


Bib Number 489
Athlete Location Rockledge, FL
Age 31
Gender F
Overall Place 32
Overall Time 58:44
Gender Place 5
Athletes in Gender 57
Division FEMALE AGE GROUP AGES 30-34
Division Place 1
Athletes in Division 6
Swim Time 7:58
Swim Place 70
Transition 1 Time 1:49
Transition 1 Place 32
Bike Time 24:37
Bike Pace 19.5
Bike Place 37
Transition 2 Time 0:34
Transition 2 Place 19
Run Time 23:47
Run Place 28
Run Pace 7:41
22 Juli 2008
Central Florida Triathlon Series, Race #2
Eingestellt von
Kerstin
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12:41
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31 Dezember 2007
Rennen 2007
30. 12. Kinda-Full-Luna 50k - Platz 3 - 4 h 54 min 57 sec
15. 12. Running Zone Race Series: Jingle Bell 2 Miler - 12 min 56 sec
14. 12. Jingle Bell 5K (3mile) Run - Platz 1 Frauen - 19 min 46 sec
25. 11. Space Coast Marathon - Platz 7 Frauen - 3 h 35 min 10 sec
17. 11. Titusville Racing Series: Chain of Lakes 5X XC - Platz 1 Frauen - 19 min 44 sec
27. 10. Twilight Zone Tower of Terror 13k - Platz 40 von 2591 - 57 min 7 sec
26. 10. Running Zone Race Series: Pumpkins in the Park 5K - Platz 7 Frauen - 20 min 59 sec
20. 10. Fall into Winter 5k - Platz 29 - 22 min 9 sec
13. 10. John Holmes 50K Trail Run - Platz 1 Frauen - 4 h 54 min 2 sec
6. 10. Marine Corps Half Marathon - Platz 12 von 452 Frauen - 1 h 38 min 29 sec
23. 9. Omaha Half Marathon - Platz 41 von 1022 - 1 h 34 min 4 sec
15. 9. RICE AND ROSE TOMOKA FOUR MILER - Platz 2 Frauen - 26 min 54 sec
8. 9. The Inaugural DeLand Run Club Half Marathon - Platz 8 - 1 h 55 min 21 sec (2 Meilen Umweg durch Verlaufen)
31. 8. BEACH FUN RUN 1.5 miles - Platz 1 - 10 min 37 sec
24. 8. 5K BEACH RUN - Platz 1 Frauen - 25 min 3 sec
18. 8. Running Zone Race Series: I Run for Pizza - Platz 4 Frauen - 20 min
4. 8. Moss Park Forest Run 10k - Platz 1 Frauen - 42 min 45 sec
28. 7. Astronaut Family Challenge Triathlon - 31 min 24 sec
20. 7. Red White & Blue 5k Squadron Run - Platz 3 Frauen - 19 min 54 sec
15. 7. Heartland Triathlon - Platz 4 von 111 Frauen - 1 h 18 min 20 sec
4. 7. Watermelon 5K - 21 min 10 sec
1. 7. 5K & 10K Firecracker Challenge - Platz 1 von 19 Frauen - 23 min 13 sec + 45 min 7 sec
16. 6. Adult/Youth Mini Triathlon 300yd-5mile-1.5mile - Platz 2 von 4 - 34 min 6 sec
9. 6. Seaside Scurry 5k - Platz 8 von 115 - 21 min 17 sec
26. 5. 18th Annual Space Coast Sports Festival 5k Race - Platz 24 von 134 - 21 min 59 sec
19. 5. Run for Wakulla Springs 5k - Platz 22 von 204 - 22 min 40 sec
15. 5. Warrior Run 3 Meilen - 20 min 49 sec
12. 5. 16th Annual Pancake Run for Missions 1 Meile - Platz 6 von 108 - 7 min 21 sec
12. 5. 16th Annual Pancake Run for Missions 5 km - Platz 19 von 216 - 21 min 36 sec
5. 5. 33rd Fiesta Run 10k - Platz 91 von 448 - 47 min 17 sec
28. 4. Jubilee CityFest Run 8K - Platz 43 von 258 - 36 min 39 sec
24. 4. Court Square Race 1 Meile - Platz 21 von 117 - 6 min 35 sec
14. 4. United Way of St. Charles Bridge Run 5 km - Platz 8 von 302 Frauen - 22 min 19 sec
31. 3. Laughlin Half Marathon - Platz 2 von 88 Frauen - 1 h 43 min 16 sec
17. 3. Romancing the Island 25 km - Platz 24 von 74 - 2 h 8 min - 12 sec
4. 3. Napa Valley Marathon - Platz 310 von 1236 - 3 h 43 min 43 sec
4. 2. Pacific Shoreline Half Marathon - Platz 1247 von 7386 - 1 h 50 min 35 sec
20. 1. Pacifica Trail Run 30 km - Platz 10 von 47 - 3 h 18 min 59 sec
14.1. Angel Island New Year's Trail Run 25 Km - Platz 30 von 100 - 2 h 18 min 13 sec
1. 1. 36. Berliner Neujahrslauf 4 km
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Kerstin
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18:01
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Labels: Halbmarathon, Marathon, Rennen, Triathlon
19 August 2007
Moss Park Triathlon Festival
O Mann, so ein olympischer Triathlon ist ja doch ganz schoen anstrengend.
Wer schwimmt schon freiwillig 1,5km durch einen See, nur um dann aufs Rad zu springen, 40km zu fahren und dann noch mal 5,5 Meilen zu laufen?
So ganz normal sind wir irgendwie auch nicht, dass wir dafuer auch noch Geld bezahlen. Das Ganze hat fast 2 1/2 Stunden gedauert und obwohl ich beim Radeln und Rennen einiges an Zeit rausholen konnte, laeest es sich bei der Schwimmstrecke nicht mehr verheimlichen, dass Brustschwimmen einfach zu lange dauert. So hat es trotz recht geringer Teilnehmerzahl fuer mich nur fuer den zweiten Platz in meiner Altersgruppe gereicht und Jon war mit dem einzigen Mountainbike so klar im Nachteil, dass er nichts mehr rausholen konnte.
Jetzt muss ich erstmal meine 2 wohlverdienten Margaritas (die fuer das Rennen gestern musste ich aus verstaendlichen Gruenden verschieben) zu mir nehmen und dann will ich ins Bett und fuer den Rest des Tages nichts tun.
Und naechste Woche wird weder geschwommen noch geradelt. Das weiss ich jetzt schon!
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Kerstin
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09:04
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Labels: Triathlon
19 Juli 2007
Triathlon Bilder
Die Fotos vom Heartland-Triathlon sind online!
Leider kann ich sie nicht hier rein kopieren, also muesst ihr HIER klicken, dann auf
2007 Heartland Triathlon, Sebring, FL.
dann auf
Click here to start viewing your photos
dann unseren Namen eingeben
Dea
Und schon koennt ihr Jon und mich in Action sehen!
Natuerlich kann man sich auch alle anderen Fotos ansehen.
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Kerstin
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04:45
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15 Juli 2007
Heartland Triathlon

Der Nachteil am Triathlon gegenüber einem "Nur"-Lauf ist, dass man unheimlich viel Kram und Krempel mitschleppen muss und es wesentlich länger dauert, diesen ganzen Krempel auch noch so aufzubauen, dass man zwischen dem Schwimmen, Radfahren und Laufen auch noch gut und schnell dran kommt. Und dafür steht einem dann auch noch ein Platz von nicht mal einem Quadratmeter für Fahrrad plus Kram zur Verfügung.
Das ist ein bisschen stressig, vor allem wenn man am Vortag anstatt wie geplant um 5 Uhr nachmittags loszufahren, erst noch den letzten Regenguss aus der Garage kehren und dann in Melbourne noch mal umdrehen und die vergessene Tasche mit Radschuhen und -helm und überhaupt dem ganzen wichtigen Kram holen muss.
Wenn man dann im Dunkeln mit blöden Campingplatzwächtern verhandeln muss, dass die einen noch auf den reservierten Platz lassen und man dann das Zelt im Schein der Taschenlampe aufbaut, sind die Voraussetzungen nicht so gut, dass man am nächsten Morgen um halb sechs gut gelaunt von der Luftmatratze und in seinen Badeanzug springt.
Trotz dieser widrigen Umstände muss ich jetzt aber auch mal die Vorteile eines Triathlons hervorheben, die den Nachteil mit den Riesenbergen an Ausrüstung im Nu vergessen lassen: Es macht einfach tierisch Spaß!
Da der Start in Wellen erfolgte und insgesamt auch nur etwas über 400 Teilnehmer mitmachten, hielt sich das von mir schon gefürchtete Getrete beim Schwimmen sehr in Grenzen. Ich startete in der zweiten Welle mit den anderen Frauen und alle waren wirklich freundlich und rücksichtsvoll und außerdem war sowieso genug Platz.
Es ist also klasse, sich mit einer Horde genauso Verrückter in einen See zu stürzen - damit niemand in die falsche Welle geriet, wurden verschieden farbige Badekappen ausgegeben. Ich hatte natürlich lila und Jon war als "Novice" in der vierten Welle weiß. Davor kamen die Männer unter 50 in gelb, dazwischen die Clydesdales (schwere Männer), Athenas (schwere Frauen) und Männer über 50 in rot.
Es macht auch Spaß, sich brustschwimmend zur vorderen Hälfte des Feldes vorzuarbeiten, um Bojen zu schwimmen und Kraulerinnen zu überholen. Meine Schwimmzeit betrug für 400m gerade mal 8 Minuten, aber man muss natürlich bedenken, dass es zwei Sandbänke gab, bei denen jeder einfach durchs Wasser laufen konnte.
Dann macht es Spaß, durch den Sand vom See hinauf zur Transition zu rennen und dabei noch mehr Damen zu überholen, schnell mit den Füßen in die vorher bereitgestellte Wasserschüssel plantschen, Socken und Radschuhe an, Helm nicht vergessen (sonst wird man disqualifiziert) und Sonnenbrille auf, nichts wie raus auf die Straße und rauf aufs Rad. Schlauerweise bin ich ja schon in Radlerhose geschwommen und ein Hemd brauchte ich nicht zum Radfahren, denn wir sind ja in Florida.
Das Schwimmen hat keine besondere Kraft gekostet und da kann ich beim Radfahren so richtig durchstarten. Wenn dieser blöde Polizist mich nicht angehalten hätte bei der ersten Ampel. Naja, im Nachhinein glaube ich, er hat nur das Auto neben mir angehalten, aber er hat auch nichts dagegen getan, das Missverständnis aus der Welt zu räumen. Bis mich dann die nächsten beiden Frauen überholt haben. Nun aber nichts wie hinterher! Die hatte ich ganz flott wieder ein.
Radfahren macht Spaß! Ich war ja so froh über meine neuen Click-Pedalen und konnte schon bald die ersten Männer einsammeln, die ja eigentlich 5 Minuten früher losgeschwommen waren. Ich fragte mich, ob die Strecke ein Geheimnis birgt, das ich nicht kenne und die alle deswegen so langsam waren, aber scheinbar war das wohl einfach deren Tempo. Ich blieb beim Überholen, wurde aber auch ein paar Mal selber überholt, denn das Kurvenfahren mit dem Rennrad hab ich wohl doch noch nicht so raus. Wir fuhren um den See, in dem wir vorher geschwommen waren auf sehr schönen, für den sonstigen Verkehr gesperrten Straßen und durch Orangenhaine. 1-2 Mini-Hügel waren auch dabei, aber weil ich ja so oft über die Brücken über den Indian und Banana River fahre, konnten die mich auch nicht schrecken. Im Gegensatz zu anderen Floridanern, die eben nicht in der Nähe von solchen großen Brücken wohnen.
Nach der Hälfte der Strecke fuhr ich immer noch ein sehr gleichmäßiges Tempo, auf gerader Strecke immer etwas über 20mph (oder 32km/h) und dank meines Energie-Gels (und eines reichhaltigen Abendessens am Vortag und Frühstück am Morgen) war ich auch noch gar nicht müde. Sehr schön, so kann es weiter gehen.
Immer noch wunderte ich mich, ob ich nicht zu schnell war und das beim Laufen bereuen würde, aber ich dachte mir auch, was ich jetzt beim Radfahren rausholen kann, das hab ich schon mal sicher. Und so war es auch. Nach 44 Minuten und 23 Sekunden auf dem Rad überschritt ich die Champion-Chip-Matte zur Wechselzone.
Ich gab mir selbst reichlich Zeit, aus den Clickies rauszukommen, denn ich wollte mich lieber nicht vor den ganzen Zuschauern, die sich um das Ende der Radstrecke versammelt hatten, auf die Nase legen. Schnell runter vom Rad, rein in die Wechselzone, das Rad aufhängen, Laufschuhe an. Dass da noch kaum Frauenräder hingen, gefiel mir natürlich sehr gut. Die Startnummer hatte ich schon vorher am Brustgurt meines neuen Garmin Forerunner 305 (muss jetzt auch mal gesagt werden, das Teil ist einfach spitze!) befestigt. Dadurch konnte zwar der Puls nicht mehr richtig gemessen werden, aber ich bin bisher immer ohne Pulsuhr gelaufen und hatte nie Probleme. Helm ab, die Sonnebrille hab ich aufgelassen und los.
Zum Glück gab es gleich zu Beginn der Laufstrecke die erste Versorgungsstation. Einen Becher eiskaltes Wasser halb getrunken, halb über den Kopf gegossen und schon fühlte ich mich erfrischt und konnte losrennen.
Mir kam das Laufen ja unheimlich langsam vor und den Garmin konnte ich jetzt auch nicht mehr von Speed auf Pace umstellen, also wusste ich nicht, welches Tempo ich lief, aber das war jetzt auch nicht mehr so wichtig. Einfach nach Gefühl, so schnell ich kann. So wie immer halt. Ich überholte und überholte und hier halfen wohl die gemeinen Tempoläufe der letzten Wochen, denn am Ende kam eine Zeit von 22:08min heraus, mit der ich nicht gerechnet hätte und sehr zufrieden bin. Das ist nur eine Minute langsamer als meine aktuelle 5km-Bestzeit und das nach den 24 flotten Kilometern auf dem Rad. Sehr schön! Das bedeutete den 4. Platz von 111 Frauen bzw. den Sieg in meiner Altersgruppe, denn 4. Plätze zählen leider nicht.
Ich bekam wie jeder Teilnehmer eine Medaille umgehängt und zwei Flaschen (Gatorade und Wasser) in die Hände gedrückt und holte schnell die Kamera, denn Jon war ja 10 Minuten nach mir gestartet und müsste nun auch bald eintreffen. Ich wollte ihn auf keinen Fall verpassen, aber mir war auch klar, dass er mit dem Mountain Bike einfach im Nachteil war.
Umso überraschter war ich, dass er schließlich nur ein paar Minuten länger als ich unterwegs war und mit einer großartigen Zeit von 1:25:36.25 ins Ziel gerannt kam. Und das alles ohne jegliches Schwimm- und Radfahrtraining außer unseres Probe-Triathlons letzte Woche. Er hatte zum Schwimmen nur 7:35min und zum Laufen 21:37min gebraucht. Das machte die Radfahrzeit von 51:13 wohl ein bisschen wieder wett.
Bei den Newcomern landete er damit auf Platz 2 und in der Gesamtwertung der Männer immerhin noch auf Platz 86 von 203. Wenn er doch mal trainieren würde, könnte er ganz andere Zeiten reinholen, aber ich war auch so sehr stolz auf ihn!
Nach dem Triathlon kam dann der gemütliche Teil der Veranstaltung. Fleißige Helfer grillten unermüdlich Würstchen und Frikadellen (nein, es waren natürlich Hot Dogs und Hamburger), es gab neben allen möglichen alkoholfreien Getränken auch unbegrenzt Bier und dazu Chips, Kekse, Obst und Süßigkeiten, eben alles, was man nach einem gelungenen Rennen so braucht. Eine Massage hab ich auch noch bekommen.
Da war es auch nicht schlimm, etwas länger auf die Siegerehrung zu warten, die erst nach dem anschließenden Kinder-Triathlon um halb eins anfing. Weil es aber so furchtbar viele verschiedene Altersgruppen und sonstige Klassen gab, machten wir uns, nachdem wir beide unsere Pokale abgeholt hatten, schnell auf den Weg zum Campingplatz. Unseren Krempel hatten wir schon vorher verladen, nun nur noch die Räder auf den Truck, das Zelt abbauen und ab nach Hause!
Wir fanden nur, dass der Triathlon zu kurz war und peilen als nächstes die olympische Distanz an. Den Mini-Triathlon in zwei Wochen, der eigentlich mein erster werden sollte, haben wir ganz aus dem Programm gestrichen.
Nächstes Jahr würden wir dann gerne, wenn nichts dazwischen kommt, einen Halb-Ironman mitmachen. Aber dafür will sogar Jon, der sich ja bisher vehement geweigert hat, eine Radlerhose mit gepolstertem Hintern haben!
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Kerstin
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Labels: Ausrüstung, Foto, Rennen, Triathlon
24 Juni 2007
Ulumay Wildlife Sanctuary
Weil's so schoen war gestern auf den Graswegen wollte ich meinen langen Lauf heute auch nicht auf der Strasse laufen. Dank Internet war ein sieben Meilen langer Trail in der Naehe auch schnell gefunden und so machte ich mich erstmal mit dem Auto auf zum Ulumay Wildlife Sanctuary, einer Mangrovenlandschaft mit Kanaelen und einem mal breiten, mal schmalen Grasweg dazwischen, der sich ueber einen kuenstlich geschaffenen Damm windet. Es gibt jede Menge unterschiedliche Vogel- und Fischarten, Delfine, Manatees und natuerlich Krokodile, die zwischen Oktober und Mai Winterschlaf halten. Besucher sollten jedoch das ganze Jahr ueber vorsichtig sein.
Die erste Viertelmeile konnte ich noch Musik hoeren, aber dann gaben die Batterien meines MP3-Spielers natuerlich den Geist auf. Macht nichts, auf einem Trail Run ist es sowieso angebracht, wachsam zu sein.
Ich lief zunaechst mal auf einem breiten Weg, der nach einer Meile ploetzlich deutlich schmaler und zugewachsener wurde. Vorteil: endlich hatte ich Schatten. Nachteil: Ich kam nur langsam voran und streifte bei jedem Schritt durch hohes Gras und sonstige Pflanzen zu beiden Seiten des Wegs, sodass schon bald Millionen kleine Samen an mir klebten (ich war natuerlich auch klatschnass geschwitzt). Ausserdem waren die Spinnen besonders fleissig gewesen und ich lief staendig in irgendwelche Netze, die mir dann im Gesicht und vor der Brust klebten. Besser nicht drueber nachdenken...
Im Schatten lief es sich wesentlich angenehmer. Ich dachte an die ganzen tollen Trail Rennen, die wir in Kalifornien mitgemacht hatten und dass man hier eigentlich auch mal eins veranstalten koennte. Sowas wie Pacific Coast Trail Runs, so hatte ich schon oefter gedacht, koennte man hier als Atlantic Coast Trail Runs aufziehen. Der Bedarf besteht bestimmt und wenn man die Rennen mehr im Winter veranstaltet, ist es auch nicht so furchtbar heiss. Im Sommer muessen es ja nicht gleich 50 km Rennen sein, 5 oder 10 km reichen da auch. Jon und ich wuerden jedenfalls fuer solche Rennen auch mal weiter fahren.
Solchen Gedanken nachhaengend verging die Zeit schnell und nur manchmal machte ich mir ein bisschen Sorgen, weil der Streifen Land, auf dem ich mich befand, nur zwei oder drei Meter breit war und ein Krokodil schnell mal aus dem Wasser geschossen kommen koennte um mich aufzufressen. Ich troestete mich damit, dass diese possierlichen Tierchen mehr in der Daemmerung aktiv sind. Ich war um neun Uhr morgens losgelaufen und schon bald stand die Sonne senkrecht am Himmel. Nur einer kleine Schlange begegnete ich, aber die war wohl ebenso erschrocken wie ich und suchte schnell das Weite, als ich angelaufen kam.
Nach viereinhalb Meilen war das Weg ploetzlich zu Ende und ich drehte um. Ein Stueck lang musste ich wieder auf einem breiteren, schattenlosen Weg laufen und war froh, als ich wieder im Schatten war. Ich hatte eine 710ml Wasserflasche mit und teilte mir das Wasser gut ein: jede halbe Meile einen oder zwei Schluck. So kam ich gut ueber die Runden und war trotz 28 Grad Celsius im Schatten gut genug "gewaessert", um weiter zu laufen. Heute standen 12 Meilen auf dem Programm, also lief ich, als ich nach neun Meilen wieder am Auto vorbei kam, weiter in die andere Richtung. Hier dauerte es etwa einen Kilometer, bis ich vom breiten Grasweg wieder in dichter bewachsenes, schmaleres Gelaende kam. Der Unterschied zwischen dem Laufen in der Sonne und im Schatten war unglaublich.
Der Weg endete zu meiner Ueberraschung bei einem Baseballfeld. Aber ich war sowieso weit genug gelaufen, drehte um und rannte wieder zurueck.
Mit dem Wasser bin ich genau ausgekommen, wahrscheinlich auch weil das Gelaende wie immer total flach war und ich so langsam wie schon lange nicht mehr gelaufen bin.
Fuer 20 km habe ich 1:53:40 gebraucht, nicht mitgerechnet die kurzen Trinkpausen, bei denen ich manchmal stehengeblieben bin.
Die einzigen Menschen, die gesehen habe, waren zwei Angler. Die hatten sich sogar einen Ventilator aufgestellt, damit ihnen nicht zu heiss wurde.
Dreckig wie ich war, wollte ich nicht direkt nach Hause fahren, sondern machte an dem herrlichen Badebrunnen in Cocoa Village halt, um mich abzukuehlen und die ganze Natur von mir abzuspuelen. Ich war natuerlich die einzige Erwachsene zwischen allen moeglichen Kindern dort, die von ihren daneben sitzenden Muettern bewacht wurden, aber ich dachte mir auch, dass ich wahrscheinlich die einzige dort war, die heute schon 20 km durch die Wildnis gelaufen ist. Da darf man das.
Insgesamt habe ich den Lauf sehr genossen. Bei all dem strukturierten Training mit vorgegebenen Geschwindigkeiten und dem ganzen Laufen an der grossen Strasse in Cocoa Beach war es eine schoene Abwechslung, mal wieder ein kleines Abenteuer zu erleben und durch die Natur zu rennen.
Hier noch ein Link zur Base Zeitung, die ueber den Mini-Triathlon von letzter Woche berichtet. Auf Seite 11 kann man mich bei Schwimmen in Action sehen.
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Kerstin
um
17:26
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Labels: Ernährung, Trail Running, Training, Triathlon
16 Juni 2007
Swim - Bike - Run

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Mein erster Mini-Triathlon auf der Air Force Base war nicht gerade gut besucht: Gerade mal vier Teilnehmer haben sich am Samstag Morgen um halb sieben eingefunden, um 300 yard zu schwimmen, 5 Meilen zu radeln und 1,5 Meilen zu laufen.
Das half nicht gerade, meine Nervositaet zu verringern, denn ich konnte mich nun nicht mehr in der Masse verstecken.
Dass die einzige andere Frau schon fleissig und in bestem Kraulstil ihre Bahnen im Pool zog, machte mich noch nervoeser. Aber egal, da musste ich nun durch. Wenigstens war genug Platz und jeder hatte seine eigene Bahn.
Wider Erwarten kam ich nicht als letzte aus dem Wasser, sondern hatte einen noch langsameren Schwimmer hinter mir. Das half schon mal, obwohl es wahrscheinlich lustig aussah, wie ich mich brustschwimmend mit Nasenklammer (ich kann nicht so gut ohne und Eitelkeit war hier nicht angebracht) meine Bahnen zog.
Schnell aus dem Wasser springen und aufs Fahrrad. Um Zeit zu sparen, sparte ich mir auch die Socken. Ich hatte das diese Woche schon zweimal geprobt und nie hatte ich Probleme. Beim Radfahren nun auch erstmal nicht.
Ganz im Gegenteil, ich konnte meine miese Schwimmzeit gut machen und kam zeitgleich mit dem zweiten Teilnehmer zurueck. Gut, dass ich auf dem Fahrrad meine Trinkflasche hatte, das half und sparte Zeit. Ich riss nur meinen Helm und Sonnenbrille runter, haengte mein Fahrrad auf und rannte los.
So langsam hat sich das Laufen noch nie angefuehlt, aber immerhin war ich auf Platz 2 vorgerueckt, denn die Schwimmerin wechselte noch ihre Schuhe und zog ein T-Shirt an. Das dauerte natuerlich ewig und sie verlor viel Zeit, waehrend der vormals zweite und ich einfach losliefen. Eine Zeitlang lief ich hinter ihm, doch er wurde nach einer halbem Meile oder so langsamer und ich konnte ueberholen. Leider lief ich aber auch nicht mein schnellstes Tempo, denn schon beim Loslaufen merkte ich, dass ich einen Fehler gemacht hatte: Eine Scheuerstelle bildete sich an meiner linken inneren Ferse und wurde naturgemaess immer schlimmer, je weiter ich lief.
Augen zu und durch! Aber schnell laufen ging damit einfach nicht mehr. Meine Beine waren auch schon muede vom Radfahren.
Kurz vor dem Ziel - ich traeumte schon vom Gewinnen - war es dann soweit. Die Letzten werden die ersten sein und so wurde ich in einem Tempo ueberholt, dass mir Hoeren und Sehen verging. So ein Triathlon sorgt doch immer fuer Ueberraschungen! Der letzte Schwimmer hatte sich weiter und weiter nach vorne gearbeitet und flog nun ins Ziel. Ich konnte nicht mal versuchen mitzuhalten, so schnell war er.
Immerhin, zweiter Platz (von vier Teilnehmern...) ist auch was. Ich war nicht Letzte und das fand ich schon mal gut.
Den ganzen Triathlon habe ich in 33:06 Minuten geschafft und es hat trotz blutender Scheuerstelle am Fuss unheimlich Spass gemacht. Ausserdem habe ich als FFF (first female finisher) noch einen schoenen Pokal zum Angeben bekommen.
Abschliessend kann ich sagen, dass es schon richtig klasse war und viel Spass gemacht hat - das naechste Mal ziehe ich Socken an - aber ich bin trotzdem immer noch mehr ein Laeufer als Triathlet und moechte schon gerne weiterhin an kleineren Sachen in der Umgebung teilnehmen, solange es mein Lauftraining nicht beeinflusst. Ich will jetzt erstmal kraulen lernen und dazu nimmt Jon mich morgens mit zur Base, wo ich umsonst den Pool nutzen kann. Dann fahre ich mit dem Rad nach Hause und das muss als Triathlon Training reichen. Wir haben das schon die ganze letzte Woche so gemacht und es klappt ganz hervorragend. Nachmittags oder am fruehen Abend, wenn Jon nach Hause kommt, gehen wir dann zusammen laufen und ich kann mich vor allem fuer die langen, harten Laeufe dienstags und donnerstags den ganzen Nachmittag lang ausruhen. Ja, so machen wir das!
Jetzt fahren wir erstmal zum Camping nach Clearwater. Da koennen wir dann morgen frueh unseren langen Lauf unternehmen.
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Kerstin
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05:47
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Labels: Ausrüstung, Cross Training, Foto, Radfahren, Rennen, Schwimmen, Training, Triathlon, Triathlonplanung, Wehwehchen


