Bei den Eltern - und natürlich dem Opa - ist es ja im Prinzip gar kein Wunder, dass unser Minizwerg schon im zartesten Alter äußerst aktiv ist, wie ein Wilder (oder eine Wilde?) in seinem Privatbecken herumschwimmt und schon mal für seinen ersten Triathlon übt!
Ist gerade von Triathlon die Rede: Heute habe ich doch glatt an meiner Frauenärztin ein sehr interessantes Schmuckstück bemerkt. Scheinbar ist sie Triathletin, denn sie hatte einen Anhänger mit Piktogrammen eines Schwimmers, eines Radfahrers und eines Läufers an einer Kette um den Hals. Wenn das mal kein gutes Zeichen ist! Ich habe sie jetzt nicht darauf angesprochen, aber es ist doch schon mal gut zu wissen, dass sie selber zu den Verrückten zählt. Die wird mir das Laufen bestimmt nicht grundlos verbieten und mich verstehen.
Wir hatten unsere zweite Vorsorgeuntersuchung und dabei habe ich auch gleich schon mal Bilder von dem Krankenhaus gemacht, in dem Minizwerg geboren werden soll. Auf einer kleinen Insel im Indian River, Geburtsort Cocoa Beach. Das macht sich doch schon mal gut auf der Geburtsurkunde.
Jon war auch mit dabei und hat zum ersten Mal die Herztöne seines Nachwuchs gehört. Bevor es aber so weit war, musste die Ärztin ihn (nicht Jon, sondern den Nachwuchs) mit ihrem Doppler-Gerät erstmal finden. Kaum hatte sie ihn durch die Bauchdecke aufgespürt war er schon wieder woandershin geschwommen. Das ging es ganze Weile so, bis unser kleiner Freischwimmer endlich eine Pause einlegte und alle seinen Puls hören konnten. Um die 150 Schläge pro Minute, ganz laut und deutlich. Die Ärztin war zufrieden und meinte, er hätte viel Platz.
Da sind wir natürlich ganz die stolzen Eltern auf die ersten Aktivitäten, auch wenn ich davon natürlich noch nichts spüren kann. Wer weiß, in ein paar Monaten wünsche ich mir vielleicht, nicht so viel getreten zu werden und in ein paar Jahren rennen wir ständig hinter ihm her, aber es ist doch schön, so ein aktives Baby im Bauch zu haben.
Dazu passend war ich auch wieder ganz aktiv und bin heute noch vor dem Arzttermin gelaufen, und zwar draußen auf der Air Force Base. Ich habe Jon nämlich gestern nach der Arbeit getroffen und wir sind zusammen nach Palm Bay zum wöchentlich stattfindenden 5 km Fun Run gefahren, haben dafür das Auto auf der Base stehen gelassen und sind gemeinsam im Pick-Up Truck nach Hause. Da musste ich heute Morgen mitkommen, um den Truck abzuholen und wo ich schon mal da war habe ich auch gleich ganz gemächlich meine 8 km Runde gedreht. Ich war zwar schon um 7:20 unterwegs und am Anfang waren die Temperaturen es auch noch relativ angenehm und ich hatte etwas Schatten, aber zum Ende hin, als die Sonne im höher und kraftvoller am Himmel stand, wurde es dann doch wieder ganz schön heiß und ich war froh, als ich es geschafft hatte. Zum Glück gibt es auf der Strecke Trinkbrunnen und ich bin ein ganzes Stück direkt am Banana River entlang gelaufen. Außerdem war es etwas windig, also nicht ganz so drückend wie sonst.
Zum anschließenden Schwimmen bin ich nicht mehr gekommen, denn der Arzttermin war schon um 10 und ich wollte vorher noch bei Starbucks frühstücken, aber dafür ist Minizwerg ja wohl scheinbar genug für uns beide geschwommen.
Danach noch Mittagessen mit Jon in einer Strandbar und ein Spaziergang - ohne Jon, der wieder arbeiten musste - im Lori Wilson Park am Strand und ich war sehr zufrieden mit einem wunderbaren Vormittag. Wie schön, dass es unserem Kleinsten so gut geht!
05 August 2009
Freischwimmer
Eingestellt von
Kerstin
um
14:27
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1 Kommentar:
Der Geburtsort Cocoa Beach hat definitiv etwas :)
Schön das alles in Ordnung ist und das Baby so quietschmunter ist, das freut mich unheimlich für Euch drei!
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