25 Januar 2008

Rollin' on the River


Es heisst Abschied nehmen von New Orleans. Gleich geht unser Flieger zurueck ins sonnige Florida und so bin ich heute Morgen ganz frueh aufgestanden um hier noch einen letzten Tempolauf zu absolvieren.
Morgens um 6, als ich aus dem Hotel trat, war es noch bitterkalt und ein eisiger Wind blies. Es war stockdunkel und ich war definitiv mal die erste Laeuferin draussen.
Zwei Meilen Einlaufen und Aufwaermen - im Gegensatz zu Florida ist das hier auch wirklich noetig - und dann 1x15 Minuten und 2x10 Minuten im Marathontempo. Zwischendurch jeweils 5 Minuten Trabpause.
Das Ganze auf dem Damm des Mississippi entlang, immer hin und zurueck. Nach und nach dann die ersten Jogger und nach und nach wurde es auch immer heller.
Die Sonne war noch nicht zu sehen, aber die Wolken wurden von unten angestrahlt und leuchteten in den strahlendsten Orangetoenen.
Als schliesslich die Sonne aufging, ich bei meinem letzten Tempo-Intervall war und das iPod passenderweise auch noch "America the Beautiful" spielte, kam das absolute Runner's High und ich musste nur noch grinsen. War das herrlich!
Die anderen Jogger dachten wahrscheinlich, ich haette sie nicht mehr alle, aber das war mir dann auch egal. Ich war selbst in meinen Trabpausen schneller als die anderen in ihrem Normaltempo. Es war ein wunderschoener New-Orleans-Abschiedslauf, der beweist, dass Tempo nicht unbedingt immer wehtun muss, sondern auch richtig Spass machen kann.
Und jetzt freue ich mich schon wieder auf Florida und waermere Temperaturen. Dieser miese eiskalte Wind und gestern der mittellange Lauf bei Regen und Kaelte, das muss ich auch nicht immer haben!

1 Kommentar:

ultraistgut hat gesagt…

"Das Ganze auf dem Damm des Mississippi entlang ".

Klingt wie ein Märchen, wenn man wie hier aus dem Fenster sieht, es stürmt, was es das Zeug hält und kein Sonnenstrahl am Himmel zu sehen ist.

Schön, gibt es nicht herrliche Laufstrecken auf diesem Globus.

Grüße nach Kalifornien !!