packte mir Jons Camelbak, das ein bisschen groesser ist als meins, fuellte es mit Wasser und Power-Riegeln und los ging die brausende Fahrt den Highway 1 hinunter nach Sueden.

Meine Strategie, die Strecke laufend und gehend zurueckzulegen, aenderte ich von Zeit zu Zeit, aber hauptsaechlich lief es darauf hinaus, dass ich bergauf ging und in der Ebene und bergab lief.
Alles in allem habe ich fuer die 20 Meilen 5 Stunden und 11 Minuten gebraucht, inklusive einer Stunde Pause und verstehe nun ein bisschen besser, wie man einen Marathon in fuenf Stunden laufen kann und was das fuer eine grossartige Leistung ist.
Ich sag nur so viel: Als ich wieder am Auto angelangt war, habe ich zum ersten Mal nach einem Lauf das dringende Beduerfnis gehabt, meine mueden Muskeln zu dehnen und ganz freiwillig ein paar Streching-Uebungen gemacht...

26 November 2006

Devils Peak und Mount Carmel

25.11.2006
Ich bin extra am Freitag die Meilen gelaufen, die eigentlich für Samstag bestimmt waren, damit wir eine längere Wanderung an der Big Sur Küste machen konnten. Eigentlich sollten es zwei Tage werden, aber Nachtfrost von Donnerstag auf Freitag hat uns dann doch vom Zelten in der Wildnis abgehalten und so haben wir eben den Mount Carmel (4417 Fuß oder 1346 m hoch) auf einer Tageswanderung bestiegen. Auf der Hälfte der Steigung, am Bottchers Gap, gibt es einen Campingplatz und einen Parkplatz, weiter hoch führen nur noch Wanderwege, die für den motorisierten Verkehr gesperrt sind.
Es war sonnig und kalt, den ganzen Tag kaum wärmer als 7°C, also zum Wandern steiler Berge und zum Fotografieren ziemlich ideal. Jon hat für seine Kamera eine neue Linse gekauft und nun boten sich ihm herrliche Motive, denn die Bergwelt des Los Padres National Forest an der Big Sur Küste ist zu jeder Jahreszeit einfach wunderschön. Wir wanderten erst durch den Wald, hatten dann aber je höher wir stiegen immer bessere Ausblicke über Berge, Meer und schließlich konnten wir von der Spitze des Mount Carmel aus sogar nach Hause schauen, die ganze Bucht von Monterey hatten wir im Blick.
Jon bezahlt die Parkgebühr von $5. Kerstin auf dem Skinner Ridge Trail Umgestürzte Baumstämme bezeugen frühere Winterstürme. Herbst in Kalifornien Gummibaum aus der Nähe Jon macht Pause Kerstin im Wald Jon macht Fotos. Ausblick auf grüne Berge Devil's Peak Aussicht vom Devils Peak Jon macht Bilder. Wegkreuzung mit Wegweiser Jon auf dem Teufelsgipfel Kerstin macht Pause. Berge und Meer Berge und Meer Herrliche Berge Jon macht Fotos. Berge und Meer Herrliche Berge Herbstwald inmitten immergrüner Eichen Jon wandert. Trail auf den Mount Carmel Weite Aussicht Vom Mount Carmel schaut man bis zur Bucht von Monterey. Trockene Berge im Osten Blick nach Osten aufs Gabilan Gebirge Blick nach Westen auf den Pazifik Mittagspause Wolken über dem Horizont Es geht wieder abwärts. Kerstin auf dem Rückweg Berg und Meer Jon im Los Padres National Forest Berge und Meer Kerstin, Berge und Meer Big Pines Trail Im Wald