16 August 2009

Langer Lauf am Küstenfluss

Seit dem Halbmarathon in Kansas City im Juni war das heute unser längster Lauf. Letzte Nacht hat es geregnet und gestürmt, sodass es heute Morgen ganz besonders schwül war.
Jon ist dann doch mit mir zusammen gelaufen und zusammen haben wir dann auch die 11 Meilen (17,7 km) geschafft. Gerade auf dem Hinweg war es trotz der frühen Morgenstunde – Start um halb sieben – schon zu warm und wir sind wohl auch zu schnell losgelaufen. Jedenfalls fiel es mir nicht wirklich leicht und ich hätte auch schon früher umkehren können.
Erst als wir nach sieben Meilen wieder zur zweiten Wasserstation kamen und mir Jon zwei kleine Becher Gatorade einschenkte statt wie sonst nur einen wendete sich das Blatt. Wir hatten nun auch kühlenden Gegenwind, der das Ganze schon viel angenehmer machte. So hatte ich auf den letzten vier Meilen wieder mehr Kraft und die Zeit schien schneller zu vergehen. Dass wir zwischendurch noch einen Läufer mit Ironman Tättowierung auf dem Rücken überholen konnten, steigerte natürlich ebenfalls die Motivation.

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Danach nichts wie unter die Dusche im Riverfront Park und da es nach 1:49:13 reiner Laufzeit, Abkühlen, Duschen und Umziehen auch schon wieder neun Uhr war, ging es heute zum ersten Mal für uns direkt nach dem Laufen zum Frühstück in mein Lieblingscafe in Cocoa Village. Mit einem Cranberry Brioche und einer Tasse Kaffee sah dann die Welt auch schon wieder ganz anders aus.

Kommentare:

Pienznaeschen hat gesagt…

Es hat definitiv seine Vorteile wenn man so früh aus dem Bett fällt ... das Frühstück könnte nach einem Lauf dann auch nicht schöner sein. (trotzdem komme ich so schwer aus dem Bett)

Martin hat gesagt…

Also ich verspreche...oder habe es fest vor :-) doch einmal früher auf zu stehen um der Hitze zu entkommen. Schließlich haben sie bei uns am Do 36° gemeldet :-(
Und um 9 schon wieder beim Kaffe zu sitzen, klingt verlockend!

jasmin hat gesagt…

Hach, du beschreibst das - trotz Hitze - immer alles so schön, dass ich mir doch mal wieder vornehme, morgen extra früh aufzustehen, um mir dann nach dem Lauf ein extra-schönes Frühstück bei Starbuck's zu gönnen... Mal sehen, was draus wird!
Ich konnte auf jeden Fall das gute Gefühl nach Lauf und Dusche beim Reinbeißen in das Cranberry Brioche nachfühlen und fast den Kaffee riechen!;-)

Kerstin hat gesagt…

Julia, man gewoehnt sich ans fruehe Aufstehen. Wichtig ist es aber, auch frueh genug ins Bett zu gehen damit man genug Schlaf bekommt. Ausserdem legen wir uns sonntags nach dem Lauf meist auch noch mal hin und schlafen eine Stunde oder so.

Martin, nur die Harten komm' in Garten, sagt man das nicht so in good old Germany? Ich sehe hier aber auch Leute in der Mittagszeit laufen und bin dann immer froh, dass ich es schon hinter mir habe... Du machst das eben andersrum: Kaffee um neun und danach laufen.

Jasmin, es lohnt sich wirklich. Auch weil es eines der wenigen Laeden ist, in dem der Kaffee in einem richtigen Glas serviert wird statt in einem Pappbecher und man kann draussen sitzen, ohne auf einen riesigen Parkplatz zu starren. Andere Laeden haben auch Plaetze zum Draussensitzen, aber da sammeln sich dann meist die Raucher. In diesem Cafe, das ausnahmsweise keiner Kette angehoert, sammeln sich eher die Laeufer und Radfahrer nach ihrem Training.