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26 März 2007

Vielseitiges Carmel

Das Städtchen südlich von Monterey hat eine größere Ausdehnung, als man vielleicht annehmen würde und eine erstaunliche Vielfalt an Landschaft. Da gibt es Carmel-by-the-Sea mit dem herrlichsten Strand, an dem ich heute Morgen zum letzten Mal laufen war.

Dann sind da noch die Carmel Highlands, sozusagen das Tor zur Big Sur Küste mit Point Lobos, einer kleinen aber wunderschönen Halbinsel, die die Bucht von Carmel einrahmt und im Kleinen alles hat, was Big Sur so einzigartig macht. Da bin ich dann nach dem Laufen zum letzten Mal spazieren gegangen.

Und zu guter Letzt darf man natürlich auch Carmel Valley nicht vernachlässigen, wo sich der liebliche Carmel River durch ein weites Tal windet, steile Berge rechts und links, herrliche Natur und viele Pferdehöfe. Hier wohnt Brownie (noch) und hier habe ich dann auch heute meinen letzten Ausritt in Kalifornien unternommen, denn den Sattel musste ich nach dem Ritt mit nach Hause nehmen, damit er morgen mit in den Umzugswagen kommt. Brownie bleibt erstmal hier, bis wir in Florida eine neue Bleibe für ihn gefunden haben.

Mehr Bilder gibt es hier!

Und jetzt muss ich wirklich mal zusehen, dass ich meine Sachen für die lange Reise gepackt kriege. Bis Ende Mai werden wir aus Koffern leben und wenn morgen die Umzugsfirma kommt, sollte alles was wir im Auto mitnehmen wollen, sich auch darin befinden. Die sind nämlich gnadenlos und packen alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist. Gerüchte berichten, dass sogar schon volle Mülleimer (!) eingepackt worden sein sollen...

24 März 2007

Pferdige Impressionen

Pferdefutter und Zubehoer mal aus der Naehe betrachtet. Ausserdem mal wieder ein Ausritt mit Mittagspause und "Ich wollt' ich waer ein Huhn..."


Gruen soll ja zur Entspannung gut geeignet sein. Im Garland Park ist es immer windig und dazu hoeren wir nun Cat Stevens.

19 März 2007

Sonntag in Kalifornien

Scheint so, als waeren wir wieder beim Sommerklima angelangt: Waehrend gestern im Inland die Sonne schien, gab es an der Kueste niedrige Wolken und bedeckten Himmel. Ganz praktisch, wenn man da ein Pferd im Carmel Valley hat und nachher noch zum Laufen zum Fort Ord fahren kann...

10 März 2007

Mit dem Fahrrad zum Stall

Das haben meine Schwester und ich ja früher jeden Tag gemacht, vor allem als wir noch keinen Führerschein hatten.
Der Unterschied: Damals waren es 5 km, heute sind es 15 Meilen.

Deswegen bin ich auch erst heute, nachdem ich Brownie ja nun schon seit Ende August in Carmel Valley habe, zum ersten Mal mit dem Rad gefahren.
Nein, mein geklautes Rad ist nicht wieder aufgetaucht und ich habe auch noch kein Neues (wir arbeiten dran...), aber das Wetter war so herrlich, fast sommerlich und schrie: "Nein! Setz dich nicht ins Auto!" Außerdem wollte ich meine Füße, deren Außenkanten immer noch weh tun vom Marathon, schonen damit ich morgen endlich mal wieder ein bisschen weiter laufen kann.
Jon muss das ganze Wochenende über arbeiten und hat keine Zeit für größere Unternehmungen.
Also musste für die Tour sein Mountain Bike herhalten, das eigentlich zu groß für mich ist und leichte Armschmerzen verursacht, weil ich mich so nach vorne strecken muss.
Ansonsten ist es aber ein gutes Fahrrad und bei den Bergen, die ich überqueren musste, war es auch ganz gut, besonders viele Gänge und ein leichtes und leichtgängiges Rad zu haben.
Denn diese Berge sind wirklich steil. Und hoch. Wenn man in Kalifornien länger radeln will, kommt man um Berge nicht drumrum, nicht mal an der Küste.
Es gibt zwei wege zum Stall, den mit dem steileren und höheren Berg, Laureles Grade, habe ich auf dem Hinweg genommen. Vorher aber noch mal an der Tankstelle anhalten und einen Energy Drink besorgen. Koffein wirkt Wunder!
Seven Eleven Jons Rad an der Tanke
Ich fahre die Strecke ja sonst mit dem Auto, weil es für jeden Tag viel zu lange dauern würde. Aber es hat natürlich Vorteile, wenn man Marathonläufer ist. Da können einen Warnschilder mit 10% Steigung nicht schrecken (das GPS hat sogar 13% gemessen), absteigen muss man auch nicht und kann oben auf dem Gipfel dann die herrliche Aussicht genießen. Natürlich bin ich ziemlich ins Schwitzen gekommen und war froh, als ich nach 3 Meilen steil bergauf endlich oben war, aber trotzdem war ich erstaunt, wie gut ich doch den Berg hoch gekommen bin. Bergab ging es dann natürlich ziemlich rasant zu, als Belohnung für die Kraxelei.
10% Steigung Laureles Grade Laureles Grade 391 m über NN Blick auf den Garland Park Blick auf Carmel Valley Bergab Sycamore Farm
Am Stall angekommen hab ich Brownie zur Erholung erstmal ein bisschen grasen lassen und bin dann ein Stündchen ausgeritten. Ganz langsam und gemächlich, weil es so warm war und mein liebes Pferdchen da nicht schneller laufen wollte. Er hat noch fast sein ganzes Winterfell und gerät deswegen schnell ins Schwitzen.
Brownie frisst La Mesa Vasquez Trail
Auf dem Rückweg bin ich dann den etwas längeren aber nicht ganz so steilen Weg durch das Carmel Valley gefahren. Das ist jetzt natürlich auch nicht flach, aber immerhin keine 13% Steigung mehr. Wunderschön waren die ganzen blühenden Bäume, die mir unterwegs aufgefallen sind. Wenn ich dran denke, wie spät in der Eifel immer der Frühling kam und wie lange ich da auf die Baumblüte warten musste...
Garland Ranch Regional Park Haupteingang Blühende Bäume Carmel Valley Kerstin auf Tour Einer der vielen kalifornischen Golfplätze Reitanlage Das geht auf keine Kuhhaut!
Nach 30 Meilen und 3 Stunden auf dem Rad war ich dann gegen sechs Uhr pünktlich zum Abendessen wieder zu Hause.
Morgen wollen wir einen Fahrradhändler aufsuchen, der Gebrauchträder verkauft. Ich hätte ja gerne ein Rennrad, damit ich noch schneller unterwegs sein kann. Dann kaufe ich mir vielleicht sogar endlich auch einen Fahrradhelm...

07 März 2007

Frühlingsausritt mit Brownie

17 Februar 2007

Ausritt zu zweit

Meine Ausreitpartnerin Ashley ist, genau wie ich, öfter mal am Wochenende unterwegs und kann dann nicht reiten. Wir haben außerdem beide Männer, die auch gerne reiten und so leihen wir uns schon mal gegenseitig unsere Pferde aus, damit wir mit unseren Kerlen reiten gehen können.
Dieses Wochenende verbringt sie mit ihrem Freund in Santa Barbara und Jon und ich bleiben zu Hause. Eine gute Gelegenheit also, Brownie und die 27jährige Araberstute Paulinka zu satteln und bei sommerlichem Wetter einen schönen Ausritt zu machen.
Brownie und Paulinka warten auf den Abritt. Jon erklimmt das Pferd.
Nach ein paar anfänglichen Problemen - Brownie will grasen, Jon will reiten, ich muss ihn eine Zeit lang als Handpferd nehmen - verstehen sich die beiden immer besser und Jon hat viel Spaß, Brownie auftraben oder sogar galoppieren zu lassen, wenn Paulinka ihn in ihrem irre schnellen Schritt mal wieder abgehängt hat.
Jon und Brownie im Garland Park Jon reitet Brownie. Homestead Site Aussicht vom Maple Canyon Trail Brownie trägt Jon. Jon und Brownie Kerstin auf Paulinka
Wir haben uns zum Mittagessen Butterbrote eingepackt und machen auf der Mesa am dafür vorgesehenen Platz Pause, wobei wir die Pferde nach einer Weile getrennt anbinden müssen, damit sie sich nicht gegenseitig ärgern und beißen.
Brownie und Paulinka machen Pause. Jon macht Pause. Paulinka, Kerstin und Brownie aufbruchsbereit

Wir reiten im T-Shirt, so warm ist es und die Pferde sind ordentlich durchgeschwitzt, aber dafür dürfen sie nach dem Ritt zur Belohnung auch noch ein bisschen an der Hand grasen und bekommen ihr Kraftfutter.
Nach der Arbeit das Vergnügen für die Pferde Wir lassen die Pferde an der Hand grasen. Grünes, sonniges Kalifornien von seiner besten Seite Brownie im Pferdeschlaraffenland Brownie will nicht aufhören zu grasen. Brownie an der Tränke
Macht ja doch richtig Spaß, mit Jon auszureiten!

15 Februar 2007

Valentinstag

Das wird hier ziemlich wichtig genommen und Jon hat erzählt, dass oft sogar den Leuten Blumen in die Schule oder auf die Arbeit geliefert werden.
Unser Programm sah ein bisschen anders aus, war aber sehr schön:

  • Nach der Arbeit zusammen zu Brownie, Jon reitet und ich laufe nebenher.

  • Sonnenuntergang am Carmel Beach
    Weißer Sand in Bucht mit grünen Bergen im Hintergrund: Kalifornien Abendsonnenschein Kerstin am Strand Baden im Februar mit Neoprenanzug Alle wollen den Sonnenuntergang sehen. Laufen am Strand Perfekter Sonnenuntergang am Valentinstag Himmel in allen Farben Die Sonne versinkt im Meer. Reflektionen Sonnenuntergang
  • Essen im Mucky Duck
  • Zu Hause einen Film anschauen (Mission Impossible)
  • Es erwarten mich süße Überraschungen, mit denen ich gar nicht gerechnet hätte: Auf dem Esstisch steht ein Korb mit Blumen und auf dem Bett sitzt ein Bär mit Herz und einer Karte.
  • Hurra! Sieht so aus, als würde Jon jetzt doch ein bisschen romantischer. Das war so ein schöner Tag!