Es wird langsam eng in der "Einzimmerwohnung". Ihr Baby bewegt sich weniger und beschäftigt sich damit, eine bequeme Lage im Uterus zu finden. Sollte Ihr Kind bereits jetzt auf die Welt kommen, hätte es gute Überlebenschancen. Zwar sind seine Lungen noch nicht ausgereift, aber Dank der medizinischen Möglichkeiten, die Atmung zu unterstützen, besteht diese Chance.
In Vorbereitung auf die Geburt kann sich der Uterus zusammenziehen. Die Kontraktionen dauern etwa 20 Sekunden und es kann sein, dass Sie nichts davon spüren. Dafür spüren Sie vielleicht Ihr Becken, das schmerzt, da es sich gedehnt hat. Ab jetzt finden die Vorsorgeuntersuchungen alle zwei Wochen statt.
27 November 2009
32. Woche
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18 April 2009
Mims Speed Show
Stephanie hat uns zum Barrel Race mitgenommen. Auch mal nett, ein Rennen nicht selber laufen zu muessen. Brownie hat seine Sache gut gemacht und mich brav und sicher durch Barrel Race, Pole Bending und Hair Pin getragen.
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Kerstin
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19:14
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21 Dezember 2008
Jon's Running
He's training for a half marathon and getting faster all the time!
On Friday we did a little 3 mile race on the base that he finished in 19:15.
On Saturday Jon went for a 5.52 mile training run around town. It took him 41 minutes. I rode the bike with him, carrying his cell phone and water and taking pictures and videos.
Today he got up early and ran 12.12 miles in 1:37:21. Jon doesn't believe in stopping the watch when he stops to drink etc. His pace varied from 7:13/mile to 7:45/mile.
He ran along the Indian River Drive while I was still sleeping.
17 Dezember 2008
Shelly is here!
Shelly just flew in from Washington for the holidays. She hasn't sat on a horse for half a year and was really craving a trail ride.
So Stephanie left work early today, we loaded up the horses and went back to Pine Island. We even got to the Indian River twice, ran up and down sand dune - our hill substitute here in Florida, and saw an armadillo. No gators today though.
The weather was great and we had a nice ride, covering 5.34 miles in an hour and 35 minutes.
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Kerstin
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12 Dezember 2008
Welcher Silvesterlauf?
Nun haben wir die Qual der Wahl.
Sollen es 15 km von Werl nach Soest sein oder lieber 10 km um den Aasee in Muenster?
Herne lockt jetzt nicht so sehr mit seiner Industriekultur. Und Trier ist fuer 5 km doch ein bisschen zu weit weg.
Hach, da muessen Entscheidungen getroffen werden und das auch noch so kurzfristig.
Warum wir nun ploetzlich die Qual der Wahl haben und einen Silvesterlauf in Westfalen auswaehlen muessen?
Im Radio wird man staendig vollgedudelt mit Lieder wie "There's no place like home for the holidays" oder "Driving home for christmas".
Fahren geht ja nicht ueber den Atlantik (auch nicht mit dem Motorrad), aber wofuer haben wir einen internationalen Flughafen gleich um die Ecke? Jedes Mal wenn wir aus Orlando fliegen, sehen wir mindestens eine Familie mit Mickeymaus-Ohren.
Weihnachten und Neujahr werden wir nun also am oestlichen Rand des Ruhrgebiets verbringen. Es wird wahrscheinlich dunkel, nasskalt, ungemuetlich und wir werden froh sein, am 1. Januar wieder nach Florida zurueckkehren zu duerfen. Aber erstmal freuen wir uns riesig auf "Good Old Germany", Familie und Freunde und auf ein schoenes deutsches Weihnachtsfest. Und natuerlich auf unseren zweiten Silvesterlauf. Den ersten haben wir vor zwei Jahren in Berlin mitgemacht, aber so weit koennen wir diesmal nicht reisen.2336%3D6%3B4%3D3+9%3DXROQDF)23235(3%3B449(7ot1lsi.jpg)
Schliesslich sind wir ja nur eine Woche da.
Mein Favorit ist ja Muenster, das Jon noch gar nicht kennt: Flach wie in Florida und 10 km sind mir so kurz vor dem Marathon auch lieber als 15.
Dann koennen wir auch mal in den Genuss von Umkleidekabinen und Duschen kommen und eine Urkunde an die Wand haengen statt ein weiteres T-Shirt in den Schrank.
Falls jemand aber einen anderen Vorschlag hat oder sogar irgendwo in der Naehe mitlaeuft, sind wir fuer Vorschlaege immer noch offen.
07 Dezember 2008
Canaveral National Seashore Beach Ride
On a cold and windy, but beautifully sunny Sunday morning Stephanie took Laura, Karen, Jon and me with our horses Patti, Mixie, Roy and Brownie up north to the only beach here that allows horseback riding.
She had found out who to call, I had made the reservation and still we almost didn't make it to the beach because everybody had forgot their Coggins papers at home. Luckily Stephanie's neighbors who were called into action were kind enough to run over to her house and fax all the papers over to the Visitor Center that manages beach rides.
There's only a short stretch of one mile on the beach that we can ride on, but it still made us very happy. It was the first time on the beach for all of the horses, but they were all as well behaved as always and we had a great ride.
At first the horses were very scared of the waves rolling towards the shore, but I made a vow to get Brownie into the water before we left. He jumped back from the dangerous monster waves a few times, always getting just a little closer. I let the matter drop for a while and let him run back and forth, which was a lot of fun. He would always stop immediately, but did run pretty fast when I asked him to.
Trying to get him into the water was easier now and after just a little hesitation he walked in. Of course everything got wet: The horse, saddle, my boots and jeans, but it was well worth it. When Stephanie saw that Brownie was in the water she joined us and now Patti walked in, too. We jogged through the waves, splashing salt water all over the horses and ourselves.
Back at the boardwalk Jon got to ride Brownie, too. I think it was the first time he really loped the horse, and he did really good. Brownie was nice enough not to take too much advantage of the situation and just tried to run up the dunes with him a few times where the really deep and soft sand stopped him anyway. Jon was always able to get him back down to the beach and start/stop running again.
After taking all different kinds of group pictures Stephanie offered me to borrow Roy so Jon and I could ride together. Everybody else was cold and had enough, so the two of us took of for another short ride. The horses didn't really like going out again at first, but got used to it soon. Roy needed some encouragement, but was good to ride and responded well.
It was a wonderful experience and just about the best time to spend a Sunday morning. Just loved it!
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03 Dezember 2008
27 November 2008
Sonnenbaum Truthahn Trab

Der Titel ergibt jetzt auf deutsch nicht so furchtbar viel Sinn, aber es ist ganz einfach. Suntree heisst der Ort und Turkey Trots finden am Tag des Erntedankfests (Thanksgiving, also heute) ueberall in Amerika statt, damit man sich danach ordentlich und mit weniger schlechtem Gewissen den Bauch vollschlagen kann. Das werden wir nachher auch tun, denn wir sind bei Stephanies Eltern zum Thanksgiving Dinner eingeladen. Aber vorher waren wir laufen.
Als ich diesen Lauf letzte Woche im Internet gefunden hatte war sofort klar, dass wir mitmachen wollten. Erstmal war er mit $15 billiger als sonst, dafuer gab es aber auch kein T-Shirt. Auch ein Vorteil, den unsere Schraenke sind voll mit den Dingern. Dann sollte es ein 10-km-Lauf sein, nur 25 Minuten mit dem Auto entfernt und Start erst um halb neun. Ausserdem stand bei mir ein 7 Meilen langer Tempolauf auf dem Plan. Da kommt so ein 6,2 Meilen langes Rennen am Donnerstag Morgen natuerlich gerade recht.
Na gut, 10 km sind es nicht ganz geworden, sondern laut Garmin nur 9,42. Schon der 5-km-Lauf war zu kurz, und wir mussten zwei Runden laufen. Halb so wild, denn gut gelaufen sind wir trotzdem. Das Wetter war geradezu ideal, um die 10 Grad, die Sonne kam raus und es war, im Gegensatz zur letzten Zeit, auch noch relativ windstill. Wunderbar!
Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, einen 4:30er Schnitt zu laufen und konnte mich deswegen am Anfang, als alle lossprinteten wie die Wilden und ich mich freute, dass jeglicher Knieschmerz ploetzlich wie weggeblasen war, ziemlich schnell fangen und zurueckhalten. Ich spuerte gleich, dass ich heute schneller konnte, also korrigierte ich meine Strategie etwas und lief die erste Meile statt in 7:20 in 7:08, also 4:26er Schnitt. Es fuehlte sich fast laecherlich einfach an, aber ich wusste, dass 10 km ganz schoen lang sein koennen, wenn man am Anfang zu schnell losrennt.
Nach der ersten Meile fing ich dann auch gleich mit dem Ueberholen an, nur ein Mann lief die ganze Zeit immer vor mir her und ich konnte mich wunderbar anhaengen. Hatte ich also meinen Pacer gefunden.
Meile 2 lief ich in 7:05 (4:24er Schnitt), immer noch einfach und das, obwohl es auf der Haelfte Wasser gab und ich dadurch ein paar Sekunden "verlor". Bzw. nicht verlor, denn Trinken ist immer eine gute Idee. Damit war das erste Drittel geschafft und ich konnte diese Dame im Triathlon-Shirt ueberholen, die ich schon mal bei einem Rennen abgehaengt hatte und die ihre Arme hochgezogen an den Koerper gepresst haelt, sodass ich immer versucht bin was zu sagen. Ohne die Arme mitzuschwingen kann das doch nichts werden! 
Das hab ich gleich ganz am Anfang von Jon gelernt und dieser Tipp hat mir schon oft geholfen. Am Wendepunkt nach 3 Meilen (7:07 oder 4:25er Schnitt) lief sie dann aber auch gleich in den Zielkanal. 10 km waren ihr wohl zuviel. Ich musste dagegen die selbe Runde noch mal. Jon hatte einen guten Vorsprung und nun wurde auch offensichtlich, wie wenig Laeufer sich fuer die "lange" Strecke angemeldet hatten. Natuerlich war unser lokaler Ultralaeufer dabei, den Jon auch diesmal nicht einholen konnte - ich glaube, ich habe ihn auch erst ein- oder zweimal besiegt - aber die fuer meisten war das Rennen gelaufen.
Eine weitere Meile konnte ich noch in Ruhe und ungestoert hinter mich bringen (7:08 oder 4:26er Schnitt), bevor ich von hinten auf die ersten 5-km-Walker und Jogger auflief, die gerade mit ihrer ersten Meile fertig waren.
Na toll, diese Menschen halten nichts davon, sich am Rand zu halten und vielleicht mal Platz zu machen. Nun begann ein froehliches Slalom-Laufen, das doch ziemlich an meinen Nerven zerrte. Nicht nur, dass ich immer wieder "Platz da! (Get out the way!)" bruellen musste - was meist sowieso nicht half und ich die Leute doch wieder umrunden musste - ich finde es auch nie besonders motivierend, wenn ich alles gebe und um mich herum spazieren gegangen und getratscht wird. Vor zwei Jahren in Kalifornien haben wir bei einer aehnlichen Gelegenheit mitbekommen, wie eine 5-km-Walkerin von der Strecke aus mit dem Handy Pizza bestellt hat. Kann man damit nicht warten bis das "Rennen" vorbei ist? Und es ist ja auch nicht so, dass ich keine Walker oder Jogger mag, aber koennen die nicht ein bisschen mehr Ruecksicht nehmen? Wahrscheinlich denken die sich sowieso, "die ist ja viel sportlicher als ich, soll sie doch den Umweg machen". Jedenfall war Meile 5, die bei einem 10er sowieso die schlimmste ist, mit 7:12 (4:28er Schnitt) etwas langsamer als geplant, aber es gab ja auch wieder Wasser und den Wendepunkt.
Nun aber flott ins Ziel und die verlorenen Sekunden aufholen (1,38 km in 5:55 oder 4:18er Schnitt)! Mein Pacer dachte sich wohl das selbe und so gaben wir noch mal richtig Gas. Keine Chance, noch zu ihm aufzuschliessen oder zu der anderen Frau, die noch vor mir war.
Was fuer ein toller Lauf! Da die Strecke ueber einen halben Kilometer zu kurz war, kann ich die 41:38 natuerlich leider nicht als neue Bestzeit gelten lassen, obwohl es natuerlich schon nett aussaehe.
Aber auch die hochgerechnete Zeit (10 km im 4:25er Schnitt waeren 44:13) kann sich ganz gut sehen lassen. Das ist zwar keine neue Bestzeit, aber doch ziemlich nah dran (meine 42:45 waren auch zu kurz, meine echte PB ist 44:09 beim Suncoast Classic 10k). Dazu kam ja noch, dass die letzte angebrochene Meile diesmal die schnellste war und wer weiss, vielleicht waere sogar eine noch schnellere Zeit rausgekommen.
Das Wichtigste war fuer mich aber, dass es ein wirklich guter Lauf war, so ziemlich der Beste seit meiner Verletzung im Mai. Es hat Spass gemacht, auch wenn es am Ende hart wurde. Aber nicht so hart, dass ich aufgegeben haette wie beim letzten Mal. Ich dachte immer, ich mag keine 10er. Doch das war nun schon der zweite, bei dem ich meine Pacing-Strategie einhalten konnte und viel Freude am Laufen hatte. So schlecht sind die naemlich gar nicht!
Und nun bin ich mal gespannt auf den Space Coast Marathon am Sonntag. Auch fuer diesen Lauf habe ich mir eine Strategie ausgedacht, damit ich ihn ja nicht zu schnell laufe sondern als reinen langen Trainingslauf. Der faengt um 6 Uhr morgens an. Das finde ich eigentlich sowieso zu frueh!
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Kerstin
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Labels: Ernährung, Foto, Marathonplanung, Rennen, Video
26 November 2008
Auf dem Reitplatz
Jon hatte den Nachmittag frei und ist zum Stall mitgekommen. Er hatte besonders viel Spass daran, Brownie mit Bananen zu fuettern.
Stephanie, die auch schon frueher nach Hause durfte, war schon mit Jade im Roundpen beschaeftigt als wir eintrafen.
Sie ritt Ruby, ich Brownie und Jon schaute ein bisschen zu, bis sie mich bat, ihr mit Jade zu helfen. Es war das erste Mal, dass sie das Jungpferd reiten wollte und da sollte ich lieber erstmal festhalten. Diese machte ihre Sache ganz prima fuers erste Mal, sodass ich sie schon bald alleine reiten liess.
Waehrend wir mit Jade beschaeftigt waren, nutzte Jon die Gelegenheit Brownie zu reiten. Sieht so aus, als wuerde er doch langsam wieder Spass an den Pferden finden.
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20 November 2008
Killer-Workout? Aber ja doch!
So lange ist das schon her seit ich das letzte Mal auf der Bahn war, dass ich ganz vergessen hatte, wie fies und gemein Intervalltraining ist und wie froh ich immer war, wenn ich es endlich geschafft hatte.
Da waren die 6x600m gestern keine Ausnahme, bzw. reihten sich sozusagen nahtlos in diese "Serie" ein. Kaelte und Wind machten die Sache auch nicht gerade einfacher und so fielen alle Intervalle doch langsamer aus als ich es mir gewuenscht haette.
2:28, 2:30, 2:32, 2:24, 2:36 und 2:26 lautete das Ergebnis. 2:23 hatte ich mir eigentlich vorgenommen.
Ausserdem hat mir dieses Training heute auch noch einen unfreiwilligen Ruhetag beschert, denn nun ist es zur Abwechslung mal mein rechtes Knie, das Mucken macht. Keine 5 Minuten hat mein Lauf heute Morgen gedauert, bevor ich vor Schmerzen abbrechen musste. langsam wird das langweilig!
Aber dafuer habe ich heute auf Wunsch meiner treuen Leser doch mal ein Video von vorne bzw. von der Seite zu bieten, auch wenn darin nicht gelaufen wird. Das Knie tut naemlich nur in der Bewegung weh. Solange es nicht zu sehr gebogen wird, kann ich damit rumspringen soviel ich will.
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Kerstin
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Labels: Cross Training, Intervalltraining, Video, Wehwehchen
16 November 2008
Hurra! Geschafft!
Schlaflose Naechte hat er mich gekostet, schon die ganze Woche lang.
Der gefuerchtete lange Lauf mit fast 20 km im Marathontempo.
Wie gesagt, alleine wollte ich auch nicht nach Fort Lauderdale fahren und das waere der naechstgelegene Halbmarathon gewesen an diesem Wochenende. $70 Anmeldegebuehr sind ja nun auch nicht gerade billig und ich hatte nicht das Gefuehl, heute einen einigermassen ordentlichen Halbmarathon laufen zu koennen.
Aufs Laufband wollte ich auch nicht, nachdem ich da am Freitag ziemlich alt ausgesehen habe und ueberhaupt. Also einfach mal schauen, wie's laeuft. Diese Gelassenheit habe ich mir dann mangels besserer Moeglichkeiten Freitag oder gestern angeeignet und mir fuer den Lauf die Strecke des Space Coast Marathons hier im Ort am Indian River entlang ausgeguckt.
Heute sollte es auf die noerdliche Strecke gehen. Dass diese ein paar mehr Huegelchen hat als die im Sueden hatte ich vollkommen verdraengt, aber im Nachhinein war es natuerlich gut, denn der Marathon wird auch nicht flach sein.
Zuerst waren 4 Meilen im normalen Tempo angesagt, die nutzte ich um zum Startpunkt des Marathons zu gelangen und mich dort mit Jon zu treffen. Ohne Fahrradbegleitung waere das ja schon mal gar nicht gegangen, so schnell zu rennen. Ich brauchte doch meine Verpflegung und moralische Unterstuetzung!
Ich hatte tierisches Glueck, dass seit letzter Nacht das Wetter radikal gewechselt hat und es ploetzlich kuehl und trocken ist. Gute Voraussetzungen. Ein bisschen Schiss hatte ich trotzdem, das muss ich schon zugeben.
Also los!
Die ersten 7 km liefen besonders gut und ich war selber ganz erstaunt, dass ich das Tempo, nur 2-4 Sekunden pro Meile langsamer als mein geplantes Marathontempo, doch relativ einfach halten konnte. Wir taten so als waere es ein Rennen und ich waere ganz vorne, am Gewinnen. Die haben ja auch immer einen Fahrradfahrer bei sich.
Alle 2 Meilen gab es eine "Verpflegungsstation", ganz wie beim richtigen Marathon und ich nahm im Wechsel Wasser und Gatorade zu mir. Ich muss unbedingt dieses Sportgetraenk besorgen, dass es in Arizona beim Marathon geben wird. Hoffentlich vertrage ich das auch!
Jedenfalls musste ich dann erstmal wieder kurz in die Buesche und konnte auch schon weiter. Am Umkehrpunkt nach der Haelfte der Strecke hielt ich auch noch mal kurz an zum Trinken, obwohl Jon mir die Flaschen natuerlich auch beim Laufen anreichen konnte. Nun wurde es doch etwas beschwerlicher. Vor allem an Stellen wo es bergauf ging hatte ich ziemlich zu kaempfen, aber bergab war es dafuer natuerlich auch wunderbar, sich einfach "rollen" zu lassen und ein wenig zu entspannen. Mein Beine fuehlten sich doch etwas gummiartig an. Nachwirkungen vom Weisswein? Oder vom Krafttraining, das mir die ganze Woche mit Muskelkater vermiest hat? Oder einfach von den 100 km, die ich fuer diese Woche schon in den Beinen hatte?
Wahrscheinlich eine Kombination aus allem und dafuer lief es ja doch ziemlich gut.
Nach 9 Meilen wieder eine kurze Pause, ein Gel und mit frischer Kraft noch eine letzte Anstrengung. Keine fuenf Kilometer waren mehr zu bewaeltigen. Eine schnellere Meile, eine langsamere und dann die letzte als allerschnellste des Tages ueberhaupt.
Na also, geht doch!
19,4 km in 1:30:28. Das ist ein 4:39er Tempo. Wenn ich im Marathon nur ein bisschen schneller laufen kann, ausgeruht und ohne Alkoholeinfluss, dann sind die 3:15 durchaus machbar.
Hier kommen mal die Meilen-Splits fuer den Tempo-Teil von heute - Pausen rausgestoppt:
1.61km 7:29min 4:39/km 166bpm
1.61km 7:28min 4:38/km 172bpm
1.61km 7:31min 4:40/km 176bpm
1.61km 7:29min 4:39/km 173bpm
1.61km 7:29min 4:39/km 172bpm
1.61km 7:29min 4:39/km 176bpm
1.61km 7:29min 4:39/km 175bpm
1.61km 7:33min 4:38/km 176bpm
1.61km 7:40min 4:40/km 176bpm
1.61km 7:20min 4:39/km 169bpm
1.61km 7:48min 4:38/km 175bpm
1.61km 7:17min 4:40/km 178bpm
84.55m 0:20min 4:05/km 183bpm
Da sieht man, dass ich gerade in der ersten Haelfte doch sehr gleichmaessig gelaufen bin. Die letzte Zahl bezieht sich auf den Durchschnitts-Puls.
Und was ich daraus noch lesen kann: Pete Pfitzinger hat doch recht. Es ist ein anderer Plan als der, nach dem ich sonst trainiert habe. Ich laufe langsamer als fuer Boston, aber die eigentlich irrsinnig hohe Kilometerzahl scheint mich hervorragend auf lange Laeufe vorzubereiten. Es kann einfach kein Zufall sein, dass im Prinzip alle meine langen Laeufe gut waren. Der erste vom Wickham Park nach Hause war herrlich. Danach weiss ich jetzt nicht mehr, aber dann die 16 wunderbaren Meilen auf dem Laufband, die 20 Meilen mit meiner Schwester in den Everglades, die 20 im Naturpark mit Jon, letzte Woche die 22 Meilen, von denen ich die letzten 18 ohne jegliches Anhalten laufen konnte und nun heute. Es scheint, dass Pfintzinger doch weiss was er tut. Ich kann die Tempovorgaben - meist - halten und obwohl es oft ganz schoen anstrengend ist kann ich auch die ganzen Laeufe schaffen, die im Plan stehen.
Mal sehen, wie das beim Marathon wird, aber irgendwie scheint es doch zu funktionieren.
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Kerstin
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15 November 2008
Stalldienst
Es ging darum, Sand in Brownies Paddock zu schaufeln, damit er sich bei Regen unterstellen kann ohne in einer Pfuetze zu stehen.
Ausserdem mussten jede Menge Pferdeaepfel abgesammelt werden. Das war unsere Mission fuer einen warmen Samstagnachmittag im November.
Ich bin ja schwach, also habe ich mir Jon als Hilfe mitgenommen. Der hatte die Aufgabe Sand ranzukarren, waehrend ich mit Abaeppeln beschaeftigt war. Brownie hatte gar keine Aufgabe, der hat nur zugeschaut.
Zugeschaut haben wir nachher auch noch ein bisschen, und zwar Stephanie und Baleigh beim Reiten. Stephanie ist Baleighs Pferd South geritten. South war eine Zeitlang beim Trainer und man sieht schon, wie schoen sie sich nun haelt und wie versammelt sie laeuft.
11 November 2008
Pine Island Trail Ride
Stephanie, Laura, Karen and I took advantage of a work-free Veterans Day, hauled the horses out to Merritt Island and went on a fun ride.
We saw an alligator, rode along the Indian River, loped up the highest "mountain" in Florida and practiced circus acts.
Everybody had their camera, so there are many pictures of people on horseback taking pictures.
My pictures KLICK here!
Stephanie's pictures KLICK here!
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09 November 2008
Samstag Nachmittag am Stall
Jon war mit, denn wir wollten direkt nach dem Reiten zur Cocoa State Fair. Aber als wir ankamen, mussten wir als erstes Roy davon abhalten, saemtliches Futter aufzufressen, das Stephanie hinten auf ihrem Truck gelagert hatte. Ein grosses Loch hatte er sich schon in den Sack gearbeitet, den Jon nun lieber in der Futterkammer in Sicherheit brachte.
Dann war es an der Zeit, Brownie zu satteln und eine halbe Stunde auf dem Platz zu reiten. Natuerlich bekam er wie immer Leckerlies von Jon, den er wohl fuer seinen persoenlichen Fuetterer haelt. Zwischendurch tauchte noch Laura auf und holte ihr Pferd Mixie ab, die bei Stephanie Manieren lernen sollte. Ueber Stephanies Fortschritte mit Mixie kann man in ihrem Blog nachlesen und Bilder anschauen.
Jon baute mir ein paar Tonnen und Stangen auf, damit ich Barrels ueben konnte. Das macht Spass und Brownie war wieder sehr kooperativ und gut zu reiten.
07 November 2008
Arena Ride
Bin ich heute auch mal wieder auf dem Platz geritten. Brownie hat ganz schnell gemerkt, dass ich Sporen angezogen hatte und hat gut mitgemacht, nur manchmal war er ein bisschen rappelig beim Stehenbleiben, aber vielleicht war ich auch einfach nicht feinfuehlig genug. Daran wird's wohl eher gelegen haben.
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05 November 2008
20 Oktober 2008
Pferdchen, lauf Galopp!
Stephanie hat ein Video und Fotos von Brownie und mir gemacht.
Und ich habe sie auch fotografiert.
Die Pferde kommen von der Weide zurueck zum Stall.
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13 Oktober 2008
14 Wochen bis zum Marathon
Montag: Dauerlauf 10 Meilen mit 10x100m Steigerungen - 16.19 km in 1:18:08 - Outdoor
Dienstag: Mittellanger Lauf 14 Meilen - 22.8 km in 1:51:07 - Indoor
Mittwoch: Regenerationslauf 6 Meilen - 5.57 km in 30:49 mit Brittany + 4.18 km in 22:33 - Outdoor
Donnerstag: Mittellanger Lauf 12 Meilen - 19.63 km in 1:34:55 - Indoor
Freitag: Regenerationslauf 6 Meilen - 9.66 km in 53:10 - Outdoor
Samstag: Langer Lauf 19 Meilen - 4.8 km in 25:27 + John Holmes Trail Run 25.75 km in 2:25:48 - Outdoor + Race
Sonntag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 9.45 km in 50:06 - Outdoor
Sonntag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 6.44 km in 33:14 - Outdoor
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21 September 2008
Ready To Ride 4 month buckle series, Mims
Im aeussersten Norden von Brevard County war Barrel Race und wir waren dabei.
Vier Menschen: Stephanie, Baleigh, Jon und ich
Drei Pferde: Bita Bar, Bita South und Brownie
Ein Affe: Huxley
Kein Hund: Joey und Jack mussten zu Hause bleiben.
Wie immer bei solchen Veranstaltungen mussten wir ewig warten, bis wir endlich dran waren. Zum Glueck war es nicht so furchtbar heiss, da war das alles halb so schlimm.
Auf dem Turnier haben wir noch weitere Bekannte getroffen, unter anderem Stephanies Reitschuelerin Olivia.
Weil mein Distanz-Sattel nicht genug Halt bei solchen Veranstaltungen bietet, durfte ich einen ihrer Saettel benutzen. Damit konnte ich ein bisschen schneller reiten ohne Angst haben zu muessen, vom Pferd zu rutschen.
Zuerst war Barrel Race, dann Pole Bending und zum Schluss gab es noch Hair Pin und Arena Race. Fuer das Arena Race hatte ich mich nicht mehr angemeldet, das war mir dann doch zu schnell.
Die anderen drei Wettbewerbe haben viel Spass gemacht. Brownie hat super mitgemacht, alle Wendungen gut hinbekommen und ist, wie ich fand, ganz schoen flott unterwegs gewesen.
Natuerlich kein Vergleich zu dem, was Stephanie und Bita geliefert haben. Stephanie reitet aber auch wie der Teufel!
Auch Baleigh hat sich gut geschlagen und ein paar schoene Leistungen gebracht. Ihr Pferd Bita South ist eine Tochter von Stephanies Bita Bar und war bei der Ladung Pferde dabei, die wir im Juli aus Kalifornien abgeholt haben.
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