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28 März 2007

Umzug

Unsere Sachen sind schon alle in tausenden von Kisten verpackt, die ueberall rumstehen und den Weg versperren. Heute wird alles abgeholt und nach Florida verfrachtet und wir ziehen fuer die naechsten zwei Tage ins Hotel. Freitag verlassen wir dann Monterey und Samstag laufen wir in Laughlin unseren naechsten Halbmarathon.
Viel Programm also und ich weiss auch noch nicht, wie es in der naechsten Zeit mit Internet aussieht. Der Computer wird ja gleich abgebaut und verpackt.
Sobald ich wieder ins Netz komme, gibt es dann auch Updates ueber die Reise und das Laufen in allen Teilen Amerikas. Wir nehmen auf jeden Fall das Laptop mit auf die Reise und viele Hotels haben Wireless Internet, sodass ich euch immer auf dem Laufenden halten kann.

26 März 2007

Vielseitiges Carmel

Das Städtchen südlich von Monterey hat eine größere Ausdehnung, als man vielleicht annehmen würde und eine erstaunliche Vielfalt an Landschaft. Da gibt es Carmel-by-the-Sea mit dem herrlichsten Strand, an dem ich heute Morgen zum letzten Mal laufen war.

Dann sind da noch die Carmel Highlands, sozusagen das Tor zur Big Sur Küste mit Point Lobos, einer kleinen aber wunderschönen Halbinsel, die die Bucht von Carmel einrahmt und im Kleinen alles hat, was Big Sur so einzigartig macht. Da bin ich dann nach dem Laufen zum letzten Mal spazieren gegangen.

Und zu guter Letzt darf man natürlich auch Carmel Valley nicht vernachlässigen, wo sich der liebliche Carmel River durch ein weites Tal windet, steile Berge rechts und links, herrliche Natur und viele Pferdehöfe. Hier wohnt Brownie (noch) und hier habe ich dann auch heute meinen letzten Ausritt in Kalifornien unternommen, denn den Sattel musste ich nach dem Ritt mit nach Hause nehmen, damit er morgen mit in den Umzugswagen kommt. Brownie bleibt erstmal hier, bis wir in Florida eine neue Bleibe für ihn gefunden haben.

Mehr Bilder gibt es hier!

Und jetzt muss ich wirklich mal zusehen, dass ich meine Sachen für die lange Reise gepackt kriege. Bis Ende Mai werden wir aus Koffern leben und wenn morgen die Umzugsfirma kommt, sollte alles was wir im Auto mitnehmen wollen, sich auch darin befinden. Die sind nämlich gnadenlos und packen alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist. Gerüchte berichten, dass sogar schon volle Mülleimer (!) eingepackt worden sein sollen...

24 März 2007

Pferdige Impressionen

Pferdefutter und Zubehoer mal aus der Naehe betrachtet. Ausserdem mal wieder ein Ausritt mit Mittagspause und "Ich wollt' ich waer ein Huhn..."


Gruen soll ja zur Entspannung gut geeignet sein. Im Garland Park ist es immer windig und dazu hoeren wir nun Cat Stevens.

23 März 2007

Graduation Day


In einer offiziellen Zeremonie hat Jon heute seinen "Master of Science in Metereology" erhalten. Das ist schon was Besonderes und ich bin wirklich stolz auf ihn! Hat sich die ganze Lernerei der letzten 18 Monate doch gelohnt!

Ganz fertig mit der Schule ist er freilich noch nicht, denn die Diplomarbeit hat er noch nicht abgegeben. Die letzte Woche hier wird sich also wohl ziemlich hektisch gestalten, bis wir Freitag Mittag abreisen koennen.
Heute war auch schon mal ein Mitarbeiter der Umzugsfirma da und hat geschaut was wir alles so haben zum Mitnehmen, damit die naechste Woche auch genug Kartons mitbringen.

22 März 2007

Laufen oder Wandern zu den Sykes Hot Springs?

21.3.2007

Das war die Frage nach der Fortbewegungsart an meinem ersten arbeitsfreien Tag - bzw. meinem ersten Tag als echte amerikanische Hausfrau - den ich ja doch standesgemaess feiern musste. Nein, nicht mit Lockenwicklern, Staubsaugen und Seifenopern, sondern mit einem langen Ausflug in den Wald.
Der grosse Sueden - El Sur Grande - oder modern Big Sur - lockte mit heissen Quellen, die Jon und ich kurz nach unserer Ankunft hier im Oktober 2005 schon mal besucht hatten. Die schwefelhaltigen Sykes Hot Springs sind ausschliesslich zu Fuss zu erreichen, und zwar ueber den 10 Meilen (oder 16 km) langen schmalen Wanderweg "Pine Ridge Trail" am Rand der Schlucht des Big Sur Flusses. Zweimal muss man den Fluss unterwegs ueberqueren, einmal ueber Baumstaemme, einmal ueber Steine und die Hoehenunterschiede und Steigungen sind schon recht ordentlich, aber gerade fuer Kalifornien noch gut machbar.
Die heissen Quellen sind ein aeusserst beliebtes Wanderziel und vor allem am Wochenende ist hier fast das ganze Jahr ueber die Hoelle los. Menschen mit dicken Rucksaecken schleppen sich die 10 Meilen in die Wildnis, leben in Zelten und baden in den heissen Quellen.
Den Rucksack und das Zelten wollte ich mir diesmal ersparen, denn man wird ja nicht juenger und ausserdem bin ich nachts auch lieber bei Jon zu Hause als alleine im Zelt im Wald. Und auf einen dicken Rucksack hatte ich ja nun absolut keine Lust.
Also hiess es, die Strecke an einem Tag hin und zurueck zu laufen. Etwas ueber 30 km, das sollte ja fuer einen Marathonlaeufer kein Problem sein.
Am Abend vorher lag ich also wach im Bett und fragte mich, ob ich denn nun wandern oder laufen sollte. Denn davon hing natuerlich meine Kleiderwahl ab.
Andererseits konnte ich mich aber immer noch entscheiden. Schwitzen wuerde ich vor allem bergauf sowieso und zu kalt fuer meine Lauf-Caprihose wuerde es schon nicht werden.
Heute Morgen stand ich also wieder frueh auf, packte mir Jons Camelbak, das ein bisschen groesser ist als meins, fuellte es mit Wasser und Power-Riegeln und los ging die brausende Fahrt den Highway 1 hinunter nach Sueden.

Meine Strategie, die Strecke laufend und gehend zurueckzulegen, aenderte ich von Zeit zu Zeit, aber hauptsaechlich lief es darauf hinaus, dass ich bergauf ging und in der Ebene und bergab lief.
Alles in allem habe ich fuer die 20 Meilen 5 Stunden und 11 Minuten gebraucht, inklusive einer Stunde Pause und verstehe nun ein bisschen besser, wie man einen Marathon in fuenf Stunden laufen kann und was das fuer eine grossartige Leistung ist.
Ich sag nur so viel: Als ich wieder am Auto angelangt war, habe ich zum ersten Mal nach einem Lauf das dringende Beduerfnis gehabt, meine mueden Muskeln zu dehnen und ganz freiwillig ein paar Streching-Uebungen gemacht...

20 März 2007

Letzter Arbeitstag und Reiseplaene

Passenderweise regnet es an meinem letzten Tag bei Elegant Illusions. Zum Abschied haben wir ausnahmsweise alle mal zusammen Mittagspause gemacht und ein grosses Potluck veranstaltet, bei dem jeder etwas zu essen mitbringt und dann geteilt wird. Bei drei mexikanischen Kolleginnen kommen da natuerlich exotische und leckere Gerichte auf den Tisch.
Zum Abschied gab es dann noch Umarmungen, ein paar Traenchen, Blumen und Geschenke. Meinen letzten Paycheck durfte ich in Empfang nehmen und ein Empfehlungsschreiben kann ich mir morgen abholen.
Denn bis zum 30. Maerz sind wir ja noch hier in Monterey, erst dann geht die grosse Reise los.
Mit dem Arbeiten ist es jetzt aber erstmal vorbei und mit dem Mittagessen-Restaurant-Testen in Pacific Grove, das ich in der letzten Zeit eifrig betrieben habe, auch. Kein spanisches Geplapper mehr, keine heisse Geruechtekueche und nette, neugierige Kolleginnen, die mir zu meinen Rennerfolgen gratulieren. Ach ja, ein bisschen traurig ist es schon, nicht mehr dort zu arbeiten.
Aber es geht weiter und ich freue mich schon sehr auf das naechste grosse Abenteuer, das jetzt vor uns liegt.

Hier ist der Reiseplan:
30. 3. Monterey, CA - Laughlin, NV
31. 3. Halbmarathon in Laughlin, NV
1. 4. Laughlin, NV - Flagstaff, AZ
2. 4. Grand Canyon
3. 4. Flagstaff, AZ - Tombstone, AZ
4. 4. Tombstone, AZ - El Paso, TX
5. 4. Ciudad Juarez, Mexiko
6. 4. *Annikas Geburtstag* El Paso, TX - Rio Grande Village, TX
7. 4. *Mamas Geburtstag* Big Bend National Park
8. 4. Rio Grande Village, TX - Del Rio, TX
9. 4. Del Rio, TX - San Antonio, TX
10./11. 4. San Antonio, TX
12. 4. San Antonio, TX - Galvestone, TX
13. 4. Galveston, TX - New Orleans, LA
14. 4. New Orleans, LA
15. 4. New Orleans, LA - Montgomery, AL

In Montgomery werden wir fuenf Wochen lang wohnen, weil Jon dort einen Kurs absolvieren muss. Wir wohnen dann im Hotel und ich habe fuenf Wochen lang Zeit, die Umgebung zu erkunden und Ferien zu machen, bevor es am 20. Mai dann endgueltig nach Melbourne, FL geht, wo wir uns fuer die naechsten drei oder vier Jahre haeuslich niederlassen. Brownie bleibt, bis wir nach Florida kommen, erstmal hier und wird dann spaeter per Pferdespedition nachgeholt.

Die letzten Tage hier will ich aber noch mal richtig ausnutzen und morgen eine lange Wanderung an der Big Sur Kueste unternehmen.

Wer nach Amerika kommt, kann mal den Test machen, ob er sich hier auch richtig benehmen kann!

19 März 2007

Sonntag in Kalifornien

Scheint so, als waeren wir wieder beim Sommerklima angelangt: Waehrend gestern im Inland die Sonne schien, gab es an der Kueste niedrige Wolken und bedeckten Himmel. Ganz praktisch, wenn man da ein Pferd im Carmel Valley hat und nachher noch zum Laufen zum Fort Ord fahren kann...

17 März 2007

Romancing the Island am St Patricks Day

Anstatt wie es sich für unseren irischen Nachnamen vielleicht gehört hätte, wilde St-Patricks-Day Partys zu feiern und uns sinnlos zu besaufen, sind wir mal wieder nach San Francisco gefahren, zum wohl letzten Mal über die Golden Gate Bridge nach Norden und zur Angel Island in der Bucht von San Francisco, um dort unseren letzten Trail Run zu laufen.
Vielleicht hätten wir ja tatsächlich unsere Vorsätze für den Angel Island Trail Run eingehalten, wären langsam gelaufen und hätten die herrliche Aussicht genossen. Aber auch das ist San Francisco: Nach einer Woche herrlichsten Sonnenscheins gab es heute Morgen nichts als Nebel. Die Golden Gate Bridge konnte man nicht mal erahnen und von der Stadt war insgesamt kaum etwas zu sehen. Natürlich hätten wir uns für unser letztes kalifornisches Rennen besseres Wetter gewünscht, aber immerhin hat es nicht geregnet und war auch nicht zu kalt. Außerdem ist die Insel und die Wanderwege, auf denen wir - nun schon zum dritten Mal - gelaufen sind, so schön, dass es trotzdem wieder ein tolles Erlebnis wurde.
Fast hätten wir das Rennen ja sogar verpasst - ich hatte vergessen den Wecker zu stellen und bin erst um 20 nach 5 von alleine aufgewacht und dann mussten wir auch noch tanken, Wasser und Gatorade kaufen - aber dann haben wir es doch noch geschafft, uns rechtzeitig anzumelden (wir mussten all unser Bargeld zusammenkratzen, weil das Schild zum nächsten Geldautomaten ETWAS irreführend war) und die Fähre zur Engelsinsel zu erwischen. (Ich entschuldige mich hiermit für die Satzkonstruktion)
Ich bin ja letzten Sonntag schon acht Meilen im Toro Park gelaufen und wusste, dass ich die Strecke trotz Marathon am 4. März auf jeden Fall schaffen konnte. Warum dann nicht auch die 25 km versuchen? Also zwei Runden um die Insel laufen? War ja schließlich das letzte Mal und ich hätte nach einer Runde aufhören können, wenn es mir zuviel geworden wäre.


War es aber nicht! Obwohl wir Donnerstag Jons Präsentation seiner Diplomarbeit ein bisschen zu feuchtfröhlich gefeiert hatten, war ich wieder richtig fit. Meine Füße spielten auch mit, die Wege waren nicht zu steil und ich geriet gleich zu Anfang ziemlich weit nach vorne in dem 25 km Lauf. Vorne wird die Luft schon etwas dünner und ich ließ mich von der Gruppendynamik des Rennens tragen. Auf dem schmalen Weg am Hang rutschte ich zwar aus und zog mir ein paar oberflächliche Schürfwunden am Bein zu, aber aufhalten konnte mich das nicht. Ich lief schnell und genoss es, endlich mal wieder schnell zu laufen. Das Geeiere nach dem Marathon muss ja irgendwann mal ein Ende nehmen! Ich kannte die Strecke schon vom Dezember und wusste, was mich erwartete. Das war auf jeden Fall ein Vorteil.
Die erste Runde beendete ich als zweitschnellste Frau. Jaha! Aber gewonnen hatte ich damit noch lange nicht!
Mit einer halben Banana und ein paar Salzstangen bewaffnet machte ich mich gleich wieder auf die zweite Runde. Das war schon was anderes. Es ging wieder bergauf und drei Mädels folgten mir nun direkt auf dem Fuße. Wo kamen die denn auf einmal her? Eine Zeitlang versuchte ich noch, sie abzuhängen oder wenigstens ihr Tempo zu laufen, aber die drei waren nun einfach zu schnell für mich. Mir ging jetzt doch etwas die Kraft aus. Ich ließ sie überholen und lief etwas langsamer weiter. Die drei zogen davon, als wären sie gerade erst losgelaufen. Naja, dann eben kein zweiter Platz...
Natürlich musste ich dann doch auch wieder unterwegs in die Büsche und wurde dabei überholt, aber eine Dame konnte ich wieder einholen.
Die letzten Kilometer ging es nur noch abwärts und ich konnte trotz des Schwächelns zwischendurch noch schnell und stark ins Ziel rennen. Jon, der wegen seiner Diplomarbeit in der letzten Zeit nicht viel zum Laufen gekommen ist und nur die 12 km gelaufen war, sollte eigentlich Fotos vom Zieleinlauf machen, aber er war so intensiv ins Gespräch vertieft, dass er mich zu spät bemerkt hat.
Wir machten uns über das leckere Bananenbrot her, das für alle Teilnehmer zur freien Verfügung stand, holten unsere T-Shirts ab, ich ließ mein Bein vom Sanitäter reinigen - der machte sich gar nichts aus meinem Geschrei und stocherte immer weiter in der Wunde herum - und wir fuhren mit der Fähre wieder zurück nach Tiburon, wo wir geparkt hatten. Endlich hatte sich auch der Nebel weitgehend verzogen und wir wurden für all die furchtbaren Strapazen doch noch mit ein paar schönen Ausblicken belohnt.
Jetzt bin ich natürlich ganz besonders gespannt auf die Ergebnisse, die es in ein paar Tagen geben müsste, denn ich will ja doch wissen, wie schnell wir jetzt eigentlich waren.
Bilder gibt es schon mal hier!

10 März 2007

Mit dem Fahrrad zum Stall

Das haben meine Schwester und ich ja früher jeden Tag gemacht, vor allem als wir noch keinen Führerschein hatten.
Der Unterschied: Damals waren es 5 km, heute sind es 15 Meilen.

Deswegen bin ich auch erst heute, nachdem ich Brownie ja nun schon seit Ende August in Carmel Valley habe, zum ersten Mal mit dem Rad gefahren.
Nein, mein geklautes Rad ist nicht wieder aufgetaucht und ich habe auch noch kein Neues (wir arbeiten dran...), aber das Wetter war so herrlich, fast sommerlich und schrie: "Nein! Setz dich nicht ins Auto!" Außerdem wollte ich meine Füße, deren Außenkanten immer noch weh tun vom Marathon, schonen damit ich morgen endlich mal wieder ein bisschen weiter laufen kann.
Jon muss das ganze Wochenende über arbeiten und hat keine Zeit für größere Unternehmungen.
Also musste für die Tour sein Mountain Bike herhalten, das eigentlich zu groß für mich ist und leichte Armschmerzen verursacht, weil ich mich so nach vorne strecken muss.
Ansonsten ist es aber ein gutes Fahrrad und bei den Bergen, die ich überqueren musste, war es auch ganz gut, besonders viele Gänge und ein leichtes und leichtgängiges Rad zu haben.
Denn diese Berge sind wirklich steil. Und hoch. Wenn man in Kalifornien länger radeln will, kommt man um Berge nicht drumrum, nicht mal an der Küste.
Es gibt zwei wege zum Stall, den mit dem steileren und höheren Berg, Laureles Grade, habe ich auf dem Hinweg genommen. Vorher aber noch mal an der Tankstelle anhalten und einen Energy Drink besorgen. Koffein wirkt Wunder!
Seven Eleven Jons Rad an der Tanke
Ich fahre die Strecke ja sonst mit dem Auto, weil es für jeden Tag viel zu lange dauern würde. Aber es hat natürlich Vorteile, wenn man Marathonläufer ist. Da können einen Warnschilder mit 10% Steigung nicht schrecken (das GPS hat sogar 13% gemessen), absteigen muss man auch nicht und kann oben auf dem Gipfel dann die herrliche Aussicht genießen. Natürlich bin ich ziemlich ins Schwitzen gekommen und war froh, als ich nach 3 Meilen steil bergauf endlich oben war, aber trotzdem war ich erstaunt, wie gut ich doch den Berg hoch gekommen bin. Bergab ging es dann natürlich ziemlich rasant zu, als Belohnung für die Kraxelei.
10% Steigung Laureles Grade Laureles Grade 391 m über NN Blick auf den Garland Park Blick auf Carmel Valley Bergab Sycamore Farm
Am Stall angekommen hab ich Brownie zur Erholung erstmal ein bisschen grasen lassen und bin dann ein Stündchen ausgeritten. Ganz langsam und gemächlich, weil es so warm war und mein liebes Pferdchen da nicht schneller laufen wollte. Er hat noch fast sein ganzes Winterfell und gerät deswegen schnell ins Schwitzen.
Brownie frisst La Mesa Vasquez Trail
Auf dem Rückweg bin ich dann den etwas längeren aber nicht ganz so steilen Weg durch das Carmel Valley gefahren. Das ist jetzt natürlich auch nicht flach, aber immerhin keine 13% Steigung mehr. Wunderschön waren die ganzen blühenden Bäume, die mir unterwegs aufgefallen sind. Wenn ich dran denke, wie spät in der Eifel immer der Frühling kam und wie lange ich da auf die Baumblüte warten musste...
Garland Ranch Regional Park Haupteingang Blühende Bäume Carmel Valley Kerstin auf Tour Einer der vielen kalifornischen Golfplätze Reitanlage Das geht auf keine Kuhhaut!
Nach 30 Meilen und 3 Stunden auf dem Rad war ich dann gegen sechs Uhr pünktlich zum Abendessen wieder zu Hause.
Morgen wollen wir einen Fahrradhändler aufsuchen, der Gebrauchträder verkauft. Ich hätte ja gerne ein Rennrad, damit ich noch schneller unterwegs sein kann. Dann kaufe ich mir vielleicht sogar endlich auch einen Fahrradhelm...

07 März 2007

Frühlingsausritt mit Brownie

Napa Valley Marathon

Der Marathon war einfach klasse und die Landschaft im Napa Valley hat mich so an Frankreich erinnert, dass mir mehr als eine Parallele zu meiner Pilgerreise aufgefallen ist. So ein Marathon ist ein Pilgerfahrt in ueberaus komprimierter Form, kuerzer und intensiver. Das ganze Erlebnis an einem einzigen Tag (naja, rechnet man das Training mit, ist es doch etwas laenger...).

Bilder von vor und nach dem Rennen gibt es hier!

03 März 2007

Napa Valley

Wir sind schon am Freitag angereist, da es bis zum Napa Valley noerdlich von San Francisco doch eine gute Strecke zu fahren ist und uebernachten in einem Motel in Vallejo, eine halbe Stunde vom Marathon-Zielpunkt entfernt.
Kerstin vor dem Hotel Die Kollegen denken an mich.
Heute gab es die ueblichen Vorbereitungen:

  • Health- & Fitness Expo (zu deutsch Marathon-Messe), Startnummer, T-Shirts und Goodie Bags (ziemlich schoene neue Sporttaschen fuer alle) abholen; ein bisschen shoppen
  • Marathon College: Vortraege ueber die "Geheimnisse des Napa Valley Marathons" und die "Biomechanik des Laufens" und wie man sich von so einer Anstrengung am besten wieder erholt
  • Die Strecke von Napa nach Calistoga mit dem Auto abfahren (der Marathon startet in Calistoga und endet in Napa)
    Silverado Trail Napa Valley Marathon Strecke
  • Im Bothe Napa Valley State Park bei Calistoga einen letzten, langsamen 2-Meilen-Lauf joggen
    Jon im Park Jon joggt Friedhof in der Wildnis Bach im Napa Valley Park Kerstin joggt

  • Mittagessen in Calistoga
    Jon und das Auto in Calistoga Jon isst Calistoga Motorraeder in Calistoga
  • Rueckfahrt nach Napa wieder ueber den Silverado Trail, die Marathon Strecke, mit ganz kurzen Stopp an einem der unzaehligen Weingueter (das Probieren kommt dann Sonntag Nachmittag...)
    Mumm Winery
    Mumm Winery
  • In Napa noch zwei neue Laufshorts mit Taschen kaufen, damit ich meine Taschentuecher transportieren kann
  • Fruehes Abendessen
  • Frueh ins Bett, denn um 4:30 muessen wir schon wieder losfahren, um zwischen 5 und viertel vor 6 einen Bus zum Start zu erwischen. Um Punkt 7 laufen wir dann endlich los.