Der lange Lauf heute war kalt, aber nett und ich bin schon froh, es nun geschafft zu haben. Der naechste wirklich lange Lauf wird nun der Marathon, denn jetzt geht es ans Tapern!
Nun aber erstmal weiter mit dem Jahresrückblick.
März 2008
298 Meilen oder 481 km gelaufen
25 Meilen oder 41 km geritten
34 Meilen oder 56 km geradelt
Der Monat fing gleich gut an meiner einer Florida-Rundreise in den sonnigen Sueden mit meinen Eltern. Auf dieser Reise bin ich in Sarasota mit 1:34:59 einen richtig guten Halbmarathon gelaufen und zweite in meiner Altersgruppe geworden. Ich war richtig fit und immer noch mitten im Marathon Training.
Auch mit Brownie habe ich viel trainiert, auf dem Reitplatz und im Gelaende.
Die Laufsaison war in vollem Schwung und ich bin fast jedes Wochenende gerannt: Beim Brevard Zoo's Dino Dash 3K gab es eine neue Bestzeit von 11 min 48 sec und den zweiten Platz in meiner Alterklasse, beim Eye of the Dragon 10k mit 44 min 33 sec den Sieg in der F30-34 und den Croom Trail 15 Mile Fool Run habe ich mit 1 h 59 min 29 sec sogar gewonnen.
Ende Maerz waren Jon und ich dann noch mit meinen Eltern auf einer weiteren einwöchigen Rundreise durch Nordflorida und Georgia.
April 2008
222 Meilen oder 358 km gelaufen
49 Meilen oder 80 km geritten
148 Meilen oder 238 km geradelt
Man merkt schon an den Zahlen, dass der Boston Marathon näher rückte und das Tapering begann. Jon musste zu einer Konferenz nach Washington, zu der ich ihn wieder begleitete und dadurch die Gelegenheit hatte, die amerikanische Hauptstadt kennen zu lernen.
Zurueck in Florida wurde es Zeit, mich von meinen Eltern zu verabschieden, die sich wieder auf den Weg nach Deutschland machten.
Mit Brownie bin ich mein erstes Turnier in Amerika geritten.
Kurz bevor wir nach Boston aufgebrochen sind, habe ich mich im Fitness-Studio angemeldet und dann kam auch schon der Marathon, bei dem ich mit 3:20:08 eine Punktlandung erzielt habe.
Nach dem Marathon war viel Zeit fuer andere Sachen: Ich hatte meine erste Reitstunde bei Jack Henning, wir waren Kanufahren und Ausreiten in einem Naturpark.
Mai 2008
155 Meilen oder 251 km gelaufen
46 Meilen oder 75 km geritten
582 Meilen oder 937 km geradelt
Laeuferisch fing der Monat gut an. Ich war in Hochform und konnte sowohl beim Two Mile Bulldog Pineapple Run mit 12 min 24 sec als auch beim Run for the Gecko 5K mit 20 min 10 sec meine Altersgruppe gewinnen. Wir waren bei ein paar Gruppentrainings und frohen Mutes, diesen Sommer noch so richtig schnell zu werden.
Mit Brownie habe ich ziemlich erfolglos an einer Working Cow Horse Show teilgenommen und beschlossen, dass das nicht so unser Ding ist.
Dann kam die Verletzung, die fast den Rest des Jahres bestimmen sollte. Eine Art Muskelzerrung in der linken Hüfte legte mich so lahm, dass ich kaum noch laufen konnte. Dafür konzentrierte ich mich voll aufs Triathlon Training und Radfahren. Das Kraulschwimmen wurde zwar ein bisschen besser, aber niemals schneller als Brustschwimmen.
Ein langes Wochenende Ende Mai nutzten wir fuer eine viertaegige Radtour nach Tampa, bei der mein Entschluss reifte, dass Jon ein Rennrad braucht.
28 Dezember 2008
März, April und Mai 2008
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Kerstin
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21 September 2008
Ready To Ride 4 month buckle series, Mims
Im aeussersten Norden von Brevard County war Barrel Race und wir waren dabei.
Vier Menschen: Stephanie, Baleigh, Jon und ich
Drei Pferde: Bita Bar, Bita South und Brownie
Ein Affe: Huxley
Kein Hund: Joey und Jack mussten zu Hause bleiben.
Wie immer bei solchen Veranstaltungen mussten wir ewig warten, bis wir endlich dran waren. Zum Glueck war es nicht so furchtbar heiss, da war das alles halb so schlimm.
Auf dem Turnier haben wir noch weitere Bekannte getroffen, unter anderem Stephanies Reitschuelerin Olivia.
Weil mein Distanz-Sattel nicht genug Halt bei solchen Veranstaltungen bietet, durfte ich einen ihrer Saettel benutzen. Damit konnte ich ein bisschen schneller reiten ohne Angst haben zu muessen, vom Pferd zu rutschen.
Zuerst war Barrel Race, dann Pole Bending und zum Schluss gab es noch Hair Pin und Arena Race. Fuer das Arena Race hatte ich mich nicht mehr angemeldet, das war mir dann doch zu schnell.
Die anderen drei Wettbewerbe haben viel Spass gemacht. Brownie hat super mitgemacht, alle Wendungen gut hinbekommen und ist, wie ich fand, ganz schoen flott unterwegs gewesen.
Natuerlich kein Vergleich zu dem, was Stephanie und Bita geliefert haben. Stephanie reitet aber auch wie der Teufel!
Auch Baleigh hat sich gut geschlagen und ein paar schoene Leistungen gebracht. Ihr Pferd Bita South ist eine Tochter von Stephanies Bita Bar und war bei der Ladung Pferde dabei, die wir im Juli aus Kalifornien abgeholt haben.
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Kerstin
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26 Juli 2008
Friday Night Jackpot and Fun Show
Keine 10 Minuten vom Stall entfernt fand gestern Abend ein kleines Turnier mit Barrel Race, Pole Bending und Hair Pin statt, an dem wir teilgenommen haben.
Der Vierpferdeanhaenger war mal wieder vollgeladen mit Bita fuer Stephanie, Roy fuer Lauras kleine Tocher Lindsay, South fuer Baleigh und natuerlich Brownie fuer mich.
Wir dachten schon wir waeren etwas spaet dran, weil wir erst kurz nach sieben mit dem Putzen und Satteln anfingen, obwohl der erste Wettbewerb schon um halb acht anfing.
Deswegen fingen wir auch gleich an die Pferde gut aufzuwaermen.
Alles unnoetig Hektik.
Wir hatten nicht mit dem Schneckentempo der Ansagerin gerechnet, das so gar nicht zu einer "Speed Show" passte.
Ausserdem hatten sich doch ueberraschend viele Teilnehmer zu den verschiedenen Klassen eingefunden, von denen die Erwachsenen natuerlich als allerletzte kamen. Nach jeden vierten Reiter wurde der Reitplatz abgeschleppt. Die Show zog sich in die Laenge und so kam es, dass ich bereits ueber zwei Stunden auf dem Pferd gesessen hatte, bevor ich Brownie endlich um die Tonnen jagen durfte.
Jagen ist vielleicht ein bisschen uebertrieben ausgedrueckt. Von dem Sturz beim letzten Turnier abgeschreckt wollte ich lieber nichts riskieren, sondern liess ihn ohne gross anzutreiben ruhig ins Barrel Race gehen.
Entsprechend langsam war mit 30 Sekunden auch unsere Zeit, aber ich war sehr zufrieden mit Brownie, wir hatten einen sehr sauberen Ritt und es gab keine Kaempfe oder Zieherei an den Zuegeln. Genau wie ich es haben wollte.
Stephanie war natuerlich viel schneller, sie legte einen tollen Ritt hin dass wir den Atem anhielten.
Jon hatte sich auf der Ladeflaeche unseres Trucks haeuslich eingerichtet und unterhielt sich mit Lauras Sohn, verpasste es aber leider, Bilder oder Filme vom Barrel Race zu machen.
Bis zum naechsten Wettbewerb liessen wir die Pferde am Haenger angebunden Gras fressen und mir kam es schon sehr seltsam vor, mich um 11 Uhr nachts schliesslich erneut aufs Pferd zu setzen. Brownie war auch schon ganz schoen muede und beim Pole Bending merkte ich dann doch, dass ich vielleicht doch dafuer haette trainieren sollen.
Die ersten zwei Bahnen liefen noch gut, aber danach wollte Brownie nicht so gerne wieder in die andere Richtung. Wir schafften alle Poles, aber doch sehr langsam im Trab. Mit 38 Sekunden waren wir wohl die langsamsten Teilnehmer. Immerhin konnte Stephanie mit Bita den zweiten Platz abraeumen. Ihr Ritt war wieder fantastisch.
Viele Anhaenger machten sich nach dem Pole Bending schon wieder auf den Weg nach Hause, aber wir hielten durch bis zum bitteren Ende! Da das Teilnehmerfeld nun nicht mehr so gross war und vor allem in den Kinderklassen kaum noch Starter unterwegs waren dauerte es nicht mehr lange, bis wir dran waren.
Brownie war muede, ich wollte ihn auch nicht zu sehr antreiben, aber wieder machte er sehr schoen mit und wir kamen nach 13 Sekunden ins Ziel.
Wir luden die Pferde auf, fuhren nach Hause und fielen ins Bett. Ein sehr netter wenn auch anstrengender Freitag Abend, der mich mal wieder daran erinnert hat warum Brownie gerade das richtige Pferd fuer mich ist, auch wenn er niemals ein gutes Barrel Horse wird. Aber das will ich ja auch gar nicht!
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Kerstin
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29 Juni 2008
California Road Trip - Dritter Tag
Dritter Tag: Oklahoma - Kalifornien
Mitreisende: 2 Frauen, 1 Hund
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Kerstin
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19 Mai 2008
Working Cow Horse Show Sarasota
Mit Ruhm bekleckert haben Brownie und ich uns nicht gerade, aber dafuer zusammen mit Jon und Stephanie ein schoenes Camping-Wochenende verbracht. Und zur allgemeinen Erheiterung und Unterhaltung beigetragen, denn jedes Mal wenn der Brownies Show-Name "How Now Brown Cow" ueber die Lautsprecher ertoente, gab es froehliche Reaktionen des Publikums.
Bei meinem Ritt selber waren Brownie und ich so nervoes, dass ich mich nur noch an den Zuegeln festgeklammert und Brownie nur noch losgerast ist wie ein Irrer. 5 Sekunden warten zwischen den Aufgaben? Upps, voellig vergessen. Im korrekten Galopp anspringen? Was ist das denn? Ruhig stehen? Koennen wir nicht!
Erst als ploetzlich zwei Kuehe - geplant war doch eigentlich nur eine - auf uns losgelassen wurden und ich eine Minute zum Entspannen und Lachen hatte bis die beiden wieder entfernt waren und wir eine freundliche neue Kuh bekamen, wurde es besser.
Der zweite Teil, in dem man die Kuh auf einer Seite der Reithalle halten musste, hat auf jeden Fall sowohl mir als auch Brownie mehr Spass gemacht, auch wenn sie uns einmal entwischt ist. Jedenfalls weiss ich jetzt, dass Reining nicht unbedingt zu unseren Staerken gehoert. Stephanie meinte, Team Penning wuerde mir bestimmt besser gefallen.
Am Ende hatte ich in der "Green Rider I Class", also der absoluten Anfaengerpruefung 124 Punkte und den 9. Platz von 12 Reitern, denn drei waren aus dem einen oder anderen Grund entweder im ersten oder zweiten Teil disqualifiziert, ein Schicksal, dass mir ja zum Glueck erspart geblieben ist.
Stephanie, die Jack Hennings erfahrene Stute Freckles reiten durfte, hat da schon wesentlich besser abgeschnitten. Sie hat die Pruefung, in der wir zusammen geritten sind, gewonnen und am Sonntag bei der gleichen Pruefung - mit einer anderen Aufgabe im Reining Teil - den zweiten Platz belegt.
Die Pruefung am Sonntag habe ich mir allerdings geschenkt, bin lieber ein bisschen mit Brownie ausgeritten und habe zusammen mit Jon den anderen Reitern und Pferden zugeschaut.
Als wir gegen acht Uhr abends wieder zu Hause ankamen waren wir uns alle einig, dass es ein sehr netter Wochenendausflug war, auch wenn ich nicht mehr an einem Working Cow Horse Turnier teilnehmen moechte. Das Training ist mir neben der ganzen Lauferei einfach zu aufwaendig und wir haben auch mehr Spass an Speed und Game Shows wie Barrel Race und Pole Bending. Trotzdem, vor allem beim Training fuer dieses Turnier habe ich viel gelernt und komme jetzt noch besser mit Brownie zurecht, kann ihn mit Sporen reiten ohne dass er bockt wie wild und habe wieder mehr Spass daran, auch mal auf dem Platz zu reiten. Es hat sich also letztlich doch gelohnt und ich bin wieder um eine Erfahrung reicher. Was will man mehr?
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Kerstin
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10 Mai 2008
Springen im Wickham Park
05 April 2008
Old Fashion Game Show

Der Bits N Spur Club in Cocoa, keine zehn Autominuten vom Stall entfernt, hat zum Turnier eingeladen, und Brownie und ich waren dabei. Mit Stephanie und drei ihrer Pferde im Haenger haben wir uns heute am spaeten Vormittag auf den kurzen Weg gemacht, um alle moeglichen Pferderennen zu reiten.
Eigentlich wollte ich gar nicht beim Barrel Race mitmachen, weil ich Angst hatte mich zu verreiten, aber Stephanie meinte das wuerde ich schon hinkriegen. Stimmt! Brownie war in allen fuenf Wettbewerben, zu denen ich mich angemeldet hatte, einfach klasse. Er ist zwar nicht besonders schnell – ein Grund warum er verkauft worden ist – aber er war eins der besterzogensten Pferde des ganzen Turniers. Alle Wettbewerbe hat er wunderbar sauber gemeistert und dass ich beim Key Hole runtergefallen bin war ganz alleine meine eigene Schuld. Man sollte doch das Pferd erst mal wenden lassen und dann erst wieder Gas geben!
Ich war jedenfalls froh, dass ich im Gegensatz zu den meisten anderen Teilnehmern einen Helm trug und so ist mir ausser einem etwas schmerzenden Hinterteil nichts passiert. Ausserdem bin ich erst nach der Zeitlinie gestuerzt und bin deswegen noch Zweite geworden, beim Pole Bending davor sind wir auf dem dritten Platz gelandet.
Danach habe ich es aber lieber etwas ruhiger angehen lassen und weil Brownie so gut mitgemacht hat, sind wir sowohl beim Hair Pin als auch beim Flag Race Vierte geworden. 
Andere sind vielleicht schneller geritten, aber haben dafuer viel Zeit verloren weil sie am Ziel vorbei geschossen sind, ihre Pferde nicht ordentlich wenden wollten, sie die Flagge nicht gleich erwischt haben usw. Ausserdem war er mit das einzige Pferd, das nur mit Wassertrense geritten wurden, andere brauchten doch recht abenteuerliche Zaeumungen um ihre Pferde zu halten.
Zwischen den Starts mussten wir jedesmal lange warten, aber es war insgesamt ein sehr schoener Tag, eine gelungene Veranstaltung, die Lust auf mehr macht. Da zeigte sich mal, wie sich die ganze Ueberei auf dem Reitplatz in der letzten Zeit ausgezahlt hat!
Auch die Atmosphaere war sehr schoen, entspannt und locker, ganz wie ich es von zahlreichen Freizeitturnieren in Deutschland gewohnt bin.
Stephanie hat wie zu erwarten war hervorragend abgeschnitten und den Gesamtsieg des ganzen Turniers errungen! Sie kann reiten wie der Teufel, ist absolut furchtlos und hat sogar schon bei National Championships gewonnen.
Ihr war es auch zu verdanken, dass Brownie und ich so gut abgeschnitten haben, denn sie konnte mir vor den Starts wertvolle Tipps geben und hat auch schon vorher auf dem Platz mit mir geuebt.
Positiv zu bemerken ist auch noch, wie gut sich unsere Pferde verladen lassen. Da braucht man einfach nur den Strick ueber den Ruecken legen und sie steigen immer wieder von alleine ein. Da sind alle unsere Ausfluege ein reines Vergnuegen.
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Kerstin
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04 April 2008
Startfieber
Morgen ist Turnier! Mein erstes Turnier seit Jahren, mein erstes Turnier mit Brownie, mein erstes Turnier in Amerika, mein erster Pole Bending Wettkampf, mein erstes Turnier als Kerstin Dea. Was noch? Naja, reicht auch erstmal.
Nachdem wir von wieder vier Tage auf Reisen waren, bin ich heute zum ersten Mal in dieser Woche geritten. Ich war auf dem Platz und habe alle Moegliche geuebt – zuerst mal scheufrei am Zaun entlang gehen, eigentlich eine Selbstverstaendlichkeit, aber heute muessen sich da boese Monster versteckt haben.
Zum Schluss habe ich dann noch mal die Poles aufgebaut und bin ein bisschen Slalom geritten. Im Galopp. Als Uebung fuer morgen. Es hat gut geklappt und wir haben nur einen einzigen Pole umgeschmissen. Das war aber nicht Brownies sondern meine Schuld. Er hat noch versucht auszuweichen, aber ich wusste gar nicht mehr wohin. Egal, morgen wird das schon.
Ich bin gespannt und freue mich und habe zum ersten Mal seit Jahren ausnahmsweise nicht Laufschuhe, Laufrock und Sport-BH rausgelegt, sondern Stiefel, Jeans und Hemd.
Ich bin bereit!
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Kerstin
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02 Februar 2008
Lakeland Barrel Race
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Kerstin
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12 Januar 2008
Working Cow Horse
Driving home from the barn last night I was thinking about which new thing I could try this weekend when my phone rang.
It was Stephanie who invited me to go to Sarasota with her to watch a working cow horse show. I’ve never been to such a show before and going places with her always turns out to be fun, so I immediately agreed and Jon also did as soon as I got home and told him.
Jon and I, Laura and her two little girls, and Stephanie and her neighbor’s girl Bailey drove for 2 1/2 hours all the way across the state of Florida the next morning to see the horses and riders in action. Fortunately her sweet grandmother – the one we’d gone to the dinner show with last weekend – let us borrow her mini van so we could all ride together.
Working cow horse is a combination of reining, the western dressage, and cutting, the part they actually get a cow involved.
As we missed the morning shows with the pros and just got to see the intermediate and green classes the cutting was pretty basic. They “just” had to keep the calf on one side of the arena and not let it get past the horse without touching it.
It was great seeing the horses paying attention to the cattle’s movement and working with the riders.
The reining part with all the sliding stops, spins, lead changes and speed control was very interesting and fun to watch, too and it actually got me motivated to go and try to get in a show like that with Brownie, too. I think it would be a great new experience and Stephanie agreed to drive little Brownie and me and help me with the cow work.
Now I have a good reason to work Brownie in the arena more.
Neither Brownie nor me really knows how to spin or slide as impressively as those quarter horses, but in the green horse/green rider class not everybody does and there were some in that class who were bouncing around on their horses, so I would at least not get last place.
The show and the whole day were really nice and I enjoyed it a lot.
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Kerstin
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04 November 2007
Turnier in Palm Bay

Ich bin selber nicht mitgeritten, aber da ja genug Platz im Anhaenger war, hat Stephanie Brownie und mich mitgenommen, damit ich auch mal woanders reiten konnte.
Angeblich sollte es da ja Reitwege geben - jedenfalls laesst der Name des Vereine, "Trail Riders" das vermuten, aber als ich die Damen an der Meldestelle darauf ansprach, waren die ganz verwundert und meinten, nein, Reitwege gaebe es hier nicht, wie ich denn auf die Idee kaeme.
Natuerlich habe ich mich dadurch nicht entmutigen lassen und bin trotzdem geritten, aber zuerst mal mussten die Pferde der Kinder rausgeputzt und Maehnen eingeflochten werden. 
Ich konnte es nicht mit ansehen, wie die 12jaehrige Katie die Maehne ihres Wallachs Legend bearbeitete und hab es schliesslich selber gemacht. Nachdem ich als Jugendliche immer nur alle moeglichen superdicke Ponymaehnen eingeflochten habe, war Legends feines Langhaar richtig nett zu bearbeiten.
Superordentlich ist es zwar nicht geworden, aber immerhin hab ich das ja auch schon bestimmt 10 Jahre nicht mehr gemacht und es war auch besser als alles, was Katie hingekriegt haette.
Die erste Pruefung, in der Olivia mit Rascal mitgeritten ist, habe ich mir noch angeschaut, waehrend Brownie ganz brav am Anhaenger angebunden gewartet hat. Mutter und Tochter waren furchtbar aufgeregt.

Fuers allererste Turnier hat Olivia ihre Sache gut gemacht und konnte sich ueber ihre erste Schleife - 4. Platz - freuen.
Fuer mich wurde es langsam Zeit, Brownie zu satteln und auf Abenteuer zu gehen. Und tatsaechlich fand ich nach einem oder zwei Kilometern an der Strasse entlang eine Einmuendung in den Wald. Das Betreten-Verboten-Schild habe ich dann mal ganz elegant ignoriert und konnte sehr nett ueber Sandwege durch den lichten Kiefernwald reiten.

An einer besonders schoenen Stelle haben wir eine kurze Verpflegungspause eingelegt, in der Brownie Pferdeleckerlies und ich eine Pampelmuse gefuttert und das schoene Wetter mit Sonnenschein genossen haben.

Nach etwa zwei Stunden war ich wieder zurueck beim Turniergeschehen. Olivia hatte noch einen fuenften und einen ersten Platz abgesahnt und nun war eigentlich Katie dran, aber es gab ein Problem. Legend, der eigentlich die ganze Zeit gut gelaufen war, lahmte ploetzlich. Auf diesem Pferd konnte sie also schon mal nicht reiten. Ich war drauf und dran, ihr Brownie als Ersatz anzubieten, doch Olivia war schneller. So sattelte sie also auf Rascal um und konnte auf ihm einige zweite und einen dritten Platz erreichen.

Am fruehen Nachmittag war der ganze Spuk dann auch wieder zu Ende. Wir verluden die Pferde und fuhren wieder gen Norden nach Hause.
Insgesamt wurden mit Stephanies Gespann heute sechs Frauen, drei Pferde und ein Hund - auf der Ladeflaeche des Trucks - transportiert. Dazu noch zahlreiche Saettel, sonstiges Pferdezubehoer und Klappstuehle. Faszinierend, was da alles reingeht!
Beim Aussteigen war Brownie ganz erstaunt und erfreut, dass er zum selben Ort zurueckgekarrt worden war. Sonst faehrt ja eigentlich nur Anhaenger, wenn er umzieht.
Insgesamt war es ein sehr schoener Tag. Es hat Spass gemacht, mal wieder auf einem Turnier zu sein, mit anderen Leuten zu quatschen und natuerlich war es auch ein sehr schoener Ausritt. Brownie hat sich vorbildlich benommen, ist problemlos in und aus dem Anhaenger geklettert und hat stundenlang geduldig angebunden gewartet. So ein nettes kleines Pferdchen!
Naechstes Wochenende geht es wieder auf die Reise. Wir fahren zum Suwanee River nach Nordflorida. Dort bleiben wir von Samstag bis Montag, treffen andere Pferdeleute, campen und werden in hoffentlich herrlicher Umgebung reiten, bis uns der Hintern einschlaeft. Ich freu mich schon!
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Kerstin
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17:27
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