Einen Halbmarathon wollte ich vor Arizona noch laufen und da bot sich der Run for Tomorrow heute in der Naehe von Fort Lauderdale an. Fuer nur $30 pro Person waren wir dabei, dafuer kommen da aber noch Sprit fuer fast 700 km, Carbo-Loading bei Cheddar's und das Hotelzimmer in Fort Lauderdale hinzu.
Naja, was macht man nicht alles fuer seine Lauferei und so fuhren wir schon Samstag in den nicht ganz so sonnigen Sueden. Warm ja, schwuel ja, windig ja, aber keine Sonne.
Obwohl der Lauf schon ins elfte Jahr ging schien die ganze Organisation nicht so 100% zu klappen. Das erste "Problem" war, dass es beim Startnummer Abholen kein Shirt mehr in meiner Groesse gab. Dabei waren wir schon lange angemeldet und wollten eigentlich nur unseren Kram am Tag vorher abholen. Na gut, nehme ich eben ein groesseres. Ist ja nicht so schlimm.
Am naechsten Morgen startete der Lauf wie geplant um sieben. Jon hatte versprochen die ganze Strecke mit mir zu laufen. Das fand ich prima, denn er haette auch viel schneller sein koennen. Andererseits ist er natuerlich schon lange keine solche Strecke mehr gelaufen und konnte auch nicht wirklich einschaetzen welches Tempo er durchhalten wuerde. Die Strasse, auf der gelaufen wurde, war vierspurig, heute fuer den Verkehr gesperrt, leicht gewunden und fuehrte durch Golfplaetze und ein paar Haeuser. Der Mittelstreifen und beide Seiten waren mit gruenem Gras - das wahrscheinlich jeden Tag exzessiv bewaessert wird - und Palmen bepflanzt. Insgesamt eine schoene, teure Gegend, aber leider vollkommen tot. Keine Zuschauer, keine Anwohner, nur ein paar Geier entdeckte ich, die auf den Strassenlaternen Platz genommen hatten und auf vor Erschoepfung liegengebliebene Laeufer warteten. Irgendwie unheimlich.
Die erste Haelfte lief prima. Jon und ich immer zusammen, gut in der Zeit, und ueberhaupt. Ich war an fuenfter Stelle bei den Frauen, wie ich von einem Helfer erfuhr. Sehr schoen.
Was ich nun aber nicht bedacht hatte war der Wind. Nach der Haelfte gab es eine 180 Grad Wendung und man lief die gleiche Strecke wieder zurueck. Direkt nach der Wendung traf mich der Wind wie eine Faust und ich lief wie vor eine Wand. Mein Gehirn schlug Alarm: "Das schaffst du nie! Das Tempo kannst du niemals halten! Gib auf! Gib auf! Gib auf!" Ich verlor die Kontrolle ueber meine Atmung und geriet fast ins Hyperventilieren. Meine Guete, was war das denn jetzt? Die Frau hinter mir nutzte den Moment zum Ueberholen. Ich musste sie ziehen lassen.
Jon schaffte es mich zu beruhigen und wir liefen weiter. Das ging eine Zeitlang gut, aber schon bald kamen diese Stimmen wieder: "Ich kann das nicht schaffen! Der Wind ist zu stark! Es ist zu schwuel! Ich schaff das nicht! Ich bin zu langsam!" Ich bekam es mit der Angst und musste fast stehen bleiben, kriegte mich aber doch wieder einigermassen ein, wenn ich auch deutlich langsamer laufen musste. Meine Beine schienen mir ploetzlich nicht mehr zu gehorchen. Die Zahlen auf dem Forerunner schrien mir die bittere Wahrheit ins Gesicht, dass ich deutlich ueber dem Tempo lag das ich mir vorgenommen hatte. Ich versuchte mit allen Mitteln gegen mein Gehirn anzukaempfen, aber es klappte kaum. "Relaxed and strong" klappte nicht, "I won't back down" klappte nicht und die Gewissheit, dass es nicht mehr weit war half mir auch nicht weiter. Jon versuchte ebenfalls sein Bestes, aber ich glaubte einfach nicht mehr an mich. Mit einem 5:06er Schnitt war die elfte von dreizehn Meilen deutlich die langsamste. Dabei tat nichts weh, ich war einfach nur schwach. "Relax! Relax!". Das half ein bisschen, wenn ich es ganz laut sagte.
Dann kam die letzte Meile. Bald vorbei! Noch mal anstrengen!
Eine halbe Meile im 4:45er Schnitt. Nicht gut, aber besser. Endlich gelang es mir ansatzweise mich davon zu ueberzeugen dass es fast geschafft war. Um mich nicht wieder von den Zahlen runterziehen zu lassen drueckte ich die Runden-Taste. 650 m im 4:40er Schnitt. Es wurde Zeit, noch mal so richtig anzuziehen, denn nun wurde eine Dreiviertel Runde ueber den Sportplatz gelaufen. Eine schoene schwarze Tartanbahn, wunderbar zum Laufen. Schaffen wir es trotzdem noch unter 1:40? 320 m in 1:21 (4:15er Schnitt). Geschafft! Ins Ziel stolpern, Wasserflasche nehmen, auf den Rasen fallen lassen. Meine Guete, was fuer ein Lauf. Woher kamen nur diese Angstzustaende? Das war ja schrecklich! Ich haette es geschafft, wenn nur mein Kopf mitgespielt haette. Das war nun gar nicht schoen und mit 1:39:36 bin ich auch nicht wirklich zufrieden. Hab ich mir zu viel Stress gemacht?
Ich war nur froh, dass Jon dabei war. Sonst haette ich sicher aufgegeben und waere einfach gegangen oder noch langsamer gelaufen.
Das Beste war nun, den Halbmarathon abzuhaken und mir zu sagen, dass ich einfach vorher zu viel gelaufen bin, nicht wirklich ausgeruht war, der Wind doch zu stark war und die recht schwuele Luft Suedfloridas doch nicht so wirklich gut zum Laufen geeignet. Und dass ich zusehen muss, meinen Kopf unter Kontrolle zu kriegen. Ihn bis zum Rand anfuellen mit positiven Gedanken von denen ich zehren kann wenn es hart wird. Jawoll, das mache ich!
Bei der Siegerehrung dann das naechste Problem: Erster Platz in der Altersgruppe 30-34 sollte auf einmal eine Dame gewesen sein, die mit 1:55:03 ins Ziel kam. Moment mal, das kann ja wohl nicht stimmen! Wir beschwerten uns beim Zeitnehmer und es stellte sich heraus, dass mein Chip falsch programmiert war und fuer den gleichzeitig mitlaufenden 5-km-Lauf gewertet wurde. Toll! Zum Glueck war Jons Chip richtig gelesen worden, sodass meine Zeit wenigstens direkt in der Ergebnisliste korrigiert werden konnte. Wir waren ja genau zur gleichen Zeit ins Ziel gelaufen. Nun wollte ich gerne meinen Pokal, aber der war schon weg. Nach weiterem Beschweren wird mir nun ein Neuer graviert und zugeschickt. Trotzdem, ich glaube nicht, dass wir den Lauf noch mal mitmachen. War schon ein ganz schoen weite Fahrt und dann sowas!
Wenigstens sind wir auf dem Rueckweg noch in Fort Lauderdale vorbeigefahren und dann am Strand entlang wieder Richtung Norden. Das Meer war von dem Wind, der hier natuerlich noch staerker war, aufgewuehlt und Surfer freuten sich ueber die hohen Wellen, waehrend sich die Palmen am Strand im Wind bogen. Das war schon ein tolles Bild!
Die letzte Woche in Zahlen:
5 Wochen bis zum Marathon
Montag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 1646m Schwimmen - Indoor + 5.26km in 30:00 - Outdoor
Montag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 6.53km in 35:23 - Outdoor
Dienstag: VO2max 12 Meilen mit 6x1000m @ 5k Renntempo, 2 min. Trabpause - 19.59km in 1:34:57 - Indoor
Mittwoch: Mittellanger Lauf 15 Meilen - 24.22 km in 2:04:05 - Outdoor
Donnerstag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 8.11 km in 47:25 - Outdoor
Donnerstag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 7.8 km in 43:33 - Outdoor
Freitag Morgen: Mittellanger Lauf 12 Meilen - 19.44 km in 1:35:57 - Indoor
Freitag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 5.57 km in 30:00 - Outdoor
Samstag: Regenerationlauf 7 Meilen - 5.5 km in 27:15 - Outdoor
Sonntag: Marathonspezifischer Lauf 18 Meilen mit 15 Meilen @ Marathon Renntempo - 21,0975 km in 1:39:36 + 2.41 km in 13:20 - Run for Tomorrow Half Marathon mit Jon
14 Dezember 2008
Run for Tomorrow
Eingestellt von
Kerstin
um
17:22
7
Kommentare
Labels: Cross Training, Ernährung, Foto, Halbmarathon, Reisen, Rennen, Training, Trainingskurve
09 Dezember 2008
Race Preparation - 6 Wochen bis zum Marathon
Das war die letzte Woche in Zahlen.
Montag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 1600m Schwimmen - Indoor
Montag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 11.36km in 1:03:09 - Outdoor
Dienstag: VO2max 9 Meilen mit 5x600m @ 5k Renntempo, 90 sec. Trabpause - 14.53 km in 1:09:33 - Outdoor
Mittwoch Morgen: Mittellanger Lauf 15 Meilen - 24.29 km in 2:05:46 - Outdoor mit Jon auf dem Rad
Mittwoch Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 5.09 km in 30:00 - Outdoor
Donnerstag: Regeneration und Speed 7 Meilen mit 6x100m Steigerungen - 11.91 km in 1:04:35 - Outdoor
Freitag: Regenerationslauf 6 Meilen - 19.42 km in 1:37:33 - Indoor
Samstag: 8-15k Rennen - 11.28 km in 1:03:36 - Outdoor
Sonntag: Langer Lauf 18 Meilen - 12.71 km in 1:02:35 + 16.41 km in 1:20:47 - Outdoor
Insgesamt ist es ziemlich gut gelaufen, ich kann mich wirklich nicht beklagen. Die Regenerationslaeufe habe ich wie man sieht teilweise gekuerzt oder durch Schwimmen ersetzt. Ausserdem bin ich ziemlich viel geritten und auch wenn einige jetzt vielleicht lachen werden - Reiten ist eine ziemlich gute Ergaenzung zum Laufen. Natuerlich kann ein Ausritt keinen langen Lauf ersetzen, aber zur Regeneration ist es hervorragend geeignet. Man bewegt sich an der frischen Luft, es ist nicht anstrengend, aber das Geholper und Geschaukel ist gut fuer die mueden Laeuferbeine, laesst das Blut zirkulieren und lockert die steifen Muskeln fast so gut wie eine Massage. Dazu kommt noch der mentale Aspekt der Sache. Im Trab ist mein Pferd in etwa so schnell wie ich und wir haben auch eine aehnliche Schrittlaenge. So habe ich das Lauf- und Tempogefuehl wesentlich besser als beim Radfahren oder Schwimmen. Beim sog. Leichttraben stehe ich bei jedem Schritt im Sattel auf und setze mich wieder hin, also noch mal zusaetzliche schonende Bewegung.
Ausserdem macht es irre Spass und ich ueberlege mal wieder, bei einem Distanzritt mitzumachen. Mal schauen, wie das wird.
Beim Laufen scheint mein Trainingsprogramm immer mehr zusammen zu kommen. Ich komme mir manchmal furchtbar langsam vor, aber im Prinzip schaffe ich doch alle vorgegebenen Geschwindigkeiten. Heute war das dritte Intervalltraining, 6x1000m im 5km-Renntempo, das ich wegen heftigen Windes und weil es praeziser ist, auf dem Laufband durchgefuehrt habe. Alle sechs Wiederholungen waren klasse und ich konnte mich mit jeder noch steigern. Es hat richtig Spass gemacht, ich war stolz auf meine Leistung und meine Beine scheinen sich endlich wieder an das alte Tempo zu erinnern.
Vielleicht setze ich den naechsten Marathon aus und konzentriere mich statt dessen mal so richtig auf die 5-km-Distanz. Ich brauch mal wieder den Geschwindigkeitsrausch!
Der Knieschmerz ist vergessen. Nur wenn ich mich direkt auf die Stelle kniee bekomme ich noch eine schwache Erinnerung. Keine Ahnung, was das nun gewesen ist. Dafuer spielt diesmal die rechte Huefte nicht so 100% mit und ich merke sie seit heute Morgen beim Gehen. Zum Glueck hat sie dann aber am Nachmittag beim Laufen Ruhe gegeben und ich konnte mein Intervalltraining ungestoert durchziehen.
Wir haben am Samstag bei einem 5-km-Lauf geholfen und da habe ich eine kostenlose Untersuchung beim Chiropraktiker bekommen. Den Termin hatte ich auch heute, naechste Woche ist die Auswertung und dann weiss ich vielleicht mehr, wo meine ganzen Wehwehchen staendig herkommen. Meine Wirbelsaeule scheint schon mal viel zu viel Aktivitaet in den Muskeln aufzuweisen. Keine Ahnung, was das bedeutet, aber das werde ich hoffentlich naechste Woche erfahren.
Ich bin wieder etwas zuversichtlicher, auch wenn ich selbst an einen 3:15 Marathon irgendwie nicht mehr so richtig glaube. Ob das jetzt Kopfsache ist oder Realismus weiss ich auch nicht so genau. Jedenfalls wird es sicher ein tolles Rennen und eine schoene Reise nach Arizona. Ist jetzt gar nicht mehr so lange hin. Ich bin mal gespannt!
Eingestellt von
Kerstin
um
16:52
4
Kommentare
Labels: Intervalltraining, Marathonplanung, Pferde, Schwimmen, Training, Trainingskurve
25 November 2008
Kaum gelaufen
Montag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 9.69 km in 53:17 - Outdoor
Montag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 6.66 km in 36:21 - Indoor mit Krafttraining
Dienstag: Dauerlauf 9 Meilen - 14.61 km in 1:11:22 - Outdoor
Mittwoch: VO2max 9 Meilen mit 6x600m @ 5km Renntempo
Donnerstag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 660 m in 3:43 - Outdoor
Donnerstag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - Krafttraining
Freitag Morgen: Mittellanger Lauf 11 Meilen - Nichts
Freitag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - Ausritt
Samstag: Regenerationslauf 8 Meilen - Ausritt
Sonntag: Mittellanger Lauf 16 Meilen - 16.22 km in 1:26:47
Wie schon erwaehnt hat das Intervalltraining meinem rechten Knie gar nicht gut getan. Ich musste es eine Zeitlang schonen, denn der Schmerz war einfach zu gross. Zum Glueck ist mir das in meiner Regenerationswoche passiert und dann noch genau vor einem langen Camping-Wochenende mit den Pferden im Norden Floridas. Da sind wir so viel geritten, dass mir das Laufen kaum gefehlt hat. Sonntag war ich dann wieder unterwegs, statt 16 Meilen sind es 16 herrliche Kilometer geworden, in einem moderaten Tempo. Ganz frueh am Morgen bin ich bei kaltem, klaren Wetter, keinem Woelkchen am Himmel und einer gerade aufgehenden Sonne durch das laendliche "andere" Florida gelaufen. Ohne Palmen, aber dafuer mit sich verfaerbenden Blaettern an den Baeumen. Ich kam mir vor wie zu Hause. Wunderschoen war's! Danach ein leckeres Pfannekuchen Fruehstueck und - nur keine Zeit verlieren - schon wieder das Pferd gesattelt und einen flotten Ausritt ueber Sandwege am Suwannee River entlang.
Eingestellt von
Kerstin
um
05:24
9
Kommentare
Labels: Cross Training, Foto, Pferde, Reisen, Training, Trainingskurve, Wehwehchen
17 November 2008
9 Wochen bis zum Marathon
Das war die letzte Woche in Zahlen
Montag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 9.66 km in 52:25 - Outdoor
Montag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 6.44 km in 34:47 - Outdoor
Dienstag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - Krafttraining
Dienstag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 12.87 km in 1:11:19 - Outdoor
Mittwoch Morgen: Mittellanger Lauf 15 Meilen - 23.95 km in 2:04:43 - Indoor
Mittwoch Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 6.79 km in 37:12 - Outdoor
Donnerstag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 6.84 km in 38:06 - Outdoor
Donnerstag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 9.45 km in 51:06 - Indoor
Freitag: Mittellanger Lauf 13 Meilen - 21.1 km in 1:45:00 - Indoor
Samstag: Regenerationslauf und Speed 7 Meilen mit 6x100m Steigerungen - 12.25 km in 1:04:41 - Outdoor
Sonntag: Marathonspezifischer Lauf 16 Meilen mit 12 Meilen @ Marathon Renntempo - 25.46 km in 2:02:53 - Outdoor mit Jon auf dem Rad
Eingestellt von
Kerstin
um
17:05
2
Kommentare
Labels: Marathonplanung, Rückblick, Training, Trainingskurve
10 November 2008
Denkfehler?
Erstmal die letzte Woche in Zahlen:
10 Wochen bis zum Arizona Rock'n'Roll Marathon
Montag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 9.66 km in 54:28 - Outdoor
Montag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 6.47 km in 34:53 - Outdoor mit Jon
Dienstag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 6.44 km in 35:31 - Outdoor
Dienstag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 9.66 km in 52:39 - Outdoor
Mittwoch: Mittellanger Lauf 15 Meilen - 24.22 km in 1:58:09 - Indoor
Donnerstag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 6.44 km in 35:21 - Outdoor
Donnerstag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 9.67 km in 48:34 - Outdoor mit Jon
Freitag: Regenerationslauf 8 Meilen - 12.87 km in 1:10:00 - Outdoor
Samstag: Space Coast Classic 15k - 15 km in 1:08:20 + 3.73 km in 20:43 - Race
Sonntag: Langer Lauf 22 Meilen - 35.4 km in 3:05:41 - Outdoor mit Jon auf dem Rad
Keine Frage, das Rennen am Samstag war fies. Aber wie kann ich erwarten, mitten im Marathontraining eine Wahnsinnszeit zu laufen? Und das auch noch, wenn ich am Anfang wieder viel zu schnell losrenne? Ich dachte, das haetten wir schon vor einer ganzen Weile geklaert. Aber ich werde ja nur aelter, nicht klueger.
Dann kam der gefuerchtete lange 35-km-Lauf am Sonntag Nachmittag. Och, dachte ich am Anfang, ist ja wunderbar, mal langsamer laufen zu koennen. Richtig angenehm nach dem Rennen gestern. Zweimal musste ich auf den ersten 5-6 km noch mal kurz anhalten, aber dann: Die restlichen 30 km bin ich ohne jeglichen Stopp, ohne Gehpausen, ohne auch nur kurz stehen zu bleiben, in einem durchgelaufen. Das habe ich noch nie geschafft. Und muede geworden bin ich auch erst nach etwa 24 km.
Das ist mir so noch nie passiert.
Ich konnte es selber kaum glauben.
Natuerlich hat es geholfen, dass es relativ kuehl war und im Laufe der Zeit immer kuehler wurde - deswegen mag ich lange Laeufe in den Abend hinein. So kuehl, dass ich mir sogar noch ein T-Shirt ueberziehen musste. Auch das hatte ich noch nie hier in Florida.
Was am meisten geholfen hat, war auch wieder die hervorragende Verpflegung. Jon mit dem Mountain Bike hat mir jederzeit alles angereicht was ich wollte: Wasser, Gatorade, Gel und eben auch mein T-Shirt, das ich im Laufen angezogen habe.
Trotzdem, bisher bin ich auch mit Radbegleitung immer mal wieder stehen geblieben - und habe diese Zeit dann rausgestoppt. Diesmal bin ich durchgelaufen (ausser eben zweimal ganz am Anfang), und zwar habe ich die 35,4 km in respektablen 3:05:41 geschafft. Mein Durchschnittspuls betrug dabei 164 Schlaege pro Minute, auch damit bin ich zufrieden.
Der Plan scheint also doch in irgendeiner Weise aufzugehen.
Wenn ich mir die Theorie dahinter noch mal genau anschaue - und dazu hatte ich gestern drei Stunden lang Zeit - waren die ersten sechs Wochen oder so dazu da, Kondition aufzubauen: Mesocycle 1 Endurance. Jetzt im Moment bin ich im zweiten Zyklus: Mesocycle 2 Lactate Threshold and Endurance, also Laktat-Schwelle und Kondition. Der Sinn dieses zweiten Zyklus ist nicht, kuerzere Rennen so schnell wie moeglich zu laufen, sondern die Schwelle, bei der im Koerper vermehrt Milchsaeure produziert wird, nach oben zu druecken. Der Marathon wird unter dieser Schwelle gelaufen. Fuer den Marathon trainiere ich. Das muss man sich nur ab und zu mal wieder ins Gedaechtnis rufen. 15 km und Halbmarathons laeuft man so ziemlich an dieser Schwelle oder etwas drueber.
Gut, 3:09 sind wohl nicht realistisch. Eher vielleicht 3:15. Aber das ist ja auch in Ordnung.
Was mir nun aufgefallen ist: Ich laufe im Moment Rennen relativ konstant in einem durchschnittlichen Tempo von etwas unter 4:39/km. Wenn ich es geschickt anstelle, kann das mein neues Marathontempo werden, und da laeuft alles auf 3:15 hinaus.
Also, auch wenn ich gestern wieder etwas frustriert war, sooo schlecht ist der Plan gar nicht und im Prinzip scheint er doch genau das zu tun wofuer er im Moment designt ist. Ich habe eine grossartige Kondition entwickelt, die es mir erlaubt, 35 km fast in einem durchzulaufen. Das ist ein grosser Fortschritt. Nun muss es mir noch gelingen, diese Laktatschwelle zu druecken, um im Marathon das Tempo laufen zu koennen. Doch dann werde ich natuerlich auch ausgeruht und frisch an den Start gehen.
Der Weisheit letzten Schluss habe ich damit natuerlich immer noch nicht gefunden. Ich wuenschte, mir koennte da jemand raten und helfen, aber im Prinzip muss ich doch selber wissen, was ich meinem Koerper zumuten kann. Stand der Dinge ist nun, dass ich mit dem Plan flexibler umgehen will, eben auch mal wie geplant einen kuerzeren Lauf in eine Schwimmstunde oder Radeinheit umwandeln oder mal eine Meile weniger laufen als vorgesehen.
Es hat nie jemand gesagt, dass Marathontraining einfach ist oder dass alle Laeufe einfach sind oder das es einfach ist, 130 km pro Woche zu laufen. Es ist auch nicht immer einfach, ueber Monate hinweg den Fokus auf ein einziges Rennen zu richten. Ich muss mich wieder daran erinnern was ich wirklich will.
Ich will den Arizona Rock'n'Roll Marathon am 18. Januar 2009 so gut und schnell wie moeglich laufen.
DAS ist mein Ziel. Und nicht, irgendwelche Lokalmatadoren in Florida zu schlagen. Dafuer trainiere ich.
Eingestellt von
Kerstin
um
03:52
4
Kommentare
Labels: Marathonplanung, Rückblick, Training, Trainingskurve
03 November 2008
Kältewelle
Ich dachte, ich seh nicht richtig, als ich vor einer Woche aufs Thermometer schaue: 47 Grad Fahrenheit, das sind gerade mal 8 Grad Celsius. Und das im Oktober!
Trotz der kalten, trockenen Luft waren die meisten Läufe der letzten Woche ziemlich anstrengend. Meine Hüfte läuft sich zwar immer wieder ein und schmerzt auch nicht beim Laufen, aber ich merke sie meist doch und es macht das Laufen generell anstrengender. Die Kälte war da natürlich auch nicht das ideale Wetter und der Halbmarathon saß mir noch in den Knochen.
Die Wende kam dann schließlich am Samstag. Es war wieder etwas wärmer - gerade angenehm und nicht zu heiß - und ich entschied mich, bei meinem 8-Meilen-Lauf zu mogeln: Ich lief immer nur eine Meile, hielt dann an, lief einen 20-Sekunden-Sprint, ging zurück dahin wo ich losgesprintet war und lief die nächste Meile. Dadurch war es nicht so anstrengend, ich konnte schneller und hab mich zum ersten Mal in der Woche richtig gut gefühlt. Wenn es dadurch gut läuft, darf man auch mal ein bisschen mogeln, finde ich!
Für den langen Lauf am Sonntag hatte ich wieder Radbegleitung.
Jon und ich sind zum Orlando Wetlands Park bei Christmas gefahren. Eine Runde um den Park ist etwa 10 km lang und es gibt zahlreiche Wege, die sich hin und her kreuzen. Die Wege waren glatt genug für meine Hüfte, sehr gut laufbarer fester Sand. Nur ab und zu ganz kurzes Gras. Ich bin ganz langsam losgelaufen, um alle paar Meilen ein bisschen Tempo zuzulegen. Wir haben alle möglichen Tiere gesehen: Jede Menge Vögel, einige Rehe, zwei oder drei kleine Alligatoren, die leider gleich ins Wasser gesprungen sind, als Jon ein Foto machen wollte, und eine Schildkröte, die gerade dabei war ihre Eier zu legen.
Die 32 km gingen wesentlich besser als gedacht. Wir hatten uns vorher im Waffle House mit Blaubeer-Waffeln und Maisgrütze gestärkt und das erwies sich als genau das richtige Essen. Jon reichte mir immer wieder Wasser- und Gatoradeflaschen an und insgesamt war es ein richtig netter Sonntagsausflug.
Die letzten 3,2 km waren die schnellsten. Ich versetzte Jon und mich selber in Erstaunen, als ich noch mal so richtig losrannte und sie in 15:45 schaffte. Danach war ich aber auch ganz schön kaputt.
Ich habe letzte Woche auch viel für meine arme abgenutzte Hüfte getan: Jeden Tag Yoga und Dehnen, Reiten scheint seltsamerweise auch zu helfen und Freitag habe ich auch noch eine neue, hüftschonende Art des Cool-Downs entdeckt: Wenn ich nach dem Laufen noch eine kurze entspannte Runde auf dem Mountain Bike drehe oder mich eine Viertelstunde aufs Ergometer setze scheint sich das auch sehr positiv auszuwirken. Zwei Läufe habe ich gekürzt und einige bin ich langsamer gelaufen als geplant. Alles Maßnahmen, die mir gut tun.
Es ist noch nicht vorbei, wird aber definitiv besser. Und das ist ja auch schon mal was!
11 Wochen bis zum Arizona Rock'n'Roll Marathon
Montag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 9.66 km in 52:39 - Outdoor
Montag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 6.45 km in 33:23 - Outdoor mit Jon
Dienstag: Tempolauf 11 Meilen mit 5 Meilen @ 15km-Halbmarathon Tempo - 17.7 km in 1:25:09 - Indoor & Outdoor
Mittwoch: Mittellanger Lauf 15 Meilen - 24.14 km in 2:05:06 - Outdoor
Donnerstag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 9.66 km in 54:15 - Outdoor
Donnerstag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 3.51 km in 18:28 - Outdoor
Freitag: Mittellanger Lauf 12 Meilen - 18.12 km in 1:29:49 - Indoor
Samstag: Dauerlauf 8 Meilen mit 10x100m Steigerungen - 12.96 km in 1:02:08 - Outdoor
Sonntag: Langer Lauf 20 Meilen - 32.22 km in 2:47:24 - Outdoor
Eingestellt von
Kerstin
um
18:15
6
Kommentare
Labels: Ernährung, Trail Running, Training, Trainingskurve, Wehwehchen
13 Oktober 2008
14 Wochen bis zum Marathon
Montag: Dauerlauf 10 Meilen mit 10x100m Steigerungen - 16.19 km in 1:18:08 - Outdoor
Dienstag: Mittellanger Lauf 14 Meilen - 22.8 km in 1:51:07 - Indoor
Mittwoch: Regenerationslauf 6 Meilen - 5.57 km in 30:49 mit Brittany + 4.18 km in 22:33 - Outdoor
Donnerstag: Mittellanger Lauf 12 Meilen - 19.63 km in 1:34:55 - Indoor
Freitag: Regenerationslauf 6 Meilen - 9.66 km in 53:10 - Outdoor
Samstag: Langer Lauf 19 Meilen - 4.8 km in 25:27 + John Holmes Trail Run 25.75 km in 2:25:48 - Outdoor + Race
Sonntag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 9.45 km in 50:06 - Outdoor
Sonntag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 6.44 km in 33:14 - Outdoor
Eingestellt von
Kerstin
um
04:55
1 Kommentare
Labels: Rennen, Trail Running, Training, Trainingskurve, Video
06 Oktober 2008
Hier kommt die Kondition!
Die meisten Laeufe der letzten Woche waren richtig gut und haben Spass gemacht. Als Hoehepunkt wuerde ich definitiv den langen Lauf am Samstag Morgen bezeichnen, bei dem ich 26 km so locker, leicht und schnell wie noch nie gelaufen bin.
Ja, ich war wieder auf dem Laufband, doch mit Musik und weil das Laufen so wunderbar geklappt hat habe ich von meiner Umgebung sowieso gar nicht besonders viel mitbekommen, sondern konnte mich ganz auf die Bewegung konzentrieren. Auf der Haelfte der Strecke gab es ein besonders intensives Runner's High, das sogar Boston noch uebertroffen hat. Die anderen sich auf den Geraeten Quaelenden dachten wahrscheinlich ich haette den Verstand verloren, so breit muss ich gegrinst haben.
Laufen macht einfach Spass!
Freitag habe ich fuer meinen Regenerationslauf mal was anderes ausprobiert und bin bei uns in der Siedlung immer so ca. 10-15 Minuten gelaufen, um dazwischen immer wieder ins Haus zu gehen und ein paar Kraftuebungen fuer die Arme zu machen. Das war auch sehr angenehm und hat den Lauf auf eine gute Weise in Abschnitte aufgeteilt.
Bis auf Mittwoch, als ich meinen Puls einfach nicht unten halten konnte, egal wie langsam ich gelaufen bin, waren die Regenerationslaeufe insgesamt sehr erfolgreich. Am Sonntag bin ich zum ersten Mal offiziell nach Plan zweimal am Tag gelaufen. Ich musste die Laeufe zwar umstellen, weil ich morgens verschlafen und zu wenig Zeit hatte fuer 6 Meilen, aber bei beiden Laeufen hatte ich keinerlei Probleme, meinen Puls im gewuenschten Bereich zu halten. Fuer diese Laeufe nutze ich gerne eine Funktion des Forerunners, bei der ich nur sehen kann, wie weit ich noch zu laufen habe und meinen Pulsbereich. Dadurch habe ich keine "Kontrolle" ueber Zeit und Pace, sondern nur ueber die Anstrengung. Das klappt auch immer besser.
Den Pfitzinger Plan kann ich nur loben. Ich werde immer fitter und das Laufen wird immer einfacher. Und dabei laufe ich jede Woche laenger. Wunderbar!
15 Wochen bis zum Arizona Rock'n'Roll Marathon
Montag: Schwellenlauf 10 Meilen mit 4 Meilen @ 15k-Halbmarathon Renntempo - 16.17 km in 1:16:25 - Indoor
Dienstag: Mittellanger Lauf 14 Meilen - 17.5 km in 1:26:38 + 5.09 km in 24:12 - Outdoor
Mittwoch: Regenerationslauf 6 Meilen - 9.75 km in 56:02 - Outdoor
Donnerstag: Mittellanger Lauf 12 Meilen - 19.49 km in 1:35:45 - Indoor
Freitag: Regenerationslauf 6 Meilen - 9.85 km in 53:16 - Outdoor
Samstag: Mittellanger Lauf 16 Meilen - 26 km in 2:06:51 - Indoor
Sonntag Morgen: Regenerationslauf 6 Meilen - 6.44 km in 35:29 - Outdoor
Sonntag Abend: Regenerationslauf 4 Meilen - 9.66 km in 51:24 - Outdoor
Eingestellt von
Kerstin
um
04:25
8
Kommentare
Labels: Training, Trainingskurve
29 September 2008
Mesocycle 1 Endurance
Jeden Montag Morgen will ich hier eine Uebersicht der letzten Woche im Marathontraining posten.
16 Wochen bis zum Arizona Rock'n'Roll Marathon
Montag: 6 Meilen Regenerationslauf - 52:52
Dienstag: 8 Meilen Dauerlauf mit 10x100m Steigerungen - 1:02:48
Mittwoch: 13 Meilen Mittellanger Lauf - 1:43:30
Donnerstag: 11 Meilen Mittellanger Lauf - 1:27:24
Freitag: Luis Saez 3 Mile Run - 20:49 - 3.16 Meilen Regenerationslauf - 28:16
Samstag Morgen: DeLand Halbmarathon - 1:38:00
Samstag Abend: 5 Meilen Regenerationslauf - 44:25
Sonntag: 6 Meilen Regenerationslauf - 53:08
Eingestellt von
Kerstin
um
04:24
7
Kommentare
Labels: Marathonplanung, Training, Trainingskurve
01 April 2008
Laufen im März - Rückblick und Vorschau
Der dritte Monat des Jahres ist um. Ich bin 298.76 Meilen (480.8 km) in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 7:57/Meile gelaufen, was einem 4:56er Kilometerschnitt entspricht.
Wenn man sich dagegen den März 2007 mit 194.6 Meilen (313.2 km) bei einer Pace von 9:15/Meile (5:44/km) anschaut könnte man fast meinen, ich hätte mich noch viel mehr gesteigert als es in Wirklichkeit der Fall ist.
Während ich letztes Jahr schon Anfang März den Napa Valley Marathon, meinen allerersten Marathon überhaupt, gelaufen bin und mich den Rest des Monats davon erholt habe, stand der März 2008 vollkommen im Zeichen der Marathonvorbereitung für Boston. Klar, dass ich da schneller und mehr laufe als im Regenerationsmonat vor einem Jahr.
Allerdings muss ich sagen, dass ich im Januar und Februar letztes Jahr auch nicht schneller war als im März und mehr gelaufen bin ich auch nicht.
Na gut, dann also zurück zum März 2008.
Mit 78.61 Meilen (126.5 km) war die letzte Woche wohl für mich ein Streckenrekord. Ich glaube nicht, dass ich jemals so viele Meilen in einer Woche gelaufen bin. Aber ich habe auch gemerkt, dass so ein Pensum ganz schön auf die Kraft geht und viel Zeit in Anspruch nimmt.
Ich laufe ja gerne, aber jeden Sonntag diese langen Läufe und man kann an dem Tag nichts anderes mehr machen, das wird doch langsam ein bisschen viel. Ich freue mich schon auf die Zeit nach dem Marathon, wenn ich auch wieder mehr Zeit für andere Aktivitäten, lange Ausritte, Radtouren mit Jon, Klettern, Ausflüge usw. habe. Dann fängt das Triathlon-Training wieder an und auch darauf freue ich mich schon ganz besonders, vor allem weil auch Jon, obwohl er nur ein Mountain Bike hat, so einen Spaß am Triathlon hat. Aber er ist ein recht flotter Schwimmer, beim Radeln so stark, dass er viele Rennradfahrer einholen kann und wenn er sie da nicht kriegt, beim Laufen hat er sowieso wieder die Nase vorn.
Im März bin ich jedenfalls nur lächerliche 34.84 Meilen (56 km) geradelt und 2.48 Meilen (keine 4 km) geschwommen.
Im Gegensatz zum März 2007 mit seinen 192.2 geradelten (309.3 km) aber auch nur 2 geschwommenen Meilen ist das natürlich extrem wenig. Zu der Zeit bin ich jedoch auch oft mit dem Rad zur Arbeit gefahren, weil wir noch in Kalifornien gewohnt haben, das zählt natürlich auch mit.
Das Laufen hat mich letzten Monat so in Anspruch genommen, dass ich auch nur 25.43 Meilen (41 km, im Vorjahr 43.2 Meilen oder 69.5 km) geritten bin, aber dafür habe ich diese Einheiten intensiver genutzt als sonst und habe viel Neues gelernt und mich mit meinem Pferd weiter entwickelt, anstatt immer nur in der Gegend “rumzudaddeln”. Am Samstag werde ich sogar statt an einem Laufwettkampf teilzunehmen mein erstes Turnier in Amerika und mit diesem Pferd reiten. Da bin ich auch schon mal gespannt!
Vor genau einem Jahr, am 30. März 2007, sind wir aus Kalifornien abgereist. Am 31. März habe ich in Laughlin zum ersten Mal beim Halbmarathon mit 1:43:16 (7:52/Meile) die 1:45er-Grenze geknackt.
Dieses Jahr gab es trotz einiger Rennen (Halbmarathon in Sarasota 1:34:59, 3 km im Zoo 11:48, 10 km in Melbourne 44:33, 15 Meilen in Brooksville und zwei Air Force Läufe) nur neue Bestzeiten, weil ich die Strecke noch nicht oder noch nicht im Flachland gelaufen bin. Einerseits schiebe ich das auf das harte Training, andererseits kommt es mir aber auch so vor, dass ich nun nach fast zwei Jahren so eine Art Plateau erreicht habe, von dem es von jetzt an deutlich schwieriger wird, noch schneller zu werden. Letztes Jahr fielen die Bestzeiten mit jedem neuen Rennen, diesmal werde ich da wohl ein bisschen mehr für tun müssen.
Trotzdem, ich glaube, es bleibt spannend. Das Laufen macht mir nach wie vor großen Spaß und es ist herrlich, dass ich es mit meinem Mann zusammen machen kann. Wir haben uns für dieses Jahr einiges vorgenommen, unter anderem wollen wir Mitte Juni in Miami an einem offenen Leichtathletik-Fest teilnehmen, eine Erfahrung die für mich komplett neu ist, Jon aber sicher an seine Zeit als High School Läufer erinnern wird.
Aber erstmal geht es nach Boston und darauf freue ich mich natürlich schon ganz besonders, auch wenn ich in der langsamen Startgruppe, dafür dort aber unter den ersten, starten werde.
Eingestellt von
Kerstin
um
11:19
9
Kommentare
Labels: Cross Training, Ernährung, Marathonplanung, Radfahren, Schwimmen, Training, Trainingskurve, Triathlonplanung
01 Januar 2008
Statistik Schwimmen 2008
Geschwommene Strecke und Geschwindigkeit
Geschwommene Meilen bis zum 11.8.: 35.39
Januar: 2.61 Meilen @ 40:31/mile
Februar: 2.22 Meilen @ 40:56/mile
März: 2.48 Meilen @ 39:13/mile
April: 5.25 Meilen @ 41:56/mile
Mai: 5.91 Meilen @ 43:45/mile
Juni: 8.98 Meilen @ 44:46/mile
Juli: 5.96 Meilen @ 41:34/mile
300-400m: 31 Mar 08; 0.20 Miles; 8:18; 2:21 / 100yd
400-500m: 12 Apr 08; 0.27 Miles; 11:23; 2:23 / 100yd
500-600m: 05 May 08; 500 Meters; 18:47; 3:45 / 100m
600-700m: 23 Apr 08; 750 Yards; 22:05; 3:12 / 100m
700-800m: 03 Jun 08; 700 Meters; 20:00; 2:51 / 100m
800-900m: 28 Apr 08; 800 Meters; 20:18; 2:32 / 100m
900-1000m: 06 May 08; 900 Meters; 20:35; 2:17 / 100m
1000-1100m: 24 Jun 08; 1200.00 Yards; 27:35; 2:30 / 100m
1100-1200m: 07 Jan 08; 1350 Yards; 30:16; 2:27 / 100m
1200-1300m: 08 Jul 08; 1200.00 Meters; 28:36; 2:23 / 100m
1300-1400m: 14 Jan 08; 1500 Yards; 34:11; 2:29 / 100m
1400-1500m: 29 Apr 08; 1400 Meters; 35:19; 2:31 / 100m
1500-1600m: 14 Apr 08; 1500 Meters; 39:04; 2:36 / 100m
1600-1700m: 11 Aug 08; 1600 Meters; 39:29; 2:28 / 100m
1700-1800m: 04 Feb 08; 1900 Yards; 44:53; 2:34 / 100m
1800-1900m: 10 Mar 08; 2000 Yards; 43:30; 2:22 / 100m
2000-2100m: 02 Jun 08; 2000 Meters; 52:34; 2:37 / 100m
2400-2500m: 14 Jul 08; 2650 Yards; 1:02:20; 2:34 / 100m
2700-2800m: 10 Jun 08; 2700 Meters; 1:11:34; 2:39 / 100m
Eingestellt von
Kerstin
um
18:01
0
Kommentare
Labels: Cross Training, Schwimmen, Trainingskurve
Statistik Radfahren 2008
Geradelte Meilen, Zeit und Geschwindigkeit
Geradelte Meilen bis zum 11.8.: 2027.63
Januar: 57.14 Meilen @ 3:45/mile
Februar: 25.08 Meilen @ 3:54/mile
März: 34.84 Meilen @ 3:33/mile
April: 147.97 Meilen @ 4:05/mile
Mai: 582.03 Meilen @ 4:14/mile
Juni: 677.34 Meilen @ 3:51/mile
Juli: 401.10 Meilen @ 4:20/mile
Outside
1-10 Meilen
1-2 Meilen: 04 Apr 08; 1.70 Miles; 7:21; 13.88 Mph
2-3 Meilen: 07 Aug 07; 2.60 Miles; 10:23; 15.02 Mph
3-4 Meilen: 25 Aug 07; 3.70 Miles; 14:21; 15.47 Mph
4-5 Meilen: 11 Apr 08; 4.47 Miles; 18:14; 14.71 Mph
5-6 Meilen: 15 Jun 07; 5.00 Miles; 18:04; 16.61 Mph
6-7 Meilen: 12 Jun 07; 6.15 Miles; 22:12; 16.62 Mph
7-8 Meilen: 15 Aug 07; 7.00 Miles; 23:41; 17.73 Mph
8-9 Meilen: 05 Jan 08; 8.36 Miles; 30:28; 16.46 Mph
9-10 Meilen: 22 Jul 07; 9.10 Miles; 34:19; 15.91 Mph
10-20 Meilen
10-11 Meilen: 08 Aug 08; 10.38 Miles; 37:14; 16.73 Mph
11-12 Meilen: 02 Jun 07; 11.70 Miles; 40:37; 17.28 Mph
12-13 Meilen: 17 Jun 08; 12.22 Miles; 45:38; 16.07 Mph
13-14 Meilen: 13 Aug 07; 13.90 Miles; 48:08; 17.33 Mph
14-15 Meilen: 30 May 08; 14.02 Miles; 51:39; 16.29 Mph
15-16 Meilen: 18 Dec 07; 15.07 Miles; 56:34; 15.98 Mph
16-17 Meilen: 20 May 08; 16.00 Miles; 57:35; 16.67 Mph
17-18 Meilen: 10 Jun 08; 17.50 Miles; 59:12; 17.74 Mph
18-19 Meilen: 03 Jul 07; 18.70 Miles; 1:08:52; 16.29 Mph
19-20 Meilen: 30 Jul 07; 19.70 Miles; 1:10:57; 16.66 Mph
20-30 Meilen
20-21 Meilen: 24 Jun 08; 20.61 Miles; 1:12:18; 17.10 Mph
22-23 Meilen: 08 Aug 07; 22.30 Miles; 1:21:57; 16.33 Mph
23-24 Meilen: 10 Aug 07; 23.60 Miles; 1:37:43; 14.49 Mph
24-25 Meilen: 12 Jul 07; 24.20 Miles; 1:38:58; 14.67 Mph
25-26 Meilen: 23 Jul 07; 25.80 Miles; 1:34:41; 16.35 Mph
26-27 Meilen: 10 Aug 08; 26.52 Miles; 1:45:40; 15.06 Mph
27-28 Meilen: 03 Jun 08; 27.01 Miles; 1:34:27; 17.16 Mph
28-29 Meilen: 13 Jun 07; 28.80 Miles; 2:00:20; 14.36 Mph
29-30 Meilen: 20 Jul 07; 29.50 Miles; 2:06:40; 13.97 Mph
30-40 Meilen
30-31 Meilen: 10 Jun 07; 30.09 Miles; 1:45:08; 17.17 Mph
32-33 Meilen: 09 Jun 07; 32.04 Miles; 2:02:21; 15.71 Mph
34-35 Meilen: 29 Jun 07; 34.10 Miles; 2:00:00; 17.05 Mph
35-36 Meilen: 13 Jun 08; 35.14 Miles; 2:13:32; 15.79 Mph
39-40 Meilen: 11 Aug 07; 39.90 Miles; 2:33:19; 15.61 Mph
40-50 Meilen
41-42 Meilen: 21 May 08; 41.36 Miles; 3:00:45; 13.73 Mph
45-46 Meilen: 27 Jul 08; 45.26 Miles; 3:00:14; 15.07 Mph
46-47 Meilen: 4 Jul 07; 46.60 Miles; 2:46:01; 16.84 Mph
50-60 Meilen
50-51 Meilen: 24 Dec 07; 50.25 Miles; 3:17:13; 15.29 Mph
51-52 Meilen: 25 Jul 07; 51.40 Miles; 3:23:17; 15.17 Mph
57-58 Meilen: 04 Jun 08; 57.85 Miles; 3:35:43; 16.09 Mph
59-60 Meilen: 23 May 08; 59.33 Miles; 4:39:00; 12.76 Mph
60-70 Meilen
66-67 Meilen: 30 Jun 08 66.23 Miles; 5:02:10; 13.15 Mph
69-70 Meilen: 18 Jul 08; 69.30 Miles; 4:21:00; 15.93 Mph
70-80 Meilen
71-72 Meilen: 26 May 08; 71.13 Miles; 5:02:53; 14.09 Mph
75-76 Meilen: 01 Jul 08 75.25 Miles; 6:25:21; 11.72 Mph
80-90 Meilen
81-82 Meilen: 22 Jun 08; 81.82 Miles; 5:24:39; 15.12 Mph
82-83 Meilen: 20 Dec 07; 82.08 Miles; 5:28:00; 15.01 Mph
84-85 Meilen: 23 Dec 07; 84.46 Miles; 5:37:57; 15.00 Mph
86-87 Meilen: 22 Dec 07; 86.96 Miles; 5:41:58; 15.26 Mph
87-88 Meilen: 24 May 08; 87.94 Miles; 6:41:04; 13.16 Mph
90-100 Meilen
90-91 Meilen: 20 Jun 08; 90.20 Miles; 5:42:06; 15.82 Mph
92-93 Meilen: 21 Dec 07; 92.33 Miles; 5:51:25; 15.76 Mph
Stationary
1-2 Meilen: 28 Apr 08; 1.38 Miles; 5:05; 16.29 Mph
5-6 Meilen: 13 Jun 07; 5.00 Miles; 13:54; 21.58 Mph
11-12 Meilen: 16 Dec 07; 11.80 Miles; 32:48; 21.59 Mph
13-14 Meilen: 17 Mar 08; 13.11 Miles; 35:12; 22.35 Mph
20-21 Meilen: 17 Jun 08; 20.42 Miles; 1:05:00; 18.85 Mph
23-24 Meilen: 16 Dec 07; 23.58 Miles; 1:05:00; 21.77 Mph
Stationary Handcycle
4-5 Meilen: 20 May 08; 4.10 Miles; 20:00; 12.30 Mph
10-11 Meilen: 22 May 08; 10.70 Miles; 37:00; 17.35 Mph
Eingestellt von
Kerstin
um
17:23
0
Kommentare
Labels: Cross Training, Radfahren, Trainingskurve
Bestzeiten im Training
1-2 Meilen: 1.50 miles 10:15 (6:50/mile) 19 April, 2007
2-3 Meilen: 2.88 miles 22:09 (7:41/mile) 6 Mai, 2008
3-4 Meilen: 3.09 miles 20:02 (6:29/mile) 6 Februar, 2007
4-5 Meilen: 4 miles 27:53 (6:58/mile) 14 November, 2007
5-6 Meilen: 5.04 miles 37:52 (7:30/mile) 11 April, 2007
6-7 Meilen: 6 miles 45:57 (7:40/mile) 25 Oktober, 2007
7-8 Meilen: 7.38 miles 53:26 (7:14/mile) 2 Mai, 2008
8-9 Meilen: 8.50 miles 1:01:39 (7:15/mile) 4 April, 2008
9-10 Meilen: 9.03 miles 1:16:30 (7:36/mile) 14 Februar, 2008
10-11 Meilen: 10.05 miles 1:14:36 (7:25/mile) 11 März, 2008
11-12 Meilen: 11.01 miles 1:22:38 (7:30/mile) 26 Februar, 2008
12-13 Meilen: 12 miles 1:31:52 (7:39/mile) 20 November, 2007
13-14 Meilen: 13.10 miles 1:40:45 (7:41/mile) 13 April, 2008
14-15 Meilen: 14.03 miles 1:48:38 (7:45/mile) 4 September, 2007
15-16 Meilen: 15.05 miles 1:58:09 (7:51/mile) 5 November, 2008
16-17 Meilen: 16.18 Miles 2:06:51 (7:50/mile) 4 Oktober, 2008
17-18 Meilen: 17.51 miles 2:36:11 (8:55/mile) 30 März, 2008
18-19 Meilen: 18.18 miles 2:27:49 (8:07/mile) 6 April, 2008
19-20 Meilen: 19.01 miles 2:41:19 (8:29/mile) 16 März, 2008
20-21 Meilen: 20.02 miles 2:47:24 (8:21/mile) 2 November, 2008
21-22 Meilen: 21.01 miles 2:52:26 (8:12/mile) 17 Februar, 2008
22-23 Meilen: 22 miles 3:05:41 (8:26/mile) 9 November, 2008
23-24 Meilen: 23.01 miles 3:11:53 (8:20/mile) 24 Februar, 2008
Eingestellt von
Kerstin
um
12:47
0
Kommentare
Labels: 43 Dinge, Foto, Personal Record, Training, Trainingskurve
31 Mai 2007
Meine Trainingskurve im Mai
Ich war diesen Monat ganz schön fleißig und bin 205.3 Meilen oder 330.4km gelaufen. Dafür habe ich einen Tag, 4 Stunden, 53 Minuten und 26 Sekunden gebraucht.
Eingestellt von
Kerstin
um
08:25
0
Kommentare
Labels: Trainingskurve
30 April 2007
Trainingskurven im April
Ich bin im April 164.6 Meilen / 264.9 km gelaufen, davon drei Rennen: 5 km in New Orleans, eine Meile und 8 km in Montgomery.
Mit dem Radfahren konnte ich erst Mitte April wieder anfangen, als wir hier angekommen sind. Insgesamt bin ich seitdem 128.7 Meilen / 207.1 km gefahren.
Geschwommen bin ich nur eine einzige Meile, und zwar in Del Rio. Da hoffe ich mal, dass das in Florida wieder mehr wird.
Geritten bin ich natuerlich gar nicht, denn Brownie ist ja noch in Kalifornien. Auch das wird sich in Florida wieder aendern.
Eingestellt von
Kerstin
um
18:37
0
Kommentare
Labels: Cross Training, Pferde, Radfahren, Rennen, Schwimmen, Training, Trainingskurve
20 April 2007
Training in Alabama

Montgomery ist leider nicht so toll, wie ich mir das erhofft hatte. Es gibt einige imposante Regierungsgebaeude und schoene Suedstaatenhaeuser, aber ansonsten kommt es mir ziemlich schaebig und zu weitlaeufig vor. Auch die Base ist nach knapp einer Woche ziemlich langweilig. Aber ein Gutes hat der Monat hier auf jeden Fall:
Ich habe endlich mal wirklich genug Zeit, soviel zu trainieren wie ich will.
- Ich laufe taeglich und will am Montag einen neuen sechswoechigen Trainingsplan anfangen, mit dem ich strukturierter an meiner Geschwindigkeit arbeiten kann. Damit werde ich (hoffentlich) am Memorial Day ein blitzschnelles 5km-Rennen laufen (gewinnen?).
- Ich kann mit Jons Klasse trainieren, deren Ziel es ist, 1,5 Meilen so schnell wie moeglich zu laufen. Ich bin hinter ihm zwar schon die Schnellste, aber es ist trotzdem motivierend, nicht immer alleine zu laufen.
- Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag mindestens 10 km mit dem Fahrrad zu fahren und eine halbe Stunde spazieren zu gehen (Walking nennt man das wohl auf Neudeutsch).
- Abends, wenn Jon seine Hausaufgaben macht, turne ich nach meinen neuen Fitness-DVDs und trainiere dabei auch meinen Oberkoerper mit leichten Hanteln.
- Der Pool macht leider erst Ende Mai auf, wenn wir schon weg sind, aber fuer naechste Woche habe ich mir vorgenommen, die weitere Umgebung zu erkunden und auch mal wandern zu gehen oder eine laengere Tagestour mit dem Rad zu machen.
Eingestellt von
Kerstin
um
07:11
0
Kommentare
Labels: Cross Training, Intervalltraining, Radfahren, Training, Trainingskurve
01 März 2007
Meine Trainingskurven im Februar
Wenn man die Kurven anklickt, werden sie größer.
Laufen 143.6 Meilen / 231.1 km; Zeit: 20h 36m 47s; Durchschnittsgeschwindigkeit: 8:37/mile
Radfahren (Die letzten beiden Touren sind auf dem Trainingsrad im Fitness Center, daher die schnelleren Zeiten.) 106.1 miles / 170.75 km; Zeit: 9h 36m 10s; Durchschnittsgeschwindigkeit: 5:26/mile
Eingestellt von
Kerstin
um
07:05
1 Kommentare
Labels: Cross Training, Training, Trainingskurve




